Der abstrakte Untertitel dieser Anthologie von 1998 lautet: „Deutschsprachige Lyrik der neunziger Jahre.‟
Die Anthologie präsentiert eine faszinierende Vielfalt an Traumgedichten von namhaften Autorinnen und Autoren des 20. Jahrhunderts.
Die vorliegende Gedichtauswahl ist bestimmt vom Urteil und Geschmack eines großen Dichters sie rückt die von ihm bevorzugten Autoren und poetischen Traditionen in helles Licht und wird deshalb allen Freunden der Dichtung Bobrowskis willkommen sein.
Die Ausgabe versammelt ein Werk aus mehr als vierzig Jahren – von den Anfängen 1927 bis zu den letzten Gedichten, die kurz vor Eichs Tod entstanden.
„Die grübelnden Fragen seiner nüchternen Verse waren an die Umwelt gerichtet, deren vordergründigen Anblick und Eindruck Eich nicht hinnehmen wollte.“ resümiert Gerhard Wolf.
Das verstand Günter Eich unter „Zuversicht“: „In Saloniki / weiß ich einen, der mich liest, / und in Bad Nauheim. / Das sind schon zwei.“