Günter Bruno Fuchs: Gedichte eines Hof-Poeten

Mashup von Juliane Duda zu dem Buch von Günter Bruno Fuchs: Gedichte eines Hof-Poeten

Fuchs-Gedichte eines Hof-Poeten

VILLONS HERBERGE

Mond, weiße Krähe, gib die Hand.
Mach dich auf,
setz dein Federherz in Brand.
Klau
fürs Stundenglas
den Sand.
Küß die Lippen Schnee und Blut.
Ratten,
dieser Tag und ich,
Rattenbrüder
schlafen gut

 

 

 

Nachbemerkung

Geboren 1928, mit vierzehn Jahren Luftwaffenhelfer, Angehöriger des Arbeitsdienstes, kurzer Fronteinsatz, versuchte sich Günter Bruno Fuchs, 1945 aus belgischer Kriegsgefangenschaft entlassen, als Maurerumschüler, Kunststudent, Schulhelfer, Clown, Bau- und Zechenarbeiter, ehe er sich ab 1952 freier Schriftsteller und Grafiker nannte. Vom „Wirtschaftswunder“ in Westberlin, das von einem seiner Regierenden Bürgermeister um jene Zeit die „billigste Atombombe“ genannt wurde, kaum betroffen, vergingen etliche Jahre, ehe Fuchs mit seiner Kunst die Öffentlichkeit erreichte. 1958 gründete er, zusammen mit Robert Wolfgang Schnell, die zinke. Galerie im Hinterhof. Der Kreuzberg und sein Milieu wurden auch das seine. Erste Veröffentlichungen – Nach der Haussuchung. Gedichte und Holzschnitte (1957), Ratten werden verschenkt. Erzählung (1958), Polizeistunde. Erzählung (1959), Brevier eines Degenschluckers. Gedichte und Prosa (1960) – führten zu gewissem literarischem Rang.
Für die vorliegende Auswahl sind die letzten drei Gedichtbände des Autors – Pennergesang. Gedichte & Chansons (1965), Blätter eines Hof-Poeten & andere Gedichte (1967) und Handbuch für Einwohner. Prosagedichte (1969) – herangezogen worden. Jede dieser Veröffentlichungen brachte in der Entwicklung des Dichters etwas Neues, ohne daß wesentliche Seiten seiner literarischen Handschrift aufgegeben worden wären. Diese finden wir bereits voll ausgebildet in dem Lyrikband, dessen Titel und einzelne Gedichte für Fuchs’ lyrische Produktion der frühen sechziger Jahre charakteristisch sind: Trinkermeditationen (1962). Ein Text wie „Leiterwagen“ (auch in Pennergesang enthalten) zeigt die Besonderheiten dieser lyrischen Sprechweise und die Funktion solcher Arbeiten:

Da saß ein Mann im Leiterwagen,
hat nie geschlafen, nie gewacht,
hat hundert Jahre so verbracht −

saß antwortlos und ohne Fragen.

Hat nur ein einzig Mal gelacht,
als ihm der Tod das Bett gemacht.
Das wollt ich euch nur sagen.

Die konkreten Einzelheiten dieser Bildsprache – der Mann, der Leiterwagen, die hundert Jahre, die von den Verben (sitzen, schlafen, wachen, verbringen) mitgeteilten Vorgänge – stehen ohne Vermittlung neben metaphorisch stark angehobenem Allgemeinem, hier besonders in der zweiten Hälfte des Gedichts. Vermittlung aber, die wir hier vermissen, hieße, daß da ein Besonderes sei, von dem aus zwischen Einzelnem und Allgemeinem vermittelt würde. Nur in dieser Sphäre gelangt ein Text zu „Bedeutung“, nur hier konkretisiert sich eine Zeichensituation, und nur hier erhält eine konkrete Gegenständlichkeit ihre semantische Gestalt. Texte indessen, denen eine solche Ebene fehlt, treffen niemanden, weil sie nichts Besonderes betreffen. Ein Warnlied zur Entfremdungsproblematik von solch einer allgemeinen Verschlüsselung (oder auch verschlüsselten Allgemeinheit) wie das vorliegende bringt weder das mögliche Maß an individueller Betroffenheit und emotionalem Affekt noch an intellektueller Durchsicht und rationaler Analyse hervor, wie es die wirklichen Entfremdungserscheinungen im Spätkapitalismus – will man ihnen widerstehen – erforderlich machen.
Allerdings gibt es in diesem Band auch andere Gedichte, deren Zeichensituation genauer zielt und deren Gegenständlichkeit konkret zu orten ist. Der erste Band, dem die vorliegende Auswahl folgt, Pennergesang, noch völlig, der zweite, Blätter eines Hof-Poeten, schon weniger zeigen Fuchs in einer weitgehend hilflosen Opposition gegen die Erscheinungen des Wirtschaftswunders und gegen Wesenszüge des Westberliner politischen Milieus. In rigoroser Abkehr vom sogenannten Neuen und Modernen, mit dem die spätbürgerliche Welt ihre Fassade anstreicht, sammelt er die Reste des alten Berlin, wo immer er sie in solchen Stadtteilen und sozialen Milieus findet, an denen einst der zweite Weltkrieg und später auch die Politik der in Westberlin Regierenden vorbeigegangen sind: die Lebensformen der Deklassierten, der Berliner Eckkneipenmief, die Hinterhöfe, Treppenhäuser und Seitenstraßen bieten ihm dafür ein anscheinend unversiegbares lyrisches Sujet. Art und Umfang einer solchen Opposition sind freilich noch durchweg nur ästhetisch und nicht explizit politisch. Sie beschränken sich darauf, dem Westberlin-Modernismus die Poesie eines ursprünglichen, alten und herzlich häßlichen Berlin entgegenzusetzen.
Diese Art Opposition geht in ihrem Inhalt nicht wesentlich über die Formen antikapitalistischen Protestes hinaus. Fuchs benutzt deshalb auch eine ziemlich weitgespannte geschichtliche und literaturhistorische Folie. In ihren einzelnen Positionen erkennt er seinesgleichen, und aus ihrem jeweiligen Gesichtskreis bezieht er wesentliche Elemente seiner Bilderwelt. Um nur einige Stationen anzudeuten: der Umkreis der Märchen in solcher Gestalt, die sie auf zugleich aktualisierende und problematisierende Weise beim Wort nehmen will; die Welt des Eckenstehers Nante und Formen ihrer demokratischen Profilierung vom Beispiel Adolf Glaßbrenners; Sprechweise und Gestus aus Dr. Heinrich Hoffmanns Struwwelpeter; Argot und Plebejisches des Berliner Naturalismus; dämonische Stadtlandschaften aus den straffen Vierzeilenstrophen Georg Heyms; die Berliner Genre- und Milieubilder Zilles und Baluscheks; Brechts Dreigroschen- und Hauspostillengelände; Klabunds Harfenjulentöne…
Eine solche märchenhaft-mehrdeutige und grob-eindeutige Volks- und Berlintradition wird – mehr und mehr in die Fuchssche Diktion überführt – dem neureichen Getue und demagogischen Geflunker der großbourgeoisen Herrschaft und ihrer als menschenfeindlich empfundenen Welt entgegengestellt. Will man indessen diese lyrische Position auf ihren Menschenbildentwurf hin ästhetisch und begrifflich qualifizieren, gerät ins Blickfeld, daß es sich nicht durchweg um aktive, sondern häufig passive und nicht um reale (im Marxschen Sinne), sondern romantische Konzeption des Menschenbildes im Gedicht handelt. Das aber ist nicht diese oder jene Art revolutionärer Romantik: Fuchs setzt hier vielmehr einen plebejischen, also rückwärtsgewandten Romantizismus in Szene.
Sein poetologisches Prinzip beschreibt er selbst so:

Ich versuche einen Text aufzuspüren, der sich wehrt, der auf einem Flugblatt stehen kann. Da wälzt sich der ganze Muff heran, ich sehe, es wird Seiten über Seiten lang, ich beginne mit dem Abbau, reduziere, tausche aus, sag mir den Text wie in der Schulstube auf, ein Gebilde entsteht, das mit meiner anfänglichen Vorstellung nur noch wenig zu tun hat, aber der Anlaß bildet den Kern des Erstandenen, und in diesem Falle prüfe ich nach, ob das Ergebnis brauchbar ist für den Vortrag, ob es abschwört der guten Miene zum bösen Spiel und vor allem intakt genug ist, zwischen den herrschenden Ideologien sein eigenes Denken behaupten zu können (1961).

Diese nonkonformistische Haltung genügte auf die Dauer nicht. Teilweise schon in den Blättern eines Hof-Poeten, am Vorabend der großen Westberliner Straßen- und Klassenschlachten herausgegeben, vor allem aber in dem Handbuch für Einwohner, in dem die Ereignisse des Jahres 1968 bereits ihren Niederschlag finden, tritt Fuchs aus dieser zwar resistenten, aber eben hilflosen romantischen Welt heraus und beginnt mehr und mehr die Erscheinungen der großen politischen Auseinandersetzungen in sein Gedicht miteinzubeziehen und über deren Hintergründe poetisch zu reflektieren. Die Statik seiner ursprünglichen romantischen Stadtbilder und seines volkstümlichen, gelegentlich robusten und selbst grobianischen Menschenbildes, dem einzelne intellektuelle Aperçus wie I-Tüpfel aufgesetzt sind, wird zunehmend aufgegeben zugunsten einer lyrischen Erfassung jener Dynamik, wie sie den politischen Prozessen eigen ist: Es kommt zum Einbruch von politisch-aktuellen Realitäten in das Gedicht und damit zu einem Gewinn an Realismus.
Im engsten Zusammenhang damit steht die höhere Kommunikativität von Fuchs’ neueren Gedichten. Selbst ihre gelegentliche Absurdität ist wegen einer Volkstümlichkeit, die das Hochgestochene schüttelt und manches durchleuchtet, relativ rasch zu entschlüsseln. Ihre Menschenbild-Perspektive ist zwar zumeist verkürzt, weil sie noch immer beträchtlich an eine plebejisch-romantische Grundposition gebunden bleibt und somit noch nicht zu revolutionärem Ausblick gelangt. Andererseits drücken diese Gedichte Welthaltigkeit und effektive sozialpolitische Opposition aus. Sie aktualisieren sich unter dem Eindruck der Wirklichkeit, ohne das Niveau revolutionär-demokratischer politischer Lyrik bereits durchweg zu erreichen. Auf diese Weise geben sie einen Eindruck von den schwierigen Prozessen bei der Formierung einer ideologischen Alternative gegen das herrschende System, an der auch die Lyrik Anteil hat.

Reinhard Weisbach, Nachwort

 

Poetische Kabinettstücke

− Aufbau-Verlag edierte Gedichte von Günter Bruno Fuchs. −

In der nun schon populären Reihe des Aufbau-Verlages „Edition Neue Texte“ erschien eine Probe aus dem lyrischen Werk des Schriftstellers und Zeichners Günter Bruno Fuchs, die den Autor als einen Dichter ausweist, der über die genügenden literarischen PS verfügt, um sofort mitten hinein ins Zentrum des Publikumsbewußtseins zu gelangen.
Günter Bruno Fuchs ist ein originell-originales Talent. Seine reale, mehr noch seine skurrile Phantasie machen ihn dazu. Eine Phantasie, die er zügelt, in Formen bringt und Bilder, die manchmal leicht, manchmal nicht sogleich, dann aber doch immer verständlich sind. Der Vielkönner, der Mehrgesichtige, der Dicher und Grafiker Günter Bruno Fuchs, ist in einem eindeutig: in seiner Stellung zum Menschen. Den liebt er mit seiner lärmend-leisen Herzlichkeit, die vertrautsein heißt mit den tausend Unzulänglichkeiten, die den Menschen zeichnen, auch manchmal auszeichnen.
Die Herzlichkeit gilt immer für Fuchs. Alle seine Freundlichkeit kommt aus seiner Feindschaft. Die hat er allen Großkotzigen, allen Generälen, allen Geldmachern und Gendarmen seiner westdeutschen Umwelt geschworen. Jenem Gelichter also, das bei ihm symbolisch-repräsentativ für die gestrige Gesellschaft steht, die sich heute noch, munter und unbefangen, parlamentarische Demokratie nennt. Mit dem Gestern verbindet Fuchs nichts. Für das hat er nur ein helles Gelächter. Ueber das kann er, der unbürgerlich-bürgerliche Dichter, seine großartigen Glossen und wirkungsvollen Witze machen. Ab und an sind seine Texte dann so, daß einem sofort alles Lachen vergeht.
Neben der gesellschaftlichen Ernsthaftigkeit in den Verszeilen bietet der Band Gedichte eines Hof-Poeten zahlreiche Fuchssche Kabinettstückchen, die von der sinnreich-poetischen Auffassungsgabe des Dichters zeugen, wenn er Alltagsbegebenheiten (Drachensteigen), die Stadtlandschaft Berlins und die Jahreszeiten beobachtet. Fuchs ist ein märchenhafter poetischer Zauberer.
„… dieser Mann, der uns anschaut, der uns keineswegs mustert… heißt Paul Scheerbart“ schreibt Fuchs über einen Dichter. Und er selbst ist ein Dichter, der sich in der Traditionslinie Gryphius, Hille, Scheerbart, Bobrowski wohlfühlt und uns anschaut und durchschaut. Zehn Gedichte von Günter Bruno Fuchs wecken den Wunsch nach weiteren zehn. Und so weiter!

Bernd Heimberger, Neue Zeit, 21.9.1972

 

Krümelnehmer oder

Die Labilität im Detail, die aufs Ganze geht

Hurrah! Hurrah! Der Wind

geht ohne Fahrkarte
durch die Bahnhofssperre!

*

Irgend jemand sagte verärgert: Ja, gehört
sich denn das?

Günter Bruno Fuchs

Günter Bruno Fuchs, Feind von Sperren und Sperrstunden, liebenswürdiger und unbestechlicher Imitator und Erfinder von Menschen und Menschenstimmen, der nicht danach fragte, ob sich ,etwas gehöre‘ im Spielreglement der oder dieser Menschengruppierung, er, der solche Reglements durch geschickt gewählte Satzkrümel oft in lauthals bewiesener Lächerlichkeit erzittern ließ, Günter Bruno Fuchs lernte mich zunächst durch Klopfgeräusche kennen, die ihm und V.O. Stomps – wie mir die beiden nachher erzählten – auf Einbrecher hinzuweisen schienen. Nachdem ich in der Finsternis, übermüdet nach einer wochenlangen Autostop-Tour durch Skandinavien und von dementsprechender persönlicher Erscheinungsform, eine Weile am Schloß Sanssouris zu Stierstadt herumgeklopft hatte, öffnete sich eine Tür, elektrisches Licht ergoß sich in den Schloßgarten und V.O. Stornps fragte, ob da wer sei, oder so ähnlich. Ich hatte mich Wochen zuvor aus Wien angemeldet, war auch zu Besuch gebeten worden und durfte also alsbald eintreten: das muß im Sommer 1959 gewesen sein; denn an dem Buch Fisimatenten, Holzschnitte von Günter Bruno Fuchs, wurde am Tag nach meiner Auskunft weiter gedruckt.
Ich las später Bücher von Günter Bruno Fuchs, Gedichte, Prosa, und 1964, als ich versuchsweise nach Berlin kam, rief ich ihn an, und Fuchs besorgte mir mein erstes Logis in dieser Stadt: ein Zimmer in der Charlottenburger Wohnung von Uwe Bremer. Im gleichen Jahr erschien Die Meisengeige, die auch Verse damals kaum bekannter österreichischer Freunde enthielt: von H.C. Artmann etwa, von Ernst Jandl, von Friederike Mayröcker, von Gerhard Rühm. Erst im Vorjahr kam Fuchs nach einer Lesung vor einem Minimum an Publikum in Spandau wieder darauf zu sprechen und deutete mir an, daß er doch stolz darauf sei, diese österreichischen Autoren außerhalb Österreichs mit entdeckt zu haben.
Unvergeßlich bleiben mir Stunden mit Günter Bruno Fuchs und Freunden in Kneipen, in der Werkstatt Rixdorfer Drucke, Oranienstraße 20, in Kreuzberg, oder unterwegs, doch haben sie alle die Tendenz, in einen Tag hineinzuschwimmen, in einen Ablauf, der so in der Erinnerung etwas wird wie eine Votivsäule, kompakt und sparsam nur mit detailliertem Bild verziert.
Anders, genauer erinnere ich mich an das Zusammensein mit Fuchs anläßlich der Arbeit an seinem Film Denkmalsforschung, der 1972 entstand. Sechs Stunden verharrten wir am Fuß der Siegessäule bei minus 8 Grad Celsius, ich fror erbärmlich, doch Günter Bruno schien die Kälte nichts anzuhaben, unverdrossen probte er seinen Auftritt, führte ihn vor, auch als eine Kamera soeben eingefroren war; vor der Mühle in Britz zeichnete er, während ich querfeldein durch den Schnee auf ihn zuging, gespenstisch der Müller, der doch nicht vorhanden war. Im Rathauskeller, Schöneberg, wechselten wir auf der Toilette zwischen zwei Szenen die Kostüme, erfrischten uns an Bier und Speisen, ehe die Arbeit in der Kälte weiterging. Fuchs war stets sehr geduldig, sei’s, wenn ich mich im Text verhedderte, sei’s, wenn aus technischem Grund etwas zu wiederholen war. Die Details in diesem Film zeigen die Labilität des Ganzen: des Denkmals und auch die der Erinnerung. So will ich mich eher auf Fotos, auf bewegte Bilder, auf Zeichnungen und auf Worte verlassen und auf sie hinweisen; denn – so heißt es bei Günter Bruno Fuchs schon 1960: „Ordnung muß sein, sprach der Anarchist und warf die Bombe ins Rathaus.“

Gerald Bisinger Mai 1977, Sprache im technischen Zeitalter, 1977

 

Thomas Propp: ORNUNG MUSS SEIN, sprach der ANARSCHIST… 
Eine Reise zum Dichter Günter Bruno Fuchs und zurück unternommen von Thomas Propp im Jahre 1981.

Jutta Hercher: „Raus mit der Sprache“
Günter Bruno Fuchs – Poet mit Narrenkappe

Thomas Schaefer: Platz für öffentliche Unordnung
Eine Erinnerung an Günter Bruno Fuchs

 

 

Fakten und Vermutungen zum Autor + KLG
Nachrufe auf Günter Bruno Fuchs: Zeit ✝︎ Spritz

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