Holger J. Schubert (Hrsg.): Im hohen grase der geschlechter
Liebesgedichte als LIEBESGEDICHTE.
Renato P. Arlati: An E.
„Kann man Ungeschriebenes durchstreichen, es einstecken, um es als unvertane Möglichkeit nötigenfalls wieder hervorzuziehen? Renato P. Arlati konnte das, und er tat es, so paradox dies klingt, schreibend. In diesem Zögern, mit Sprache das Mögliche zu stören oder gar zu verwirken, gehörte er zu jenen immer seltener werdenden Schriftstellern, die man Poeten oder Dichter nennt.“ berichtet Andreas Langenbacher.
Nora Zapf: homogloben
In „homogloben“ folgt Nora Zapf den Gedanken, dass auch der Mensch ein Mischwesen ist, dessen Identität sich aus einem Konglomerat von verschiedenen Welten, Kulturen und Sprachen zusammensetzt und das Mischwesen Mensch somit multiple Wirklichkeiten in sich vereint.
Andreas Koziol: Frühjahre
H. G. kündigt das Buch im Verlagsprospekt folgendermaßen an: „Der Band gibt einen Rückblick in neunzehn Verskapiteln und einem Zusatz, worin Entsinnungsformeln gefunden und gesammelt werden, die den Kern einer Jugend betreffen. Verwunschenheiten werden aufgebrochen und Verwünschungen ausgesprochen. Wo sich die Sprache nicht selbst dient, dient sie nebenher dazu, den Blendungen der Ideologie mit versonnenen wiewohl etwas angeschlagenen Eulenspiegeleien zu begegnen. Eine aus dieser Gespaltenheit herrührende Energie treibt das ,Erzählprojekt‘ von einem fälligen Textbaustein zum nächsten, bis der Dominoeffekt eine Ebene sich selbst generierender Wortflußwellen erreicht…“
Felix Philipp Ingolds Skorpioversa – Haikulike I
Aus unveröffentlichten Manuskripten „Haikulike I“ aus „Drei Hundert Dreizeiler“, geschrieben im Frühjahr 2022.
Eugen Gomringer: alleen…
„alleen...“ von Eugen Gomringer
aus Eugen Gomringer: konstellationen ideogramme stundenbuch
Philipp Reclam jun. Stuttgart, 1977
William Cowper: Die Aufgabe / The Task
Cowpers poetische Landwirtschaft nämlich spendet ein irdisches Vergnügen, wie es Dichtung nur in Ausnahmefällen gewährt. Dieses Vergnügen ins Deutsche überführt und damit verdoppelt zu haben, sichert Wolfgang Schlüter, wenn schon nicht Gottes, so doch unser fortdauerndes „Wohlgefalln“.
Wolf Wondratschek: Zu Ernst Jandls Gedicht „Liegen, bei dir“
Frankfurter Anthologie. Gedicht und Interpretation.
Jazra Khaleed: Jazra Grosny
„Ich bin ein Versprechen, das niemanden verpflichtet“ heißt es in „Selbstportrait“.





















