Geortet

FPI Clickmap Perros Gedächtnis Hochfinstermünz (I) Exil (II) Ungelesen Verbalisierung Zeit Mittag (II) 1. April Leichtgläubig Herkunft Vergleich Selbstbildnis Auserwählt Namenlos Morgens Frühaufsteher 25. Oktober Ökonomisch Verstand Einfluß (II) Klar (II) Aurora Euphonisch

Jeder Klick ins Feld ein Beitrag mehr

Jeder Ortsname markiert eine Weltmitte; jede Ortsnahme wird bei den australischen Achilpa-Nomaden durch das Einrammen eines heiligen Pfahls in die Erde besiegelt, der Nomade bewegt sich, als Randgänger, von Mitte zu Mitte, wo er einhält, ist sein Zentrum, ist das Zentrum der Welt.
Der Pfahl als vertikale Weltenachse, Verbindung zwischen Erde und Himmel, Manifest und Monument, das das Eine vom Andern trennt, indem es den Dialog zwischen beiden stiftet; nur zwischen Ungleichen, die sich aber gleichen, ist Dialog möglich, Gebet und Selbstgespräch sind dessen äußerste Artikulationsformen.

*

Der Pfahl ist der Stift. Wo ich schreibe, mich einschreibe, ist ein Ort gewonnen; dort ist jede Mitte, im Wort bin ich ganz und allein.

 

aus: Felix Philipp Ingold: Freie Hand
Ein Vademecum durch kritische, poetische und private Wälder

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

„Suppe Lehm Antikes im Pelz tickte o Gott Lotte"

Marginal

Manier: anal; Langarm: linear; im argen lag Marina nie! – Ring ging ins Garn…

Michel Leiris ・Felix Philipp Ingold

– Ein Glossar –

lies Sir Leiris leis

Würfeln Sie später noch einmal!

Lyrikkalender reloaded

Luchterhand Loseblatt Lyrik

Planeten-News

Planet Lyrik an Erde

Tagesberichte zur Jetztzeit

Tagesberichte zur Jetztzeit

Freie Hand

Haupts Werk

Gegengabe

0:00
0:00