Wolfgang Schlenker: Rorschachfauna
Es liegt in der Natur dieser Erzählgedichte, daß sie sich auch um den leblosesten Gegenstand ranken, um seine Form anzunehmen, um ihn zu verwandeln, und also, um nicht vordergründig das Ich, sondern dessen Möglichkeiten und Mutationen unter Naturschutz zu stellen.
Edna St. Vincent Millay: Love is not all
Sie war die erste weibliche Pulitzer-Preisträgerin für Lyrik und das Comeback der Kultfigur aus den 20er Jahren war überfällig. In ihren Sonetten stiftet sie „Chaos auf 14 Zeilen“.
Durs Grünbein: Vom Schnee oder Descartes in Deutschland
Ein Bilderrätsel; eine Unterhaltung in Versen, eine Hommage an die kälteste Jahreszeit und die Lehre von der Brechung des Lichts. Ein Bericht von den Schrecken des Dreißigjährigen Krieges und von der Geburt des Rationalismus aus dem Geist des Schnees.
Felix Philipp Ingolds Skorpioversa – Anthologika (Teil 19)
Fazit aus und zu den populären deutschsprachigen Lyrikanthologien sowie ein Gegenentwurf.
Marie Luise Knott: Zu Werner Söllners Gedicht „Am Bodensee“
Frankfurter Anthologie. Gedicht und Interpretation.
Else Lasker-Schüler: Ich suche allerlanden eine Stadt
Die „stärkste und unwegsamste lyrische Erscheinung des modernen Deutschland“ wurde Else Lasker-Schüler 1910 von Karl Kraus genannt.
Wolfgang Nehring: Zu Christine Lavants „Nach Lauch und Zwiebel riecht der Wind,…“
Leseerfahrungen・Interpretationen ・ Selbstdeutungen. Wolfgang Nehring - Christine Lavant.
Felix Philipp Ingolds Skorpioversa – Poesie und Poetik des Namens (Teil 13)
Einsatz, Form und Funktion von Eigennamen werden in dichterischen Texten mit Beispielen, Analysen und Kommentaren aufgezeigt.






















