Ulf Stolterfoht: fachsprachen I–IX
Ich veröffentliche diesen ersten Gedichtband von Ulf Stolterfoht, weil ich selten mit solchem Wohlgefallen dem befremdlich vertrauten Eigenleben der Sprache gelauscht habe. Es stöbert, steubt, stubbst und stabreimt, so daß ich spüre: Es gibt Zusammenhang, ich selbst bin Fleisch von diesem Fleische, in mir sprießt Sprache genau so. Wie könnte sonst aus all der Sprache, die schon vor mir war und außer mir ist, ich werden? Aus der Begegnung von Fachsprachen der Geologen, Grammatiker, Philosophen und Poeten mit dem eigenen krummen Denken setzt Stolterfoht Gedichte zusammen, deren Schönheit überraschend und deren Witz der Sinn des Unverstandenen ist.
PARK – Heft 5
Seit über 40 Jahren „Zeitschrift für neue Literatur“ herausgegeben von Michael Speier.
Walt Whitman: Poesiealbum 87
Walt Whitmans berühmte Gedichtsammlung „Grashalme‟, zwischen 1855 und 1891 von ursprünglich zwölf auf nahezu vierhundert Texte erweitert, ist ein Hauptwerk der neueren Weltliteratur und zugleich die Geburtsstunde der modernen amerikanischen Dichtung.
Ludwig Harig: Zu Hans Magnus Enzensbergers Gedicht „Erinnerung an den Tod“
Frankfurter Anthologie. Gedicht und Interpretation.
Christoph Meckel: Souterrain
Wie im ersten Band „Säure“ sendet Christoph Meckel auch im Folgeband „Souterrain“ der auf eine Trilogie angelegten Lyrik-Sammlung „Die Komödien der Hölle“ Morsezeichen über eine gefährdete (und gefährdende) Liebesbeziehung aus.
Heinrich Detering: Wrist
Die neuen Gedichte erkunden Metropolen und entlegene Landschaften und vergewissern sich ihrer Geschichte.
Felix Philipp Ingolds Skorpioversa – Das Buch als Wertgegenstand (Teil 1)
Aus unveröffentlichten Manuskripten „Das Buch als Wertgegenstand“ Mikroessay zum Buch als Besitz und Nutzung.
Hilde Domin: Wer es könnte
„Die Dichterin entwickelt ihre Aussagen in Widersprüchen. Der Maler verläßt das Gegenständliche.“ heißt es im Vorwort von Oliver Kohler.
Ingolf Brökel: deutsch
„Texte aus den letzten 20 Jahren Deutscher Geschichte, die konsequent pointiert, sarkastisch und knapp wie der Titel reichlich kritische Reflexionen bieten und Persönliches, Literarisches und Politisches zur Diskussion stellen.‟ heißt es in einer Ankündigung zur Lesung am Brandenburger Tor.






















