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Jeder Ortsname markiert eine Weltmitte; jede Ortsnahme wird bei den australischen Achilpa-Nomaden durch das Einrammen eines heiligen Pfahls in die Erde besiegelt, der Nomade bewegt sich, als Randgänger, von Mitte zu Mitte, wo er einhält, ist sein Zentrum, ist das Zentrum der Welt.
Der Pfahl als vertikale Weltenachse, Verbindung zwischen Erde und Himmel, Manifest und Monument, das das Eine vom Andern trennt, indem es den Dialog zwischen beiden stiftet; nur zwischen Ungleichen, die sich aber gleichen, ist Dialog möglich, Gebet und Selbstgespräch sind dessen äußerste Artikulationsformen.

*

Der Pfahl ist der Stift. Wo ich schreibe, mich einschreibe, ist ein Ort gewonnen; dort ist jede Mitte, im Wort bin ich ganz und allein.

 

aus: Felix Philipp Ingold: Freie Hand
Ein Vademecum durch kritische, poetische und private Wälder

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„Suppe Lehm Antikes im Pelz tickte o Gott Lotte"

Klarinette

kalte Titten? nie! Narr! – (Ein Knall! rette sich, wer kann! Tanne? rare Latte! die kahle Klara reckt den Arm...). – Auf dem Lettner ritt Annette... Nette Rille...

Michel Leiris ・Felix Philipp Ingold

– Ein Glossar –

lies Sir Leiris leis

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