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Walter Höllerer (Hrsg.): Theorie der modernen Lyrik. Dokumente zur Poetik II

Walter Höllerer (Hrsg.): Theorie der modernen Lyrik. Dokumente zur Poetik II

Von Keats über Baudelaire bis Hofmannsthal, von Majakowskij über Celan bis Durs Grünbein – 140 Selbstauskünfte über das Dichten: bildhaft und theoretisch, einzelkämpferisch und richtungweisend, glühend und spielerisch.

Gregor Laschen (Hrsg.): Schönes Babylon

Gregor Laschen (Hrsg.): Schönes Babylon

Gedichte aus Europa in 12 Sprachen aus dem Projekt „POESIE DER NACHBARN – Dichter übersetzen Dichter‟.

Jacques Roubaud: Etwas Schwarzes / Quelque chose noir

Jacques Roubaud: Etwas Schwarzes / Quelque chose noir

In den Augen des Logikers Roubaud kann das Wort, das naturgemäß Leben grundsätzlich repräsentiert, vor dem Tod unmöglich bestehen, es muß vor ihm kapitulieren. Elegische Klagelieder oder tröstende Beschwörungen sind für ihn trotz aller Trauer unvorstellbar. Statt dessen thematisiert er, was wirklich ist: das Nichtsein, die Leere, und ergründet sie mit der ihm eigenen Leichtigkeit, einer kristallklaren Sprache, mit der größtmöglichen Aufrichtigkeit und Radikalität.

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