Erich Arendt: Zeitsaum
Mit „Zeitsaum‟ werden die Gedichte grenznah.
Nur ein knappes Hundert Gedichte hat Atanas Daltschew geschrieben.
Spricht man fast 40 Jahre nach seinem erscheinen immer noch von einem hermetischen Gedichtband?
Aus Notizen von Adolf Endler anläßlich der Neuausgabe von Erich Arendts „Tolú‟: Der Band „Tolú‟ steht gleichermaßen am Beginn des entscheidenden schöpferischen Aufschwungs des Dichters, wie er die Zeit des relativ konventionellen „Gelegenheitsgedichtes“ beschließt.
Mit Beginn der 60er Jahre, der ,Spätphase‘ des lyrischen Werks Erich Arendts, wird – was früher bloß punktuell anklang – die Stofflichkeit des griechischen Mythos zum zentralen Bestandteil der dichterischen Rede dieses Autors.
Die vorliegende Ausgabe umfaßt das lyrische Werk Ingeborg Bachmanns aus den Jahren 1948 bis 1967.
Erich Arendt hat seinen letzten Gedichtband 1981, nur drei Jahre vor seinem Tod, „entgrenzen‟ genannt und man kann das Wort als die umfassende, große Metapher für sein Dasein und Dichten nehmen.