Harald Hartung: Langsamer träumen

Hartung-Langsamer träumen

Nur einmal vermutlich haben wir
eine Bitte frei

wie Deukalion der seine
Bücher hinter sich wirft

daß sie vermodern
und es wachsen Asterixe nach

und Fußnoten für einen Plan
der sich betreten läßt

oder eine künftige Flut
welche die Fläche tränkt

Schlamm der trocknet
Grün das schimmert
Wie nah sind im Wortspiel

Volk und Stein

 

 

 

„Ich könnte stundenlang zusehn wie es schneit“,

schreibt Harald Hartung in seinem neuen Gedichtband, und unversehens verwandelt sich der Schnee in die Silben, Worte und Sätze des entstehenden Gedichts. Hartung gehört seit Jahren zu den sprach- und formbewusstesten Lyrikern seiner Zeit, und zugleich setzen seine Gedichte doch immer ein mit den Augenblicken der sinnlichen, gelebten Erfahrung. Die kleinsten Details des Alltags können dieser Anstoß sein, ebenso wie die Erfahrung des Alters und der Endlichkeit menschlichen Lebens.

Hanser Verlag, Ankündigung

 

Am Schlüsselloch etwas Gottesgeruch

– Harald Hartung empfiehlt in seinem neuen Gedichtband: „Langsamer träumen“! –

Verse sind wie gemacht für Luftfracht: Schwer zu transportieren und leicht zu verlieren, bedürfen sie großer Sorgsamkeit und bevorzugten Transports. Harald Hartung ist ein Experte auf diesem Gebiet und hat als pädagogischer, wissenschaftlicher und anthologischer Übermittler poetischer Güter selbstredend den Weg zum Selbstreimen gefunden. Schon sein assonantischer Name mag ihn auf die Formaspekte der Lyrik gestoßen haben, denen er – bereits ein Blick in den neuen Gedichtband Langsamer träumen belegt es – theoretisch und praktisch sehr zugetan ist. Wer bei „abba“ nicht an erfolgreichen Pop, sondern an ein traditionsreiches Reimschema denkt (allerdings nicht nur er), wird sich bei Hartung rasch wohl fühlen. Ghasele wird er finden und natürlich Sonette, italienische, englische, freie. Zum Beispiel:

ER WÄRE GERN BÖSE GEWESEN

Ihr Vater (Konrad) war wie Adenauer
Molly die Mutter ja! wie Molly Bloom
Er (Charlie) träumte schon vom kleinen Ruhm
als er sie küßte auf der Gartenmauer

Sie trug ein Fähnchen aus Lavabel
Sie schaukelten im Stadtpark mit dem Kahn
und in dem Wäldchen an der Autobahn
erforschte er die Gegend um den Nabel

Sie fragte Gibt es einen Gott? Er lachte
Sie weinte und er sagte Ja Marie!
und fühlte sich wie Mackie Messer, wie
der lächelte und wie ers schließlich machte

Gisela W. aus Recklinghausen-Süd
seit wieviel Jahren bist du schon verblüht

Hartungs Fünfziger-Jahre-Sonett trifft ein Lebensgefühl, eine Zeit sinnlich genau, gerade indem es sich lustvoll vieler Masken und Stimmen bedient: Goethes Gretchenfrage, James Joyce’s Molly Bloom und Brechts Dreigroschenoper. Das ganze Gedicht prägen unverkennbar Ton und Thematik Brechts, der diesen Charlie so sehr beeinflusst, dass er seine Gisela „Marie“ nennt wie im berühmten Poem „Erinnerung an die Marie A.“. Hartung gelingt aber mehr als eine artige Reverenz an den Augsburger: die Entjungferung im Zeichen jugendlicher Stilisierung und des kollektiven „Wir wären gerne wieder wer“ korrespondiert ideal mit des jungen Brechts Großmannsgetue, mit seinem Womanizer-Gestus und seiner angelesenen Anglophilie. Dies in ein englisches Sonett – drei Quartette samt Couple-Pointe – zu fassen, muss für Hartung ein Hauptspaß gewesen sein.
Heiterkeit ersetzt ihm allerdings nicht die resignative Weisheit, sondern durchzieht sie, lockert sie auf und erhöht ihren Reiz. Das Staunen und das Spiel fehlen selten in den 74 Gedichten, ohne im mindesten ihren Ernst zu gefährden. Dabei rechnet Hartung zweifellos mit der Komplizenschaft des Lesers, zielt auf Herz und Hirn zugleich. Mit historischem Hintergrund, mit einem gewissen poetischen Vorrat genießt man seine Verse tiefer; wenn er in „A room of my own“ schon mit dem Titel auf Virginia Woolfs Essay anspielt und mit den folgenden Versen die Gottessuche Rilkes aus dem Stundenbuch aufnimmt und variiert:

Am Schlüsselloch wo du lauschst
etwas Gottesgeruch
Endlich weißt du wie er riecht
hörst sein Geräusch sein schweres Atmen
Ach er atmet wie ich
atmet Menschengestank
zurück aus der leeren Kammer

„Alterslyrik“ darf man Hartungs Gedichte rühmend nennen. Sie sprechen vom körperlichen Verfall, der Krankheit, von plötzlichen Erinnerungsbildern aus der Kindheit: nicht selten ein schrecklicher Überfall, dem klärende Worte entgegengestellt werden müssen. Sie sprechen vom Nachlassen der Augen und beweisen den schärferen geistigen Blick, den man nur in der Kontemplation gewinnen kann. Die Fähigkeit, seine Sichtweise zu relativieren oder eine ganz andere für möglich zu halten, wie in „San Sebastian“, gehört wohl ebenfalls zum Alter; vielleicht variierte Hartung hier sogar Christian Morgensterns „Vice versa“.
Am Ende der Sammlung, die zwischen 1995 und 2001 entstand, steht „Das lange Gedicht“, sechs Zeilen insgesamt. Und doch steckt in der Kargheit das, was man im Barock „sinnreich“ nannte: hoch evidente Bilder, eine Fülle von Anspielungen, Verneigungen vor Dichterkollegen (Loerke, Benn, Nietzsche), effektsichere Wendungen voll Trauer und Komik, kontrastreiche Gedanken, formale Finessen (mit mancherlei, nicht immer überzeugenden Abweichungen); und schließlich strahlt aus den Versen eine Helligkeit, die mehr mit Auf- als mit Abgeklärtheit zu tun hat. Ein unauffälliges „sapienti sat“ steht zwischen den Zeilen. Ein Augenzwinkern, nicht ohne Spuren von Müdigkeit, doch schälkisch blitzt aus den Sätzen, und plötzlich grölen Sonette im fröhlichen Gassenhauer-Ton darein.
Diese glänzende Gedichtsammlung braucht natürlich kein Etikett, doch wenn die Leser eines brauchen, könnte man ein schlichtes blaues nehmen, mit dem die Schweizer Post bevorzugte Sendungen kennzeichnet:

Priority
Prioritaire

Rolf-Bernhard Essig, Süddeutsche Zeitung, 30.10.2002

Sonett mit Rübenkraut

– Abgründig, ratlos und klug: Harald Hartungs neue Gedichte. –

Erkundigt man sich bei versierten Freunden nach den derzeit wichtigsten Lyrikern in Deutschland, werden immer dieselben drei, vier Namen genannt. Derjenige Harald Hartungs ist kaum je darunter. Erkundigt man sich bei denselben Freunden, umgekehrt, nach ihrer Meinung über Harald Hartung, dann lautet die Antwort nach kurzem Innehalten stets: allerdings, der gehöre natürlich dazu. Bekannt geworden ist der Autor mit Essays, die von Lyrik handeln (nur nicht von seiner eigenen), und Anthologien, die wunderbare Poesie enthalten (nur nicht die seine). Daß aber solche Gelehrten und Kenner überhaupt selber dichten, wird hierzulande aus unerfindlichen Gründen nicht gern und infolgedessen oft gar nicht gesehen. Hartungs neuer Gedichtband sollte Anlaß geben, das Vorurteil gründlich zu revidieren. Denn mit ihm hat dieser Dichter sein bestes Buch geschrieben und eines der drei, vier wichtigsten in der gegenwärtigen deutschen Lyrik überhaupt.
Langsamer träumen bezeugt, wie Hartungs Lyrik von Beginn an, was Goethe einen „realistischen Tic“ nannte. Oft ist er, der Bergmannssohn aus Herne, als „Neorealist“ etikettiert worden. Und oft hat er selbst von seinem Bemühen gesprochen, das Wirkliche als Wirkliches zu fassen und Stilisierungen zu meiden. Allenfalls im parodischen Gegenzug dürften dann auch die großen Töne der literarischen Tradition durchspielt werden (so gibt es hier ein paar übermütig formvollendete Ghaselen und Sonette). Selbst die klassischen Mythen können dann im Alltäglichen neu sichtbar werden, die Parzen in der Fußgängerzone, der Styx gleich hinterm Zoo. Der Liebhaber des Wirklichen aber, der sich in einer durch und durch medialen Welt vorfindet, kann nichts mehr einfach abfotografieren. Er nimmt selbstreflexive „Snapshots“ auf wie diesen, nur fünf Verse umfassenden:

Ein paar einprägsame Fotos werden
immer geschossen aus solchem Anlaß
etwa an einer Straße wo dann zwei
Männer liegen wovon der eine noch
lebt während das Foto geschossen wird.

In fünfmal zehn Silben entwickelt sich eine Meta-Fotografie, die, indem sie den gesetzten Anlaß abschneidet, ohne Stilisierung zu zeigen vermag, was „immer“ ist.
Hartung ist ein Meister der präzisen Aussparung. Zu seinem lyrischen Realismus gehören Schärfe, Lakonie und ein trockener Humor, der das Pathos ermöglicht, indem er es zurücknimmt – so im Übergang vom Bild des Hitlerjungen, der „ich“ heißt, zum staunenerrregenden Anblick der Fähnleinführer, die im Frühjahr 1945 in dunklen Hauseingängen zur Amimusik swingen, „hej-ba-ba-reeba“. Wie hier, so ist oft von Kriegsende und Nachkriegszeit in diesem Band die Rede, von Kindheitsängsten und den Augenblicksbildern, die im Gedächtnis für immer fixiert sind. Da gibt es ein lapidares Sonett über die in der Hitze gekrümmte, mit Rübenkraut vollgesogene Graubrotschnitte auf dem Küchentisch eines Sommertages in den dreißiger Jahren; erst im letzten Vers erscheint, am äußersten Bildrand, der Leichnam des Großvaters im Hausflur. Und es gibt diese plötzliche Erinnerung an den Kontrabaß, der mit den Eltern und den Koffern auf einem Schützenpanzer transportiert worden und verlorengegangen ist. Wie hörbar wird die Eiseskälte der Kinderangst in dem einzigen Ausruf des Bandes: der Kontrabaß, denn nur von ihm, nur von ihm ist die Rede, er „muß / geschrieen haben unter / der MG-Garbe o Gott / er muß geschrieen haben“.
Die spektakuläre Sprachgeste ist hier die eben deshalb bewegende Ausnahme. Während weithin „irony is over“ zum Slogan geworden ist, zeigt sich Hartung als ihr höflicher und entschiedener Verteidiger. Ihren subtilsten Ausdruck findet seine Ironie in einer nur Silben, nicht Versfüße zählenden Metrik, die zart die Balance hält zwischen spröde prosaischem Duktus und rhythmischer Akzentuierung. Wie W.H. Auden und Sylvia Plath geht der Belesene so hinter das Gleichmaß des Jambenflusses wie hinter die versförmig umbrochene Prosa zurück, gewinnt er dem silbenzählenden Prinzip nuancierteste Ausdrucksqualitäten ab. Dazu gehört auch die Spannung von Schema und Abweichung, der fünfsilbige Vers etwa unter den Elfsilblern, der nun vom Elend nicht nur spricht, sondern es leise vernehmbar macht.
Diese prosaische Verstechnik enthält in nuce Hartungs Poetik. Es ist die Idee einer verborgenen Ordnung (und der Verborgenheit der Ordnung), einer Schönheit, die sich beinah verlegen ins Unauffällige und Ungefällige kleidet. Es ist die überspielte Tiefe, die auf skeptische Distanz gebrachte und doch nicht ganz aufgegebene Hoffnung, der verlangsamte Traum. Es ist die ironische Resignation, die einen unauflöslichen Restbestand an Renitenz umhüllt.
So kann gerade die Rücknahme des Pathetischen ins Alltägliche, im agnostischen Gewand, die letzten Dinge berühren. Für den kindlichen Lauscher ist in der leeren Kammer hinterm Schlüsselloch „etwas Gottesgeruch“ zu bemerken und dann auch „sein Geräusch sein schweres Atmen“ – die Konstellation erinnert an Rilkes Stundenbuch, nur ist sie jetzt aller falschen Heiligkeit entblößt, kein Weihrauch liegt in der Zimmerluft: „Ach er atmet wie ich / atmet Menschengestank“, begreift das Kind; und übrigens ist die Kammer ja, wie gesagt, leer, bloß „a room of my own“. Ist da jemand? War da was?
Eines der schönsten, abgründigsten Gedichte des Bandes übersetzt die biblische Geschichte vom Zöllner Zachäus in bundesrepublikanische Gegenwart, eine fast heitere Straßen- und Küchenszene. Ein anderes, zehnmal zehn Silben umfassendes spielt das religiöse Thema über die kunstgeschichtliche Bande. Um ein Gemälde der italienischen Renaissance geht es da, Merisis alias Caravaggios „Christus der durch die Wachen hindurchgeht“ (zehn Silben; wer nach dem „die“ eine kleine Zäsur macht, hört das Hindurchgehen heraus). Das Bild zeigt den eben Auferstandenen anders, als die kirchliche Ikonographie es fordert:

Der Magere eben auferstanden
entschwebt nicht frei geht er durch die Wachen
ins Dunkel das ihn und sein Bild verbirgt
Verhaftet (wie bekannt) wird Merisi.

Nicht aufsteigend in den vorschriftsmäßigen himmlischen Glanz zeigt das Bild den Erlöser, sondern verschwindend im Dunkel des wirklichen Menschenlebens – nur eben jetzt als einen Freien, Verkörperung einer Menschensehnsucht, die sich im Kunstwerk wie im Glauben für einen Augenblick utopisch erfüllt sieht. Allein der Maler vermag ihn zugleich zu zeigen und zu verbergen. In der bloßen Existenz des Bildes aber wird der Triumph über Wachen, Kerker und Tod verlockend und gefährlich sichtbar; „sein Schöpfer kannte Maltas Kerker gut“.
Keine Kunstreligion proklamieren diese asketischen, an Bezügen und Abtönungen reichen Zehnsilbler; auch keine christliche Verkündigung. Aber auf vertrackte Weise kunstgläubig sind sie doch, und sogar etwas fromm. Das vorletzte Wort hat die Verhaftung, das letzte aber bleibt dieser Poesie. Denn das Bild ist seither ja verschwunden; nur „Berichte“ von ihm sind geblieben, nur davon spricht das Gedicht. Die Kunst wie der Glaube bleiben hier im Zwielicht von Legende und Projektion. Da aber bleiben sie, unaufgelöst.
So rätselhaft und so einfach sind alle Gedichte dieses wunderbaren, abgründigen Buches, so ratlos und klug. Wie die Reminiszenzen an Simic und Larkin zu den Urlaubs- und Ehegeschichten, so sanft und unversöhnt fügen sich auch die „Chinoiserie“ zum pissenden Penner und das Bennsche „Psalmenende“ zu den (falls sich noch jemand an die erinnert) pflegebedürftigen Tamagotchis. Und manchmal liegt alles im biblischen Schatten, „um die Stunde, da es finster ward in Cottbus“. Ganz genau und alltäglich ist das alles, ganz leise und leicht, und dabei geht es um Gedichte auf Leben und Tod. Nur ihrer eigenen Haltbarkeit scheinen Hartungs Verse wenig zuzutrauen. Einmal zitiert er aus Oskar Loerkes Tagebuch die verspätete Hoffnung, nun endlich werde sein Ruhm doch „ungeheuer“ sein. Gemeint, fügt er sarkastisch hinzu, sei der Verkauf von vierhundert Gedichtbänden, „die Hälfte Freistücke“. So also gehe es immer? Möge er, der Erfahrene, dies eine Mal irren.

Heinrich Detering, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.10.2002

 

Weiterer Beitrag zu diesem Buch:

Michael Braun: Gebrochenes Deutsch (6): Das punctuelle Zünden der Welt
Basler Zeitung, 8.11.2002

 

Am 12.2.2013  sprach Harald Hartung mit Jan Wagner in der Literaturwerkstatt Berlin in der Reihe Klassiker der Gegenwartslyrik über sein Werk.

 

Am 2.2.2006 las Harald Hartung im Literarischen Colloquium Berlin und sprach mit Jan Wagner über sein Werk.

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Zum 70. Geburtstag des Autors:

Bleutge, Nico: Langsamer Träumer
Stuttgarter Zeitung, 29.10.2002

Walter Helmut Fritz: Das Ziel kommt zu dir
Badische Zeitung, 29.10.2002

Jörg Plath: Ruhe unterm Riesensegel
Der Tagesspiegel, 29.10.2002

Zum 80. Geburtstag des Autors:

Felicitas von Lovenberg: Von Wurzeln und Flügeln
Frankfurter Allgemeine Zeitung,  28.10.2012

 

Fakten und Vermutungen zum Autor
DAS&D + Johann-Heinrich-Merck-Preis
Porträtgalerie: Autorenarchiv Isolde Ohlbaum + Galerie Foto Gezett
shi 詩 yan 言 kou 口

 

Richard Pietraß: Dichterleben – Harald Hartung

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