„Die Welle‟ ist ein Gedicht über das Ganze, das es nicht gibt: über die Welt und den Ort, an dem man sich befindet, über Solidarität und Verrat, über Mangel und Überfluß, Einmaligkeit und Wiederholung.
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Der Engländer Wystan Hugh Auden (1907-1973) war der profilierteste Vertreter einer Dichtergeneration, die bereits gegen Ende der zwanziger Jahre bemüht war, durch Verwendung von Begriffen der Alltagssprache die Gegenwart neu zu interpretieren und damit ein von romantischer Verklärung befreites Weltbild zu vermitteln.
Man muß das Schicksal von Rose Ausländer nicht kennen, auch nicht wieder ihre Biographie nacherzählen, um von den Gedichten, die im neuen Band „Noch ist Raum“ versammelt stehen, betroffen zu sein.
Deutschsprachige Gedichte der achtziger Jahre.
Der Spagat zwischen Surrealismus und Sozialistischem Realismus.
Als Guillaume Apollinaire am 9. November 1918 im Alter von 38 Jahren starb, war sein Werk nur einem kleinen Kreis persönlicher Freunde – Maler, Dichter, Musiker und Literaten – bekannt, die schon zu seinen Lebzeiten in ihm den großen Erneuerer der französischen Lyrik gesehen hatten.
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Der siebte Band des Kanons deutschsprachiger Gedichte versammelt die Stimmen der Lyrik seit etwa 1960 bis heute.
Das Jahrhundert reizt zum Rückblick.