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Stilles Lesen ist so etwas wie beredtes Schweigen. Wer liest, ist nie allein, die Freundschaft holt ihn ein … hüllt ihn in sich ein, ins geräumige, hallende Ich.
Wo solches Schweigen herrscht, ist weiter nichts mehr zu verschweigen. Der Leser, personifiziert, ist durchklungen vom Fremdwort. In solcher Stille hallt manches noch lang.

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aus: Felix Philipp Ingold: Freie Hand.
Ein Vademecum durch kritische, poetische und private Wälder

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