Marco Grosse: Flügelkunde

Grosse-Flügelkunde

DARÜBER HINWEGKOMMEN

Wovon der Wegrand spricht ist einerlei
Er hat seine eigene Topographie die nicht verzeichnet
aaaaaist
Sie ändert sich mit den Schwingungen der
aaaaaNachbarschaft
Wie ineinander übergehende Kreise hängen sie
aaaaazusammen
Und setzen sich in Bewegung, bringen selbst Atlantis zu Fall
Doch:
Fallen wir durch unsere Hände dann lassen wir alles hinter uns

 

 

 

Marco Grosses Gedichte

verdanken sich Alltagserfahrungen. Klar und ohne Ballast beschreibt er Gefühle und Situationen in einer verständlichen Sprache, die gleichwohl mit starken Bildern aufgeladen ist. Das Gedicht ist für ihn ein Flügel, der ihn ein Stück weit hinaufträgt, damit er sich von dort einen Überblick verschafft und seine Welt ein klein wenig mehr versteht. Immer wieder stellt Marco Grosse Fragen, an sich selbst, an die Möglichkeiten des Gedichts, in der Hoffnung, ein paar Antworten zu bekommen, schlicht und hautnah.

Jürgen Brôcan, Horlemann Verlag, Klappentext, 2014

 

Fakten und Vermutungen zum Autor

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