Pound

FPI Clickmap 9. August 20. Dezember Ich Nachmittag Bahnhofplatz Nachricht Augenblick 21 Uhr 53 18. Oktober Oder (I) Nachts (II) Blendung Klar (I) Selbstbildnis Die-dort Siena 15. Januar Sonnenfinsternis Oder (II) Hunger (II) Teils … teils Gedicht (II) Logisch (I) Faust

Jeder Klick ins Feld ein Beitrag mehr

Ein schöneres Liebesgedicht kenne ich nicht. Angerufen wird … aufgerufen ist, diesseits des Geschlechts, die Liebe selbst, m’amour, von der durchaus ungewiß bleibt, ob sie meine oder keine Liebe ist; der Ruf, der an sie ergeht, ist intransitiv, der Liebende will und kann die Liebe nicht haben, er kennt keinen Namen für sie, weiß nicht einmal, wen oder was er liebt, what do I love. Aber nur in dieser Form, als Frage, ist Liebe anzusprechen:

M’amour, m’amour
what do I love and
where are you?
That I lost my center
fighting the world.
The dreams clash
and are shattered –
and that I tried to make a paradiso
terrestre.

Der Dichter starb 1972 in Venedig; er ruht auf der Friedhofinsel San Michele.

 

aus: Felix Philipp Ingold: Freie Hand
Ein Vademecum durch kritische, poetische und private Wälder

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

„Suppe Lehm Antikes im Pelz tickte o Gott Lotte"

Kristalle

alles ist klar. – Stille Rast: Riese (mit Kralle) isst im Stall. – Christenlast, alte List. – Krasser Test. – Triste Stille rast im All. – Ella strickt.

Michel Leiris ・Felix Philipp Ingold

– Ein Glossar –

lies Sir Leiris leis

Würfeln Sie später noch einmal!

Lyrikkalender reloaded

Luchterhand Loseblatt Lyrik

Planeten-News

Planet Lyrik an Erde

Tagesberichte zur Jetztzeit

Tagesberichte zur Jetztzeit

Freie Hand

Haupts Werk

0:00
0:00