Anne Carson: Irdischer Durst
In vier poetischen Streifzügen von außerordentlicher Vorstellungskraft verbindet Carson Rhythmus und Metaphorik der Dichtung mit der schweifenden Natur des Essays und der Direktheit des Theaters.
Biagio Marin: In Memoria / Der Wind der Ewigkeit wird stärker
Im Gradesischen, einem altvenizianischen Dialekt, schrieb Marin an die 40 Bücher. Eine Gedichtauswahl des italienischen Geheimtips gibt es nun in der Sprache von Waterhouse, Caldura und Fehringer. Dazu zwei Aufsätze der Verbündeten Zanzotto und Pasolini.
Ludwig Harig: Zu Gottfried Benns Gedicht „Satzbau“
Auszug aus „1400 Deutsche Gedichte und ihre Interpretationen.“
Felix Philipp Ingolds Skorpioversa – Anthologika (Teil 3)
Fazit aus und zu den populären deutschsprachigen Lyrikanthologien sowie ein Gegenentwurf.
Marcus Hammerschmitt: Der Brief des Nachtportiers
225 numerierte Exemplare vom ersten Gedichtband des Autors.
Polnische Lyrik aus fünf Jahrzehnten
1975 ist diese Anthologie beim Aufbau Verlag erschienen.
Letizia Mancino: Ein lyrisches Porträt von Hilde Domin
Es ist die zweite Annäherung nach dem Gedichtband „Sage nicht Tod“ von Letizia Mancino, jetzt mit sensibler Prosa Beobachtungen des Zusammensein mit ihrer Freundin Hilde Domin. Eine einzigartige Spiegelung entsteht, ein Doppelbild der vertriebenen Jüdin und der eingewanderten Italienerin, verbunden durch einen heiklen, einen tiefen, einen dichterischen Umgang mit der deutschen Sprache.
Ingolf Brökel: eben
Konsequent pointiert, sarkastisch und knapp wie der Titel: „eben“ ist der Stil.























