Ulrich Zieger: Vier Hefte
Das werkstatthafte Buch überspannt ein ganzes Jahrzehnt. Verweise von heute nach gestern, die Erinnerung wird durch die Vergangenheit geschleust, einmal noch, auf daß sie leer werde, endlich. Der Dialog „vom ende eines langen gesprächs“ und das Stück „über die mandelbrotmenge“ sind Bearbeitungen alter Texte. Darin sind die klaren Momente (das Vibrieren, das Vergessen, das Warten) zu finden, die Fixpunkte, um die sich die Gedanken drehen. Die Gedichte legen sich wie geborstenes Material da herum.
Ulrike Draesner: kugelblitz
kugelblitz: das ist eine Reise in 44 Etappen, durch das Lieben, das Kriegen und das, was danach kommt.
Rolf Dieter Brinkmann: Westwärts 1 & 2
Die Gedichte, die ich (Rolf Dieter Brinkmann, der Hrsg.) hier zusammengestellt habe, sind zwischen 1970 und 1974 geschrieben worden, zu den verschiedensten Anlässen, an den verschiedensten Orten, ob sie gut sind? fragst Du. Es sind Gedichte.
Celan wiederlesen
Die in diesem Band versammelten Vorträge wurden im Rahmen des vom Lyrik Kabinett veranstalteten Begleitprogramms zur Marbacher Ausstellung Celan als Übersetzer im Literaturhaus München im Februar 1998 gehalten.
Oliver Mertins: incubus versus phoinix
„Der Verfasser des, nicht ganz unmodisch nach Verschwörerlatein klingenden Titels ‚incubus versus phoinix‘ ist in Berlin geborener Berliner. Oliver Mertins’ Verlagsdebüt erweist sich jedoch bereits beim sporadischen Querlesen als eine Anthologie eines an translokalen Erfahrungen und Abenteuern geschulten Denkens, das den weit über den ansässigen Horizont hinausgreifenden Versuch unternimmt, die Erzählungen, Gedichte, Essays sowie blütenstaubartigen Partikel eines philosophisch verwurzelten Naturells zu belesenen Patiencen aufzufächern.“ Andreas Koziol
Wisława Szymborska: Hundert Gedichte – Hundert Freuden
Müßte es nicht „Hundert Gedichte + Hundert Freuden“ heißen.
Felix Philipp Ingolds Skorpioversa – Selbsttätige Dichtung (Teil 5)
„Selbsttätige Dichtung“ Mikroessay zu Kasimir Malewitsch als Dichter.


















