ILLIT
von haus aus sozialrevolutionär
bin ich als solcher schriftsteller,
und als der – dichter dran
aaaaaentweder offenbart man
aaaaadie letzten dinge, oder
aaaaaerspart sich den leich
aaaaavorher als gleich
aaaaahumor ist hierbei
aaaaaein minimum
meine belange spielen eine geige
im sozialen kontext, der bedrückt
häretische und rebellische konvention
wird zweckgebunden eingesetzt
um repression herauszukehren
meine gedichte sind autobiographisch
und utopisch, selten thematisch
geschweige denn seriell, abstrakt
oder realistisch bzw. hormonell
das gedicht ist mein beruf
aaaaaseit ich auf dem acker bin
aaaaasteh ich am fließband
und beanworte fragen konkret
die so kein prolet je gestellt
aaaaabiber, elch, und kranich z.b.
aaaaabilden mit dem schwarzstorch
aaaaadie einheitsfront der kulturflucht
aaaaain die wir uns schlagen
aaaaaeh die breschen tagen
der infektionsherd meiner argumentation
schwärt grassierend im illiteraten salon
pardon, eitert rasant im sturmlokal
helm ab, ihr könnt mich mal
…
Das älteste Rotwelsch-Wörterbuch Liber vagatorum (um 1509) enthält für Kuh das Wort Hornbock. Die Chochemer Loschen (Wörterbuch der Gauner- und Diebs- vulgo Jenischen Sprache [...], erschienen bei F.W. Goedsche, Meissen, 1833) geben für Kuh: Bohre f, Haarbogen, Hornbock, Hornnickel m, Pohre f; für Haut (Balg, Fell): Ohr f und für Leder: Ohr m.
Für Kuhhaut gibt o.g. Haarbogensturz m und Pohreohr f. Sturz kommt von dt. stürzen=umkehren.
Andere Quellen geben für Kuh noch: Beheime (Behème, Behémes f=Vieh), Buckel, Dreikopf, Gleißer (Von Gleiß f=Milch), Gore; für Haut (Fell, Beutel): Auf f (jidd. zu dt. Haut) und Reibe, Raube f, Reiber m (zu lat. Raupa).
Vorliegende Schwarte könnte also auch Dreikopfohr, Buckelreiber usw. heißen, oder aber Russenfilm.
BasisDruck Verlag, Klappentext, 2001
Hannes Würtz: Pamphlete.
Neues Deutschland, 17.5.2002
Sprachgewand(t) – Sprachkritische Schreibweisen in der DDR-Lyrik von Bert Papenfuß-Gorek und Stefan Döring.
Bert Papenfuß liest bei OST meets WEST – Festival der freien Künste, 6.11.2009.
Bert Papenfuß, einer der damals dabei war und immer noch ein Teil der „Prenzlauer Berg-Connection“ ist, spricht 2009 über die literarische Subkultur der ’80er Jahre in Ostberlin.
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Theo Breuer stellt den Ithaka Verlag vor.
Mike Scott von The Waterboys spricht über sein Album „An Appointment with Mr Yeats‟.
erschienen 18. Mai 2012
erschienen 14. Mai 2010
erschienen 28. Dezember 2009
erschienen 17. Mai 2012
erschienen 21. Februar 2010
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