Björn Kuhligk: Von der Oberfläche der Erde
Diese Gedichte scheinen unter Strom zu stehen, der sich oft aus der Spannung zwischen heterogenen Erlebniswelten speist.
Kito Lorenc: Poesiealbum 143
Deutschsprechend aufgewachsen, fand er erst als halbwüchsiger in die Stuben der Bauern, nachdem er ihre Sprache gelernt hatte. Später, als Volkskundler, kam er ihnen auf jahrhundertealte Überlebensschliche, geriet er in den Bann von Brauchkalender und Volkspoesie.
Else Lasker-Schüler: Ich suche allerlanden eine Stadt
Die „stärkste und unwegsamste lyrische Erscheinung des modernen Deutschland“ wurde Else Lasker-Schüler 1910 von Karl Kraus genannt.
Jane Wels: Das Es reiten
Jane Wels hat für ihren zweiten Gedichtband einen treffenden Titel gefunden, der den geheimnisvollen dichterischen Prozeß einfängt.
Jan Wagner: Achtzehn Pasteten
Es bleibt dem Leser selbst überlassen, ob er sich an der versonnenen Klugheit, der sprachlichen Schönheit der Achtzehn Pasteten erfreut – oder einfach an den vielen, vielen auf engstem Raum erzählten Geschichten.
Richard Pietraß: freigang
Freigänger des Kosmos, beurlaubt für seine irdische Rolle, erfährt sich Richard Pietraß als Schauender und Grenzgänger seiner Endlichkeit im Unendlichen.
Eberhard Häfner: Excaliburten
Aber wer Vergnügen an den existentiellen Spielen der Poesie hat, kommt auf seine Kosten. Mir geht es mit diesen Gedichten oft wie unter einer Worte-Dusche: Nicht alles (be-)trifft mich, etliches geht ungenutzt daneben. Aber der Rest, der bleibt, bietet für mich Vergnügen in Fülle.
Paul Michael Lützeler: Zu Hermann Brochs Gedicht „Diejenigen, die im kalten Schweiß“
Frankfurter Anthologie. Gedicht und Interpretation.






















