Felix Philipp Ingold: Ortstermine (in Animation)
Die „Ortstermine“ von Felix Philipp Ingold und Theo Leuthold als Animation.
Allen Ginsberg: Poesiealbum 127
In einer unpolierten, slang- und jargonnahen Sprache brach sich ein Lebensgefühl Bahn, das von Ausbruch und Aufbruch gekennzeichnet ist.
István Vas: Rhapsodie in einem herbstlichen Garten
Inspiriert vom „werktäglichen Fieber“, von der Vielfalt, der Einmaligkeit, der „ultima realitas, die kommt und schwindet und nie wiederkehrt“, findet István Vas die Thematik seiner Dichtung im Alltäglichen, im scheinbar Gewöhnlichen, aber auch in der Liebe, im Leiden und im Altern.
Jossif Brodskij: Ausgewählte Gedichte
„Der Dichter wurde 1940 oder 1941 geboren.“ orakelt der Nachwortschreiber. Und weiter „Für uns ist das biologische Alter eines fremden Autors natürlich kein ästhetisches Maß.“
Rosmarie Waldrop: Ein Schlüssel zur Sprache Amerikas
Die Sprache Amerikas: Das ist nicht nur Kriegsdrohung und Börsenkrach. Das waren zuerst die Sprachen der Ureinwohner, die als erster Roger Williams in seinem Buch „A Key Into The Language of America“ im Zusammenhang mit den indianischen Lebensweisen und Bräuchen beschrieb. Dieses Buch legte Rosmarie Waldrop ihrer Erkundung der heutigen Lebens-Sprachen Amerikas zugrunde: Indem sie seine Struktur übernimmt – zu jedem Aspekt menschlichen Lebens gibt Williams eine Wortliste, anthropologische Beobachtungen und ein Gedicht – montiert sie ein vielfach gebrochenes Kaleidoskop des Verhältnisses zum „Anderen“ als Frau oder Fremden.
Róža Domašcyna: selbstredend selbzweit selbdritt
SELBSTREDEND im erregten Monolog skrupulöser oder lustvoller Selbstbefragung und -gewißheit…
SELBZWEIT im freizügigen Zwiegespräch Liebender, wenn sie sich im Spiegel des anderen sieht…
SELBDRITT im übermütigen Spiel mit der Sprache…
Antonio Skármeta: Zu Pablo Nerudas Gedicht „Tango des Witwers“
Begegnung mit einem Dichter.
Rudolf Bussmann: Zu Brigitte Oleschinskis Gedicht „das Gras“
Rudolf Bussmann präsentiert in der schweizer „TagesWoche“ wöchentlich ein Gedicht seiner Wahl.
Friederike Mayröcker: Tod durch Musen
Poetische Texte oder wie ein Kritiker vorschlägt „Wiener Cantos“.
Felix Philipp Ingolds Skorpioversa – Lesen, was dasteht (Teil 1)
„Lesen, was dasteht“ Mikroessay zu Jean Gebser (1905–1973) und seine Vision einer heraufkommenden „aperspektivischen Welt“.

























