Joyce

»Unübersetzbar? Nichts!« Frage und Antwort zugleich. Jedoch nur ein Schriftsteller … vielleicht nur dieser Schriftsteller hat gut so reden; für ihn war der Akt des Schreibens noch jedesmal ein Übersetzungsakt. Der gewöhnliche Übersetzer, von dem man ebensoviel Treue wie Verrat erwartet, würde die doppelte Verneinung wahrscheinlich meiden und, um sich ein bißchen Mut zu machen, sagen: Übersetzbar! und aber gleich sich fragen: Alles?

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aus: Felix Philipp Ingold: Freie Hand.
Ein Vademecum durch kritische, poetische und private Wälder

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