Sprachgebrauch

FPI Clickmap Unbedarft Exit Euphonisch Auserwählt 15. Januar Ichkönig Übersetzen (I) Interessant Original 12 Uhr 17 Privatissimo Ja … ach Rede 18. Mai Engel Weiß (I) Alptraum Orbit Reue 22. September Sonnenfinsternis Geständnis Langeweile Als-Ob

Jeder Klick ins Feld ein Beitrag mehr

Beherrschen muß ich die Sprache nur dann, wenn ich sie brauchen will, brauchen dazu, um etwas außerhalb der Sprache Liegendes zu besprechen; wohingegen in der Dichtung, wo Sprache sich selbst aussprechen soll und folglich in sich selbst übersetzt werden muß, kann ich nichts anderes wollen, als mich von ihr beherrschen zu lassen.

*

Bei Ilse Aichinger, in der Erzählung »Meine Sprache und ich«, wird Sprache als das imaginiert, was mit eigener Dynamik sich »auswächst«, was »unausbleiblich« ist, was von sich aus »erstarkt« und »mächtig groß« wird, »während wir in der Tinte bleiben, uns abrackern, immer mehr abrackern und dabei die Vergnügten spielen. Und dabei das Vergnügen verlieren. Ehrlich. Wer ist das, der das sagt? Ich. Da muß ich lachen … Ich bin draußen, ich, ich.«

*

»Wortgewaltig ist«, sagt dementsprechend Albrecht Fabri, »über wen das Wort Gewalt hat.« Der Autor, der Rhetor als … Knecht; und wer wäre der Herr.

 

aus: Felix Philipp Ingold: Freie Hand
Ein Vademecum durch kritische, poetische und private Wälder

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

„Suppe Lehm Antikes im Pelz tickte o Gott Lotte"

Theorie

oh, reite! – Rote Tiere. – Terror oder Orgie?

Michel Leiris ・Felix Philipp Ingold

– Ein Glossar –

lies Sir Leiris leis

Würfeln Sie später noch einmal!

Lyrikkalender reloaded

Luchterhand Loseblatt Lyrik

Planeten-News

Planet Lyrik an Erde

Tagesberichte zur Jetztzeit

Tagesberichte zur Jetztzeit

Freie Hand

Gegengabe

0:00
0:00