Grünbein / Oleschinski / Waterhouse: Die Schweizer Korrektur
Was sind Gedichte heute? Teillösungen, wie Peter Waterhouse meint, einer Ungleichung, ergänzt Durs Grünbein, deren Auftrag, schließt Brigitte Oleschinski, das Ungenügen bleibt? Brummende Kühlaggregate, Gedächtnismaschinen oder Stillespeicher? Drei Stimmen deutschsprachiger Lyrik versuchen in drei voneinander unabhängigen Essays eine Antwort, die jede wieder Anlaß wird zu neuen Fragen, Erwiderungen, Anmerkungen und Fortsetzungen durch die jeweils anderen.
Heidemarie Vahl und Ute Langanky (Hrsg.): den sprachn das sentimentale abknöpfn
Widmungen zum 50. Geburtstag von Thomas Kling von FreundInnen und WeggefährtInnen.
Martin Reso (Hrsg.): Expressionismus Lyrik
Die vorliegende Anthologie erscheint genau fünfzig Jahre nach der „Menschheitsdämmerung“, jener Lyrik-Sammlung, die man allgemein als das Dokument der expressionistischen Epoche bezeichnet.
Bernd Igel: Poesiealbum 259
Die lyrische Selbstverständigung über den Sinn des Gedichtemachens, die mögliche und schon wirkliche Daseinsweise als Dichter – um nichts geringeres geht es – ist immer auch ein Angebot für ein Gespräch mit anderen.
Joachim Sartorius: Zu Ernst Jandls Gedicht „zweites Sonett“
Frankfurter Anthologie. Gedicht und Interpretation.
Jan Wagner: Achtzehn Pasteten
Es bleibt dem Leser selbst überlassen, ob er sich an der versonnenen Klugheit, der sprachlichen Schönheit der Achtzehn Pasteten erfreut – oder einfach an den vielen, vielen auf engstem Raum erzählten Geschichten.
Uve Schmidt: Liebe und Tod
Uve Schmidt gehört zum ziemlich rostfreien, alten Eisen der deutschen belletristischen Schwermetallreserve. Marmorstein und Eisen bricht…
Felix Philipp Ingolds Skorpioversa – Die Farbpalette der Dichtung (Teil 21)
Mit Beispielen vom Farbsinn einiger DichterInnen.
Felix Philipp Ingolds Skorpioversa – Dichterische Philosophie (Teil 6)
„Dichterische Philosophie“ Mikroessay zu Roger Munier (1922–2010).
Uwe Greßmann: Schilda Komplex
Den literarischen Stellenwert Greßmanns heraushebend schreibt Hannes Schwenger im Tagesspiegel: „Zu Lebzeiten publiziert ist nur ein einziger Gedichtband, aber Greßmanns Bedeutung ist schon in den letzten Jahren seines kurzen Lebens (1933-1969) erkannt worden. Zu den Freunden und Kennern seines Werks gehören so gewichtige Autoren wie Adolf Endler, der den ersten Gedichtband ,Der Vogel Frühling‘ (1966, mit Zeichnungen von Horst Hussel) auf den Weg brachte, Richard Pietraß, der 1987 Greßmanns Biografie „Lebenskünstler“ zusammenstellte, und andere Autoren wie Heinz Czechowski, Elke Erb, Günter Kunert, Karl Mickel und Franz Fühmann, die ihm alle noch selbst begegnet sind.“




















