I’m glad I’m not me

Mit ihrem Sohn C. hat I. A. vor Jahren auf einer Amerikareise das Haus von Bob Dylan ausfindig gemacht; sie hat es lange und weithin gesucht, hat es schliesslich gefunden bei strömendem Regen «im Wald irgendwo». Der Sohn wünschte sich vom Sängerstar ein Autogramm. Dylan schenkte ihm einen üppigen Bildband über sich selbst und seine Auftritte und schrieb einen Widmungssatz auf den Umschlag. Doch auf dem kurzen Weg zurück zum Auto wurde der Schriftzug vom Regen verwischt, löste sich auf; blieb nur ein Namensrest ? …ob Dyla…

Die Signatur als Text. (Und … aber ist nicht mein Name, zuerst wie zuletzt, der Text, an dem ich unablässig schreibe?)

 

aus: Felix Philipp Ingold: Gegengabe
zusammengetragen aus kritischen, poetischen und privaten Feldern

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.