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In einem Essay von Lars Klawonn wird, französisch, ein Zitat von Nietzsche angeführt, das sinngemäß im Original wie folgt lauten müßte: Die Vergangenheit befruchten, um so die Zukunft zu zeugen; das ist die Gegenwart. Dazu die Fußnote des Autors: »Ich weiß leider nicht, an welcher Stelle seines Werks diese Aussage niedergeschrieben ist. Ich kann jedoch versichern, daß sie von Nietzsche ist. Oder ist sie von Schopenhauer, oder von Jerry Lewis, von Klaus Barbie, von Johnny Weissmüller, vielleicht sogar von einem gewissen Johann Zeppmäusl? Was spielt es für eine Rolle. Es geht nicht darum, wer etwas sagt, sondern darum, was gesagt wird.« Ich versuche beides … gemachte Versprechungen einzuhalten, und aber nichts mir selbst zu versprechen.

 

aus: Felix Philipp Ingold: Freie Hand
Ein Vademecum durch kritische, poetische und private Wälder

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