Rest

Im Gedicht müßte fortgelassen werden alles, was man wissen kann; oder anders herum … das Gedicht muß zeigen, was keiner, auch nicht der Autor, weiß.

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Das Gedicht, im Unterschied zum Autor, weiß immer, was es sagt.

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Das Gedicht braucht kein Wissen, keine Erkenntnis, schon gar keine Information zu vermitteln; es selbst ist eine Form … eine andere Form des Gedankens.

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aus: Felix Philipp Ingold: Freie Hand.
Ein Vademecum durch kritische, poetische und private Wälder

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