Anne Carson: Irdischer Durst
In vier poetischen Streifzügen von außerordentlicher Vorstellungskraft verbindet Carson Rhythmus und Metaphorik der Dichtung mit der schweifenden Natur des Essays und der Direktheit des Theaters.
Dagmara Kraus: kleine grammaturgie
In ihrem neuen Gedichtband steigt Dagmara Kraus in eine Quelle, die selten für Gedichte genutzt wird: die munter sprudelnden Plansprachen, wie sie immer wieder erfunden werden, dem polyglotten Chaos in einer Zunge zu antworten.
Lutz Seiler: im felderlatein
Lutz Seilers neue Gedichte, entstanden zwischen 2004 und 2010, unternehmen Expeditionen ins Grenzland rund um Berlin, mitten in den „satzbau dieser gegend“, die gezeichnet ist vom Wechsel der Zeit.
Christian Brückner liest nur von der Liebe (CD)
Zwei CDs mit Gedichten aus sieben Jahrhunderten. In dieser Anthologie sucht man Frauen vergeblich.
Christoph Buchwald & Gregor Laschen (Hrsg.): Luchterhand Jahrbuch der Lyrik 1984
„Im Weltriß häuslich‟. Dieses Jahrbuch ist Ernst Meister gewidmet.
Ezra Pound: Lesebuch
Aus Anlaß seines 25. Todestages am 1. November 1997 erscheint diese repräsentative Auswahl aus dem Werk eines der größten Dichter des Jahrhunderts. Der konzise und kenntnisreiche biographische Essay „Ezra Loomis Pound. Kontakte und Leben“ von Eva Hesse gibt einen Überblick über Leben und Werk des Schriftstellers.
Felix Philipp Ingolds Skorpioversa – Anthologika (Teil 1)
Fazit aus und zu den populären deutschsprachigen Lyrikanthologien sowie ein Gegenentwurf.
Valeri Scherstjanoi: Mein Futurismus
Valeri Scherstjanoi berichtet von seinem Leben und resümiert sein lebenslanges Nachdenken über den Futurismus.
Philipp Günzel: 11 Thesen zu Monika Rincks „NZL“
„Die eigene Rede des andern…“. Dichter über Dichter: Philipp Günzel – Monika Rinck.
Urs Allemann: Holder die Polder
„Es gelingt dem jüngsten Spross der zweitausendsiebenhundert-jährigen Odendichterfamilie, aus der Fusion des Disparaten, aus alten und neuen Formen, aus Griechentum und Gegenwart, aus Leier und Laptop einen eigenständigen, starken Sound zu kreieren. Melancholisch und verspielt, kraftvoll und gebrochen, dialektal und in höchstem Hochdeutsch. Wer den ,Odenklöppel‘ wie Allemann zu schwingen versteht, dem schauen wir gebannt bei seinem zeitlos-unzeitgemässen Handwerk zu. Chapeau, monsieur le poète!“, preist Philipp Gut das Buch an.























