Ron Winkler: Fragmentierte Gewässer
Ron Winklers Lyrik ist, um es mit dem Titel eines seiner Gedichte zu sagen, ein „Leitfaden für Landschaftstouristen“ — zu denen wir heute alle geworden sind, wenn wir vor die Berg-, See- und Waldbilder der Natur treten.
Václav Hrabě: Litanei vom endenden Morgen
Václav Hrabě (1940–1965), Autor eines einzigen Gedichtbandes, der zu seinen Lebzeiten nie erschien. Hraběs Verse kursierten nach dem Tod des Dichters in Abschriften und ihr Verfasser wurde mit den Jahren zu einer Legende.
Jáchym Topol: K Vodojemu 24 / Zwischen Kirche und Western
Die vorliegenden Gedichte präsentieren die verschiedenen Facetten von Topols Werk. Alle sind sie jedoch von einem Bestreben nach Authentizität bestimmt.
Ivan Blatný: Landschaft der neuen Wiederholungen
Eine Auswahl aus all seinen Lyrikbänden von „Frau Morgenstern“ aus dem Jahr 1940 bis „Hilfsschule Bixley“ von 1987.
Kim Kwang-Kyu: Botschaften vom grünen Planeten
Kim Kwang-Kyu gehört zu den meistgelesenen Dichtern Koreas. In Deutschland ist er noch zu entdecken.
Heinz Ludwig Arnold und Gerhard Wolf (Hrsg.): Die andere Sprache
Sprachlust und Witz, Ernsthaftigkeit und Verantwortungsgefühl zeigt die neue, erfahrungshungrige Literatur, die während der 80er Jahre in der DDR entstand. Gegen den verordneten ‚sozialistischen Realismus‘ und abseits der gerade noch zugelassenen modernen Moderne entwickelte sich eine spontane Literatur, deren Impuls radikale Neusetzung war.
Peter Geist (Hrsg.): Ein Molotow-Cocktail auf fremder Bettkante
Die Autorenspanne der Lyriker aus der DDR in den siebziger/achtziger Jahren reicht von Heinz Kahlau bis Matthias BAADER-Holst und versucht trotzdem dem Anthologietitel irgendwie gerecht zu werden.
Arthur Rimbaud: Seiten-Sprünge
Die Beschäftigung mit Rimbaud ist existentiell. „Seiten-Sprünge“ enthält eine Auswahl der brisanten Gedichte Rimbauds.
Peter Wawerzinek: Akt-Kalendarium 1991
Peter Wawerzinek und seine Ansätze zum Lyriker.
Ivan Blatný: Alte Wohnsitze
In den Gedichten aus „Alte Wohnsitze“ schlägt der in England gestrandete Blatný einen Bogen zwischen seinem Leben in der Nervenheilanstalt und dem der frühen Jahre, zwischen seinen neuen und alten Wohnsitzen, den englischen Stadtlandschaften und der Umgebung Brünns: ein subtiles Porträt des Dichters auf der Suche nach der gegenwärtigen Zeit zwischen Klinik und Gedächtnis.
Nikos Engonopoulos: Unterhaltungen mit dem Fahrer verboten
Kein „systematischer“ Schriftsteller und kein „professioneller“ Maler.
Jannis Ritsos: Die Rückkehr der Iphigenie
Der Insel Verlag nennt die Sammlung Prosamonologe, wir sagen Poeme dazu.


















