David Samoilow: Poesiealbum 145

Samoilow/Ostroumowa-Lebedewa-Poesiealbum 145

MUSS MAN WIRKLICH LEBENSLANG SCHWIMMEN?

Muß man wirklich lebenslang schwimmen?
Was
aaaawird bleiben. Nichts?
aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaIst zu gewinnen:
Nicht ein Blumentopf, Fanfarenstoß, noch Absatzeisen,
Nur ein Sterbenswörtchen in Folianten stecken,
Schatten von Septemberschwalben auf dem Dach,
Und ein unverbürgter Schluck vielleicht wird schmecken
Nach dem Lebenselixier, der Seele, ach…

Übertragen von Brigitte Struzyk

 

 

David Samoilow ist aufrichtig

als Dichter und Mensch und verfügt über die glückliche Gabe genauer Selbstaussage. Er ist verschmitzt, besitzt Witz und Weisheit.
Seine meditative und philosophische Dichtung kehrt von Zeit zu Zeit zu in den Kriegsjahren Erlebtem zurück, allmählich jedoch gewinnen Überlegungen über den Platz des Menschen in der Welt, über Grundfragen des Daseins, den Tod und die unsterbliche Natur größeres Gewicht. Als origineller Dichter eröffnet Samoilow der Dichtkunst neue Wege.

Wadim Solomonowitsch Bajewski, Verlag Neues Leben, Klappentext, 1979

Die besten Gedichte Samoilows

haben die formale Luftigkeit jener Bauten, die ohne Nagel gezimmert sind. Welch erstaunliche Plastik, welche Freiheit der Bewegung des Gedankens und des Wortes!

Jewgeni Jewtuschenko, Verlag Neues Leben, Klappentext, 1979

 

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Fakten und Vermutungen zum Autor

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