Frank-Wolf Matthies: Adressen aus den Heften für Patricia
Die Auswahl der Gedichte dieses Bandes zeigt den Weg eines Menschen, der jegliche Scheinheiligkeit verabscheut, der wachrütteln will, der etwas zu sagen hat, der immer zur Veränderung drängt, indem er uns den Spiegel vorhält.
Friedrich Schröder-Sonnenstern: Seelenerkennungsdienst
Von ihm selbst: Sonnenstern. 3facher Weltmeister aller freien angewandten nützlichen, schönen 7dimensionalen einzigen Künste und der größter Dichter, denn er sieht nur Holzköppe, Arschlöcher und Gelichter.
Robert Şerban: Heimkino, bei mir
Ein Autor, der nach der Wende von 1989 an die Öffentlichkeit getreten ist und als Vertreter der „Generation 90“ Aufsehen erregt hat.
Ilma Rakusa: Love after love
„Love after love“ enthält acht längere Gedichte, die alle um die verlorene Liebe kreisen – zärtlich, bitter, sanft, harsch, hadernd, klagend, im Kaddisch-Stil oder als manisch-monologisches Zwiegespräch.
Rainer Malkowski: Hunger und Durst
Ein Begriffspaar, das Rainer Malkowski „das kostbarste Erbgut“ nennt, denn es äußert sich in der Frage also in dem Verlangen nach Antwort auf etwas, das wir nicht wissen, noch nicht wissen; in dem Verlangen, wissen zu wollen, mehr und immer mehr, ungeduldig, rastlos.
Charles Bukowski: Flinke Killer
Wenn ein Gedicht von Selbstmördern in heruntergekommenen Löchern handelt, von Verlierertypen, von dreckiger Arbeit, verlorenen Pferdewetten, Suff, Sex und öden Hotelzimmern und sich sonst eher zart besaitete Leser dieser Lyrik trotzdem nicht zu entziehen vermögen, weil sie treffend, amüsant und zugleich anrührend ist – dann stammt das Gedicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von Bukowski.
Reinhold Grimm: Zu Volker Brauns Gedicht „Tagtraum“
Hölderlin, Hegel, Brecht in Volker Brauns Gedicht „Tagtraum“.
Bert Papenfuß: RUMBALOTTE CONTINUA 2. Folge
Thomas Kapielski empfiehlt das Buch so: „Bert Papenfuß gehört zu den wenigen, die mir die Dichtkunst gangbar machen. Da mir Gedichte meist befremdlich oder unwegsam bleiben, bekunde ich Dank für jeden Zugang: Bei Papenfuß ist mir der erste die Sprachliebhaberei. Welches Schwelgen in gefundenem, erfundenem, verschwundenem Wortschatz. Welche Sicherheit, das dümliche, das verlutschte Wort zu umfahren, zu überfahren, zu zerzupfen.“
Agus R. Sarjono: Frische Knochen aus Banyuwangi
Agus R. Sarjono lebt in Jakarta und arbeitet u.a. als Dozent für Theaterwissenschaften am Indonesischen Institut für Kunst. Er engagiert sich als Publizist, Mitherausgeber des wichtigsten indonesischen Literaturmagazins „Horison“ und war jüngster Präsident des Nationalen Literaturkomitees seines Landes.




















