Robert Gernhardt: Der Ton im Wörtersee

Mashup von Juliane Duda zu dem Buch von Robert Gernhardt: Der Ton im Wörtersee

Gernhardt-Der Ton im Wörtersee

 

 

 

 

 

 

Lange war Der Ton im Wörtersee

vergriffen, diese legendäre Aufnahme eines äußerst unterhaltsamen Abends mit Robert Gernhardt, Anne Bärenz und Frank Wolff mit Gedichten, Dramoletten und Musik. Jetzt können Sie den Ton im Wörtersee endlich wieder hören. Und was für ein Ton das ist! Robert Gernhardt war ein viel gerühmter Meister des Vortrags, und niemand konnte ihn besser begleiten als Anne Bärenz (Klavier) und Frank Wolff (Cello), Ausnahmemusiker alle beide, mit dem perfekten Gespür für die vielen Stimmungslagen in Gernhardts Werk. Der Abend beginnt mit „Ich und mein Körper“, geht dann auf (Lese)Reisen, gibt drei Rätsel auf und führt in die Welt der Literatur. Es folgen Momente der Besinnung und Duette. Und als Zugabe eins der schönsten Gernhardt-Gedichte, ein Klassiker: „Schön, schöner, am schönsten“:

Schön ist es, Champagner bis zum Anschlag zu trinken
und dabei den süßen Mädels zuzuwinken: Das ist schön
[…]

Am allerallerschönsten aber ist es: dieses Hörbuch zu hören. Ein Klassiker der komischen Kunst.

Antje Kunstmann Verlag, Klappentext (erweitert um damalige Ankündigung des Verlages), 2009

 

Aufgenommen von Michael Wollesky am 8. und 9.5.1996 im Kulturzentrum Alte Mühle in Bad Vibel. Remastered von Michael Gerlach im Amazonas Studio in München.

Inhalt

 

Der geteilte Dichter

– Der Literat Robert Gernhardt gilt als einer der wichtigsten Humoristen, die Deutschland je hervorgebracht hat. In zwei neuen Hörbüchern tritt er jeweils als Satiriker und Literaturwissenschaftler in Erscheinung. Die Rollen mögen verschieden sein – der Sprachwitz ist der gleiche. –

Gernhardt:

Gedicht kann beides sein: Klage und Feier. Dies geht mir auf den Sack, das auf die Eier.

Hörbuch Nummer 1: Der Ton im Wörtersee. Mitschnitt eines Robert-Gerhardt-Kult-Auftritts, an Klavier und Cello Gernhardts Lieblingsbegleitung, das Duo Anne Bärenz und Frank Wolff. Federleicht in schnellen Schritten tippt Gernhardt große Lebensthemen an, die Liebe, den Tod, will bei allem Tiefgang unterhalten, lässt vertrackte Rätsel raten:

Da ist ein Baum, ist immer grün, wächst nicht in der Savanne, wächst da, wo Deutschlands Blumen blühen und winters auf ihm Kerzen glüh’n. Wie heißt der Baum? Marianne! – Ja, das war der unterhaltsame Teil des Abends. Wir haben uns hier leider nicht zum Spaß versammelt. Nun wird’s ernst. Folgen Sie uns bitte in die Welt der Literatur. Zum Literaturbetrieb: dieses Gewerbe ist ziemlich windig. So? Findest du? Find’ ich.

Lutz Bunk, Deutschlandfunk Kultur, 22.5.2009

Weiterer Beitrag zur CD:

H. L.: Bärenz, Wolff, Gernhardt. Wort und Ton, die zweite
Frankfurter Rundschau, 21.12.1996

 

Gernhardt als Glottomane

– Über die nächsten Aufgaben der Gernhardtphilologie. –

Gernhardt und die Sprache
Die Arbeit mit der Sprache, die Arbeit an der Sprache, die Arbeit in der Sprache ist für Robert Gernhardt etwas Alltägliches, Normales. Ohne Sprache wäre das Leben für ihn freudlos, es würde ihm etwas Wichtiges abgehen. Gernhardt ist nämlich innerlich ganz angefüllt mit Sprache, so daß ihm, wenn er ausläuft, große Wörterseen gelingen, wo andere gerade einmal Wörterpfützen, allenfalls Wörtertümpel hinkriegen. Das alles ist hinlänglich bekannt. Gernhardt ist ein Glottomane und das mit demselben Furor, mit dem manche Feuerwehrleute Pyromanen und manche Prokuristen Kleptomanen sind: er kann vom Dichten nicht lassen. Seine Behauptung, er höre nur Gacks und Gicks, wenn er in sich reinhöre,1 ist auf seine sprichwörtliche Bescheidenheit zurückzuführen, die hier die Grenze zur Selbstverleugnung kokett verletzt. Bei seiner Spracharbeit kommt es Gernhardt wesentlich auf den Bildungswert an, den bildenden Mehrwert, den der Dichter aus rohem Sprachmaterial gewinnt und verschwenderisch weitergibt; davon wird später des Näheren die Rede sein. Sehr schön zeigt das seine Arbeit „Setzen Stellen Legen“.2 Er gibt sich dort schon im Titel als Lateiner zu erkennen. Sein ganzes Werk weist ihn aus als Fortsetzer des Horazischen delectare et prodesse in der Jetztzeit. In der bisherigen Gernhardt-Rezeption stand das delectare im Vordergrund. Die folgenden Ausführungen werden sich deshalb stärker mit dem prodesse befassen. Sie werden sich auf das lyrische Werk Gernhardts beschränken. Jedwede Lobhudelei liegt mir selbstredend völlig fern, schon aus prinzipiellen Gründen aber auch eingedenk der Ausführungen Gernhardts in „Annus mirabilis“,3 in dem er die Tugend der Demut vorlebte.
Über die Sprache selbst äußert sich Gernhardt recht selten; er arbeitet mit, an und in ihr, aber kaum über sie. Zu den wenigen Beispielen Gernhardtschen Über-Sprache-Sprechens gehören das völlig einsilbige „Indianergedicht“,4 das in silbischer Hinsicht ebenso minimalistische „Kleine Lied“5 und der Vierteiler „Was die Sprache verrät“.6 Gernhardt näherte sich in diesem Gedicht von 1981 der linguistischen Einheit der Silbe. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Silbe weder in der generativen noch in der strukturalistischen Phonologie ernstgenommen worden; man mühte sich allerdings seit Jahren um die Aufdeckung der Gesetze, nach denen in mehrsilbigen Wörtern die Akzentstellen zugewiesen werden („Túnnel“ oder „Tunnél“, „Máma“ oder „Mamá“?). Das Monument des Mißlingens dieser Suche wurde das vielhundertseitige, wenig gelesene und unendlich oft zitierte Werk The Sound Pattern of English von Noam Chomsky und Morris Halle;7 noch heute halten es viele für den Beginn der modernen Phonologie. Um 1980 kam jedoch der Durchbruch: die Silbenphonologie wurde erfunden. Sie gehört heute zum Standardwissen der jüngeren, aber nicht aller älteren Linguisten. Gernhardt publizierte damals in Was die Sprache verrät über den unmenschlichen Viersilbler („Großstadtasphalt“), den schwebenden Dreisilbler („Waldesflur“), den frohen Zweisilbler („Hallo“) und den hochfahrenden Einsilbler („Schrapp“), Theo Vennemann über die Universal Syllabic Theory8 und W.U.S. van Lessen Kloeke über die metrische Phonologie.9 In kürzester Zeit war die Silbe in aller Munde (außer bei einigen älteren Linguisten). Sollte das ein Zufall sein, eine bedeutungslose zeitliche Koinzidenz? Das ist wenig wahrscheinlich. Wenn Gernhardt mit Sprache angefüllt ist, dann muß er auch randvoll mit Silben sein, sein ganzes Œuvre besteht schließlich aus Folgen von Silben. Es muß einer noch zu vergebenden Dissertation vorbehalten bleiben, Näheres über den Zusammenhang zwischen Gernhardt und der Silbenphonologie herauszufinden.

Gernhardt als Zoologe und Naturlyriker
Dem Zoologen Gernhardt ist kein Lebewesen zu gering für einen Reim. Nicht nur der stolze Adler und das herrliche Weltenhuhn sind ihm poetischer Vorwurf, nein, auch alltägliche und verachtete, dabei aber nützliche Mitgeschöpfe wie das gemeine Haushuhn und die Schmuddelente. Das ganze Tierreich, nicht nur die kleine Schar der seit alters besungenen Großvögel, Großkatzen und Pegasiden spielt in seinem lyrischen Schaffen eine Rolle. Dabei stehen die gängigen Arten wie Katzen/Kater, Pferde, Hunde, Schweine, Rinder, Mäuse, Ratten und Schmeißfliegen keineswegs im Mittelpunkt. Auch in ausgesprochen exotischen Kreaturen wie dem malträtierten Tapir, dem Mantelpavian samt seinem Harem, dem gehörnten Königspinguin, dem fehlenden Wiedehopf, dem plärrenden Kronenkranich und dem Trüffelschwein, selbst in Bilch, Wombat und Haselmaus entdeckte Gernhardt poetisches Potential. Einige sehr seltene Arten führte er in die Gegenwartsliteratur ein: den Kastenfrosch, der quacken kann,10 die Betteneule im Plumeau, das erbsengroße Grabbeltier, den Hauben- und den Kragenbären, das Regentier, den Schindelhund, die Zirbelente, die Wüstenkröte, das Zwiebelhuhn, das Fallschwein (alle im mittleren Hau),11 das Weltenhuhn (später Hau),12 Wasserhahn und Wasserhuhn,13 Mimis Ostergeier14 und die Brandmaus.15 Mehr in das Gebiet der Schüttelreime greift das Gedicht vom Mördermarder16 aus. Konfrontiert mit großer Gefahr in Gestalt des Mardermörders, von dem ihm die Mardermarter droht, wächst dem Marder das Rettende auch: er ermannt sich und wird zum Martermarder, später zum Mördermarder. Schließlich beißt er tollkühn den Mardermörder tot, während jener ein Bier trinkt. So ist er wenigstens kein Muttermörder geworden, was uns zeigt, daß Gernhardt keineswegs jeden Kalauer mitnimmt.
Ich kann hier längst nicht alle höheren und weniger hohen Arten von Tieren erwähnen, die Gernhardts Lyrik bevölkern; wo man hinhört, blökt, maunzt und knurrt es. Wir kommen in gattungspoetischer Hinsicht einen Schritt weiter: Gernhardt schreibt nicht einfach Tiergedichte, sondern führt die Naturlyrik des 18. Jahrhunderts dekonstruierend in die Postmoderne. Auch dies wäre im Detail noch auszuführen.

Gernhardt als Sprachscout
Der Sprachschöpfer mui generis17 Gernhardt hat dem Deutschen einige nützliche Adverbien geschenkt, z.B. „wowerweiß“,18 „kommnichtdrauf“,19 „vollrohr“,20 „fremdworts“, „vorderrücks“, „grollgleich“, „muff“.21 Die briesende Effi des Herrn von Tame22 muß hier als sprachliches Kleinkunstwerk ebenfalls erwähnt werden. Auch aus der Wortbildung ist einiges zu melden, etwa die Meinung des Dichters Dorlamm, die Deinung seines Nächsten bzw. die Eurung seiner Mitmenschen dürfe er geringachten, weil Meinung nun mal von mein und nicht von dein bzw. euch komme;23 Gernhardt distanziert sich übrigens von dieser – linguistisch gesehen irrigen – Auffassung. In diese Rubrik gehören auch der Pechpilz,24 der heimwärtsziehende Ernstbold und der unmerkliche Übergang des Flachsinns in den Tiefsinn in der dämmrigen Zwischenwelt zwischen „flachsen“ und „tiefsen“.25
In der Syntax hat Gernhardt die Zeichen der Zeit klar erkannt und dem Neuen Raum gegeben. Die Fachleute publizieren schon seit längerem beunruhigte Aufsätze über eine Entwicklung, die das Verbsystem des Deutschen in Unordnung bringen dürfte: das Vordringen von Progressiv-Konstruktionen auf breiter Front, vor allem im gesprochenen Deutsch. Gernhardt hat dieses Vordringen zeitig bemerkt und lyrisch darauf reagiert. Wir verdanken ihm einige schöne Beispiele für die Verlaufsform, z.B.

In R. [Recklinghausen] ist jeder am Flüchten.
Selbst Pferde gehn auf die Reise
Doch sosehr sich die Guten auch sputen
die Armen laufen im Kreise
.26

Auch in diesem Gedicht ist Gernhardts Sympathie, sein Mit-Leiden mit dem wehrlosen Mitgeschöpf mit Händen greifbar. Wer kann, flieht Recklinghausen: nur die bedauernswerten Pferde werden von gefühlskalten Rennstallbesitzern dazu gezwungen, sinnlos im Kreis herumzurennen, gerade so, wie es die internationalen Automobilkonzerne mit Schumi machen, der wenigstens nicht laufen muß, sondern in einem kleinen bunten Auto im Kreis herumfahren darf.27 Doch kann dieser Gedanke nicht ausgeführt werden, denn hier geht es um Grammatik.
Gernhardt verwendet die Verlaufsform auch in Reflexivkonstruktionen, was Mut zur Innovation beweist. Prosaisten wird man Konstruktionen wie „er ist am Sichrasieren“ oder „sie ist am Sichkämmen“ kaum durchgehen lassen. Diesen Rubikon des Reflexivums überschreitet Gernhard unerschrocken in „Spätsommertag“:

Nun ist der Wein bereits am Sichverfärben
Die ersten Blätterlappen leicht ins Gelbe.
Die Sonne hält voll drauf. Exakt dieselbe,
die einst ihr Grünen sah, sieht nun ihr Sterben
.28

Ein weiteres Beispiel für sein sprachliches Neuerertum finden wir in einem autobiographisch gefärbten Roman von 1982, in dem ein dunkelgekleideter Fremdling, der sich später als Doppel- oder Wiedergänger des Helden entpuppt, auf einer italienischen Abendgesellschaft mit klagender Stimme folgendes zur Gitarre vorträgt:

Ich habe stets auf die Karte
„Machen“ gesetzt.
Und nun mache ich nichts.
Ja, was mache ich jetzt?
Gaaanz ruhig!
Ich schreibe ja noch,
ich kritzle ja noch,
ich treibe ja noch,
ich witzle ja noch –
das tu ich.
Ich habe ja noch ein
Geräusch im Ohr,
so ein Brummen.
Und solange ich dem
noch Ausdruck verleih,
diesem Brummen im Ohr,
was immer es sei,
bin ich immer noch stramm
nicht ganz im,
nur knapp am
Verstummen.
29

Er sei „ganz knapp am Verstummen“, singt der seltsame Sänger. Dynamische Verben, die eine Zustandsveränderung ausdrücken, gelten gemeinhin nicht als fähig, in der Verlaufsform konstruiert zu werden. Man kann nicht sagen „sie ist am Platzen“ oder „er ist am Losbrüllen“, denn beides sind Vorgänge, die nur geringe zeitliche Ausdehnung haben. Um solche Verben in der Verlaufsform zu verwenden, muß die poetische Lizenz bemüht werden. Der fremde Gast will sagen, daß er noch ausdrucksfähig ist, aber befürchtet, kurz vor dem Verlust dieser Fähigkeit zu stehen. Dieser Verlust ist jedoch noch nicht eingetreten: er steht erst bevor, der Rhapsode ist „knapp am Verstummen“. Der Schritt ins Stummsein ist noch nicht vollzogen. Der Vorgang des Verstummens wird als ein Zustand, der Dauer hat, vorgestellt. Das Erreichen des Zustands des Stummseins liegt noch in der Zukunft. Er wäre erreicht mit dem Im-Verstummen-Sein, was eben „nicht ganz“ erreicht ist. Im-Verstummen-Sein ist wiederum nicht dasselbe wie Stummsein, aber es ist die Eingangsphase in diesen Zustand. Die Konstruktion ist ingressiv der Aktionsart nach, wie wir Linguisten sagen. Wenn man diese grammatischen Spitzfindigkeiten auf sich beruhen läßt und sich ins milde Licht der Realität zurückbewegt, kann man Entwarnung geben, was das Im-Verstummen-Sein betrifft (der Roman ist autobiographisch gefärbt!): Gernhardt wird dichten, solange es irgend geht, denn die vielen Wörter, die ihn inwendig anfüllen, müssen schließlich raus. Auch Gernhardts Beitrag zur Verbreitung der Verlaufsform harrt einer genaueren Erforschung.
Nicht übergangen werden darf in diesem Abschnitt über den Sprachscout Gernhardt, daß er vehement Stellung gegen eine andere sprachliche Mode bezogen hat. In einem Gespräch mit Thomas Steinfeld, in dem es um das Baltische in Gernhardt und um die Aussichten der Sängerin Corinna May ging, mit dem Lied „I can’t live without music“ das europäische Schlagerfestival 2002 in Estland zu gewinnen, äußerte sich Gernhardt zu dem Irrglauben, die Flucht in die Weltsprache Englisch könne das heimische Reimgewerbe aus seiner Krise führen. Auf die Journalistenfrage, was Gernhardt eingedenk der großen Traditionen von Drafi Deutscher bis Peter Alexander davon halte, daß Corinna May auf englisch vortrage, sagte er wörtlich:

I answer in English because I want the whole world to understand me: It’s a crying shame that we Germans don’t use our beautiful motherlanguage anymore.30

Frau May landete abgeschlagen auf dem drittletzten Platz noch hinter Bosnien und Litauen. Das möge jeder als Menetekel verstehen, der glaubt, Mangel an Substanz falle nicht auf, wenn man auf englisch daherreimt.

Gernhardt als Phonetiker
Jeder phonetisch interessierte Literaturfreund wird begrüßt haben, daß Gernhardt einen Weg, den Ernst Jandl gewiesen hatte, aber nicht zu Ende gegangen war, beschritt und durchwanderte. Ottos kotzender Mops hat dem Österreicher Ruhm und Anerkennung verschafft, ihn in Anthologien, Lesebüchern und drögen Lehrwerken des Deutschen als Fremdsprache verewigt. Doch wer weiß schon, daß Gernhardt es war, der den Klangraum der Kardinalvokale erstmals seit Baudelaire lyrisch durchmaß? Was weiß die Halbbildung von Annas Gans, Gudruns Luchs, Gittis Hirsch und Enzensbergers Exegeten?31 Erst die systematische Ausführung der Idee zeigt doch den Mikrokosmos, in dem Ottos Mops sich bewegt, erst der Kontrast zwischen Mops, Gans, Luchs, Hirsch und Enzensberger arbeitet den inneren Bau des deutschen Vokalsystems heraus. Allerdings nicht mehr als das; doch wäre es beckmesserisch zu bemängeln, daß Gernhardt die Umlaute überging. Gedichtanfänge wie „Klärchäns Bär ächzt“, „Röbörts Stör röhrt“ oder „Günthürs Hühnchün rülpst“ sind der literarischen Welt deshalb erspart geblieben. Kongenial, aber weniger systematisch wird das Thema auch in dem Liedfragment „Zum Muttertag“32 aufgegriffen, in dem Wörter mit vielen E’s („Erdbeerbecher“) und A’s („Schamhaaransatz“), aber auch solche mit vielen B’s („Braunbärbabies“) und Ka’s („Kaktushecke“) vorkommen: der Weg von den Vokalen zu den Konsonanten war gebahnt. Auch diesen Weg ging Gernhardt nicht bis zu seinem Ende, aber doch weiter als der erwähnte Enzensberger, der in seinem Gedicht „A“ das B zwar streifte, aber im wesentlichen doch beim A stehenblieb; ich habe später selbst versucht, in „Mein Alphabet“33 die ganze Wegstrecke zu durchschreiten.
Das Spielen mit Lauten ist Gernhardt nicht fremd. Doch als Volksdichter, der auf Verständlichkeit achten muß, setzt er dieses oft als elitär verschrieene poetische Mittel nur sparsam ein, etwa im „Monolog des Prinzen von Hamburg“,34 der in Wörtern aussägt, was die Brust ihm sprengt, auf daß dem Kurfürsten das Lochen vergehe, oder in der bereits erwähnten Arbeit „Spaßmacher und Ernstmacher“, wo in Abschnitt XII der Tiefsinn so tief wird, daß einige Wörter gewissermaßen in die Breite gehen und sich zusätzlich extrem tiefe A-Silben zulegen, z.B. „Schapaß“, „Schaweinsein“, „Schalange“, „Schawur“, „Schawermut“ und „Schaweigen“,35 ein Kunstgriff, der noch einmal Gernhardts Hang zum Silbischen erkennen läßt. Ein weiterer Versuch, konkrete Poesie zu schaffen, ist der „Lustige Dichter“,36 dessen Gedicht zu labern anfängt und haltlos durch die Zeilen zabert. Gernhardt bricht dieses Zabern sogleich ab, weil er meint, daß kluge Leser schon nach der ersten Strophe nicht mehr weitergelesen hätten, so daß der, der immer noch lese, der Doofe sei, der bei Gedichten auf Sonn und Firm zu zichten pflege. Wer will sich das schon nachsagen lassen? Schließlich kann man hier die Auseinandersetzung über „Kunst und Leben“37 zitieren, in der es um streng bipolare Qualitätsurteile geht „in unsrer Welt aus Sott und Schrahne“. Auch in der Phonetik, so mein vorläufiger Befund, hat sich Gernhardt als Nützling bewährt.

Gernhardt und der unreine Reim
Mitunter verwendet Gernhardt, wie jeder Kenner weiß, unreine Reime. Natürlich ist das bei ihm lediglich ein Stilmittel. Die unreinen Reime sollen nachlässigen Lesern Stolpersteine im Fluß der reinen Reime sein und ihre Aufmerksamkeit erzwingen. So beispielsweise in dem Zweizeiler mit dem Titel „sensibel“:

Herr Ober! bringt mir einen Kübel!
Mir wird von diesem Nonsens ibel!
38

Poetische Spannung schafft hier die minimale, doch maßgebliche Differenz zwischen dem gerundeten und dem ungerundeten hohen Vordervokal. Sie weckt träge Leser aus ihrem Halbschlaf: scharf dringt das Dichterwort in ihr Ohr. Wie klang- und kraftlos würde dieser Reim, nähme man ihm seine Dissonanz, z.B.

Herr Ober! bringt mir eine Bibel!
Mir wird von diesem Nonsens ibel!

Oder:

Handlanger! bringt mir einen Kübel!
Ich brauch beim Dichten ständig Dübel!

Das verstünde auch inhaltlich kaum jemand: die subtilen Zusammenhänge zwischen Kübeln, Dübeln und Dichtungen wären vielleicht und allenfalls unklar Berufsgruppen wie Installateuren oder Glasern zugänglich, kaum aber Liebhabern der gebundenen Rede. Das disqualifiziert diese – technisch gesehen – alternative Lösung. Ein anderes Beispiel findet sich im „Nichttrinklied“, in dem sich Gernhardt (scheinbar) der Gedankenwelt der Blaukreuzler öffnet:

Das Schicksal hat es so gefügt
daß mir am Alkohol nichts liegt
.
39

Als störend empfand ich das poetische Verfahren des unreinen Reims nur in einem Fall, und das aus persönlichen, nicht aus künstlerischen Rücksichten. In „Gastlichkeit in Recklinghausen“ findet sich der folgende Vierzeiler:

EIN HOTELZIMMER

Wozu lädt das breite Bett ein?
Zum Schlafen, zum Sterben, zum Ficken?
Mit Eins und Zwei muß man rechnen,
das Dritte dürfte nicht glücken.
40

Die elegische, schwarzgallige Stimmung, die ein Besuch in Recklinghausen auslösen kann, ist hier kunstvoll eingefangen, das Gedicht atmet Vergeblichkeit, Resignation, Spätherbst. Doch kann ich mir den Hinweis nicht verkneifen, daß es viele schöne Reimwörter zu „glücken“ gibt, etwa „bücken“, „jücken“, „pflücken“, „drücken“, „rücken“, „Stücken“, „Brücken“, „Lücken“, „Mücken“, „Tücken“ – Gernhardt hätte eines davon verwenden können. Und selbst wenn das Reimwort der zweiten Zeile seinem Kunstwollen gemäß war (es hat viele Synonyme!) -wie leicht hätte er auf „ticken“, „stricken“, „kicken“, „nicken“, „zicken“, „blicken“, „knicken“, „flicken“, „picken“, „sticken“ kommen können! So bleibt das betrübte Urteil, daß dieser kleine lyrische Edelstein nicht perfekt geschlüffen, nicht absolut geglickt ist. Das ist Gernhardts Unstern zu danken, der es im fraglichen Punkt auch nicht weit gebracht hat:

Mein Unstern ist so ungeschickt
und machtlos, daß ihm gar nichts glückt
.41

Gernhardt und das Glück
Die Suche nach dem Glück zieht sich wie ein Leitmotiv durch Gernhardts Werk. Im mittleren Teil der Hau-Trilogie spielt die Szene vom unerwarteten Glück. Es wird von einem gewissen A mit den Worten „Grüß Gott, tritt ein, bring Glück herein“ zum Reinkommen aufgefordert.42 Daraus entwickelt sich eine Lawinenkatastrophe. Ein tragischer, gottlob nicht tödlicher Verkehrsunfall liegt der Nachdichtung „Und endlich trat das Glück herein“43 zugrunde: das Glück ist angeschlagen, versehrt, kann sich aber noch humpelnd fortbewegen. Anders gestaltet Gernhardt das Sujet „Benn im Bild“,44 wo es um das Glück in der Liebe geht („Einsamer nie“) und das Gegenglück, den Geist. Dieses Gegensatzpaar hat Gernhardt später wieder beschäftigt. Als er am 4. April 1985 leicht angetrunken im Frankfurter Operncafé saß, lästerte er des Gegenglücks, indem er lauthals auf den Geist pfiff, und pries beim Anblick schöner Frauen „der Herden Glück, das Fleisch“.45 Der Geist, meinte er „so grob wie platt“, sei leicht zu haben (werch ein Illtum!), das Fleisch (schöner Frauen) aber nicht – das trifft zwar häufig zu, aber es gibt viele Gegenbeispiele, und zwar nicht nur literarische. Mit dem Liebesglück befaßt sich die Elegie „Zwei erinnern sich“,46 in der es um eine Affäre geht, die auf einer Terrasse langsam beginnt, treppauf auf dem Weg in den ersten Stock an Fahrt gewinnt und zwischen Laken endet, begleitet von einer dissonanten Auseinandersetzung mit der Frage, was nun Glück und was Unglück sei. Diese Frage hat Gernhardt zeitlebens nicht losgelassen.
Seinen jüngsten Gedichtband hat er Im Glück und anderswo betitelt. Das zeigt klarer als viele Interpretenworte, daß Gernhardt dem Glück nicht gleichmütig gegenübersteht, mehr noch: daß er ihm gewogen ist. Der Band beginnt mit dem Gedicht „Rede vom Glück“.47 Es geht dort nicht mehr, wie beim mittleren Gernhardt, um Glück und Gegenglück, sondern um Glück und Unglück, diese siamesischen Zwillinge der menschlichen Befindlichkeit. Das Glück kommt ziemlich gut weg in diesem Gedicht, denn, so meint Gernhardt, es sei das Primäre, das Unglück bloß das Abgeleitete. Das mag man als Frage der Dialektik sehen und zergrübeln. Doch vom handfesten Standpunkt der Wortbildung her ist diese Sicht nicht zu bezweifeln. „Ihr glückliche Tage!“ beginnt die vorletzte Strophe, doch kommt sie schnell auf glücklose Nächte zu sprechen; auch dies könnte ein Fall für Dialektiker sein. Tröstlich ist der versöhnliche Schluß:

Wir glücklichen Menschen!
Vor unserem Glück erst
erstrahlt hell euer Unglück.

Gernhardt und der Glück
Gernhardt war mir schon in jungen Jahren ein Begriff, wenn auch unter falschem Namen. Ein gewisser Lützel Jeman reimte in den 60er Jahren Nonsens-Verse und veröffentlichte sie in einer Beilage des Satireblatts Pardon, die Welt im Spiegel hieß. Die Erwachsenen sahen es damals gar nicht gern, wenn unreife Jünglinge solche Sachen lasen.
Als sich für mich die Frage stellte, was ich einmal werden wolle, war mir klar, daß ich das Amt des Dichters Berufeneren zu überlassen hätte. Mit der Perspektive, Lektor bei Suhrkamp zu werden, habe ich zwar geliebäugelt, und auch der Tübinger Lehrstuhl von Ernst Bloch hätte mich interessiert. Doch es kam anders, ich wurde Sprachwissenschaftler. Wahrscheinlich hätte ich auch Literaturwissenschaftler werden können, doch ich habe mir beizeiten überlegt, daß ich es dann beruflich mit der Dichtung zu tun bekommen würde und Aufsätze und Bücher darüber schreiben müßte, was die Dichter den Leuten eigentlich sagen wollen. Ernsthaftigkeit geht mir beim Lesen bestimmter Literatur durchaus ab. Auch will ich langweilige Romane oder hysterische Gedichtbändchen nicht bis zu Ende lesen müssen, damit mich kein Student dabei ertappt, wie ich über Ungelesenes schwafle. Als Sprachwissenschaftler muß ich das nicht, sondern kann ein subjektives Verhältnis zur Dichtung pflegen. Ich brauche nicht zu begründen, warum ich den einen Dichter mag, den andern nicht und diesen einen ganz besonders.
Als ich diese weise Entscheidung für die Sprachforschung traf, konnte ich nicht ahnen, daß die Literaturwissenschaft sich wenige Jahre später auf einen Weg begeben würde, der sie zu einem ähnlichen Ziel führte. Sie hat sich inzwischen, von Restbeständen abgesehen, über allerlei dekonstruktivistische und andere postmoderne Zwischenetappen in einer nebulösen Kulturkunde aufgelöst (unter besonderer Berücksichtigung der jeweils aktuellen Medien, der Didaktik, der gender studies sowie der Grenzüberschreitung). Die Dichtung liefert seither nur noch Beispiele, und die Paradigmen wechselt die literaturwissenschaftliche Germanistik wie andere Leute die Hemden. Gernhardt hat diese extreme Beschleunigung des wissenschaftstheoretischen Wandels zeichnerisch festgehalten; die Legende dazu lautet:

Neulich in der Uni: „Entschuldigen Sie bitte – wissen Sie zufällig, wo ich hier mein Paradigma wechseln kann?“48

Die Frage nach dem literarischen Kanon, also danach, was im Deutschunterricht und im Germanistikstudium gelesen werden muß, gilt bekanntlich als reaktionär. Kürzlich fand Heinz Schlaffer heraus, daß die deutschsprachige Literatur nur in der Goethezeit und, mit Abstrichen, in der klassischen Moderne etwas getaugt habe: den Kanon würde das erheblich entlasten. Weil ich nicht vom Fach bin, brauche ich mich nicht einzumischen in Forschungsprozesse, die so bestürzende Resultate zeitigen. Für lebende Dichter müssen sie allerdings deprimierend sein. Wenn es keinen Kanon gibt, kann auch niemand in den Kanon aufgenommen werden, und wenn einer weder ein klassischer noch ein moderner Klassiker ist, bleibt er auf immer ein poetischer Taugenichts. Wahrscheinlich haben geistige Kämpfe dieses Kalibers Gernhardt zu seinem „Gespräch vor einer schwarzfigurigen attischen Vase im New Yorker Metropolitan Museum“49 angeregt, in dem er sich zu überpersönlicher Meisterschaft und überprüfbarer Könnerschaft bekennt und beklagt, „daß man all die tollen Originale mit Schweigen straft“,.So nicht, Heinz Schlaffer! Zum Glück kann ich als Fachfremder die Erkenntnisse des Stuttgarter Gelehrten ignorieren und meinen eigenen Kanon bestücken, wie ich will, kann klassisch finden, was ich will, kann Gernhardt rühmen, wann ich will.
Letzteres ist gar nicht so leicht, wenn ich das in Wahrnehmung meines Amtes in Forschung und Lehre tun will. Ich soll meinen Studenten Linguistik beibringen und nicht Literatur. Aus diesem Grund nähere ich mich Gernhardt von einer Seite, von der her er selten Annäherungsversuche erlebt; mir scheint, als habe ihn das etwas verstört. Ich zitiere ihn als Sprachkunstwerker, als Sprachspieler, mitunter als Sprachzocker, häufiger als Sprachscout, der sprachlicher Moden schon dann spottet, wenn sie gerade chic werden.

Gernhardt als Lehrer und Erzieher der Jugend
Das Bändchen Gegenwartsdeutsch habe ich zusammen mit Wolfgang Sauer verfaßt, und zwar in den späten 80er Jahren, als wir gemeinsam in Kairo für die Germanistik wirkten.50 Wenn man das Sprachgebiet für längere Zeit verläßt, schärft das einige Sinne, auch den Sprachsinn. Die 80er Jahre waren das Dezennium der Betroffenheit, das in seiner Endphase schon ahnen ließ, daß die 90er Jahre das Dezennium der politischen Korrektheit werden würden. Sauer und ich saßen also im heißen Ägypten, als Tschernobyl explodierte. Etwa zeitgleich mit diesem faktischen GAU kam in Deutschland ein sprachlich-intellektueller GAU zu seinem Höhepunkt: die Betroffenheitsseuche. Die Mehrheit der Menschen, die Abitur hatte, torkelte sturzbetroffen durchs Land. Diese Katastrophe hatte sich schon länger angekündigt und war Gegenstand philanthropischer Ermahnungen gewesen, z.B. seitens Eckhard Henscheids, dessen Dummdeutsch51 volkserzieherisch gedacht war, aber gegen die allgemeine Verblendung nicht ankam. Später ging es dem lexikographischen Grundlagenwerk zur politischen Kultur der 90er Jahre, dem Wörterbuch des Gutmenschen,52 fast ebenso: nur wenige beherzigten seine Warnungen. Der Jargon der neuen Eigentlichkeit verstopfte auf weitere Jahre die Alternativpresse, den Kirchenfunk und die Feuilletons bis hin zur Süddeutschen und zur Zeit. Namentlich Lehrerbildungsanstalten, Predigerseminare und Projektgruppen jeder Couleur wurden seine Brutstätten; im einzelnen hat Cora Stephan die geistigen Verheerungen des „Betroffenheitskults“ seziert.53 Hier liegen die eigentlichen Wurzeln des jüngsten kulturpolitischen GAUs, den die PISA-Studie ans Licht brachte.
In seinen „Materialien zu einer Kritik der bekanntesten Gedichtform italienischen Ursprungs“54 hat Gernhardt mehrere Jahre vor der Explosion in Tschernobyl den besagten sprachlich-intellektuellen GAU der gebildeten Stände prophezeit. Er hat damit eine der vornehmsten Aufgaben des Dichters wahrgenommen, das Ahnen. Als einem der ersten schwante ihm, daß es mit dem Betroffenheitsgelaber nicht ewig gutgehen würde. In Jacob Grimms Deutschem Wörterbuch kann man nachlesen, daß das Wort „Prophet“ vor langer Zeit als „Fernseher“ verdeutscht worden ist. Als Fernseher hat Gernhardt seiner Ahnung poetische Form gegeben. Wohl jeder ist dankbar, wenn ein Dichter ihm Arbeit abnimmt, und deshalb haben Sauer und ich Gernhardts Sonett freudig in Gegenwartsdeutsch abgedruckt in der Hoffnung, daß wir durch das Dichterwort junge Menschen vor dem abschüssigen Weg ins habituelle Betroffensein bewahren könnten. Viele Exemplare haben seither den Weg in germanistische Proseminare gefunden, und Gernhardts Verse haben nicht wenige unserer jungen Leser vor dem Schlimmsten bewahrt.
Gernhardt steht, so zeigt auch dieses Beispiel, mit beiden Beinen in der Tradition Horaz’: das Nützliche wird in seinen Gedichten zum Genuß, das Genüßliche nützlich. Wichtig ist diese Zweiheit des Wesentlichen bekanntlich vor allem bei der Belehrung der nachwachsenden Generation, einer Aufgabe, die sich Dichtern und Professoren gleichermaßen stellt. Und wer könnte die Schönheit dieser Aufgabe schöner darstellen, als Gernhardt das in „Schön, schöner, am schönsten“55 getan hat?

Schön ist es,
Champagner bis zum Anschlag zu trinken
und dabei den süßen Mädels zuzuwinken:
das ist schön.

Schöner ist es,
andere Menschen davor zu bewahren,
allzusehr auf weltliche Werte abzufahren:
Das ist schöner.

Noch schöner ist es,
speziell der Jugend aller Rassen
eine Ahnung von geistigen Gütern zukommen zu lassen:
das ist noch schöner.

Am schönsten ist es,
mit so geretteten süßen Geschöpfen
einige gute Flaschen Schampus zu köpfen:
das ist am allerschönsten.

Helmut Glück, aus Lutz Hagestedt (Hrsg.): Alles über den Künstler. Zum Werk von Robert Gernhardt, Fischer Taschenbuch Verlag, 2002

 

Zum 60. Geburtstag des Autors:

Jan Philipp Reemtsma: Robert Gernhardt zum 60sten ein Dank

Zum 75. Geburtstag des Autors:

 

Fakten und Vermutungen zum Autor + KLG
Porträtgalerie
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Nachrufe auf Robert Gernhardt: Die Zeit 1 + 2 ✝ FAZ ✝
FAZ.NET-Spezial ✝ Netzeitung ✝ Titanic ✝ SZ, Seniorentreff ✝
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Beitragsbild von Juliane Duda zu Richard Pietraß: Dichterleben – Robert Gernhardt

 

Robert Gernhardt – Leben im Labor.

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