Unbekannte Nähe
Die repräsentative Gedichtauswahl von 72 Autorinnen und Autoren zeigt Tendenzen, Schulen und Gruppierungen der niederländischen und flämischen modernen Lyrik zwischen 1940 und 1980.
Fuad Rifka: Das Tal der Rituale
Er habe, so Rifka, in allen seinen Werken nur an einem Gedicht geschrieben - um es immer klarer zu fassen. „Das Tal der Rituale“ versammelt Fuad Rifkas schönste Gedichte aus den letzten 15 Jahren.
Per Højholt: Der Kopf des Poeten
Die hier vorgelegte Werkauswahl ordnet die Gedichte in drei große Schaffensperioden, die jeweils von einem repräsentativen poetologischen Essay (über Mallarmé, Dichtung und Show, den Gebrauch der Metapher) begleitet werden. Die CD mit historischen Aufnahmen von Højholts oft show-ähnlichen Rezitationen und mit aktuellen Einspielungen (immer auch in der deutschen Übersetzung) rundet das Porträt ab.
Michel Deguy: Gegebend
Die erste deutschsprachige Werkauswahl. Deguy ist ein Spieler: die Auslotung des Grenzbereichs zwischen Sinn, nicht-Sinn und Unsinn, die Zuspitzung von Gegensätzen, die Suche nach dem Paradoxen bestimmen sein Werk ebenso wie philosophische Fragestellungen und Grundfragen über das Sein und den Tod.
Iain Galbraith (Hrsg.): Intime Weiten
Der Sprachenreichtum Schottlands in den besten Gedichten aus 25 Jahren.
Michael Hamburger: Letzte Gedichte
Die letzten Gedichte des „englischen Dichters aus Deutschland“.
Michael Hamburger: Aus einem Tagebuch der Nicht-Ereignisse
Nicht-Ereignisse sind Zeichen aus einer regelhaften, aber unregulierbaren, unregierbaren Welt, die der menschlichen Manipulation und Sprache nicht erreichbar ist, einer Welt, die sich zusammensetzt aus Wind, Regen, Kälte, Frost, Bäumen, Blumen, Tieren, besonders den Vögeln und ihrer aller Sprachen.
Michael Hamburger: Wahrheit und Poesie
Das Standardwerk über die moderne Poesie ist ein brillanter Versuch, das Wesen, die Voraussetzungen und die Funktionen der modernen Lyrik zu begreifen.
Adolf Endler: Der Pudding der Apokalypse
Endlers Gedichte sind seit Jahren lediglich in Anthologien und Zeitschriften nachzulesen. Nun hat er sein gesamtes Werk gesichtet und zusammengestellt, was sich aus den letzten 35 Jahren als haltbar erwiesen hat, und zahlreiche neue Gedichte dazugestellt.
Michael Hamburger: Das Überleben der Erde
Das Gedicht sucht die Zeichen der Selbstlosigkeit, Ungesteuertheit, Machtlosigkeit des Planeten, die Zeichen der unbeabsichtigten Harmonien und der Liebe.
Michael Hamburger: Todesgedichte
Tod ist hier sowohl Vergehen und Verlust als auch Übergang, verwandelte Präsenz.
Michael Hamburger: Traumgedichte
33 Traumgedichte des wichtigsten britischen Nachkriegslyrikers: ihr Ton ist Sachlichkeit und Melancholie, ihr Kern ist die Rückwendung und Rückkehr aus dem Vektoriellen der Zeit, die Einkehr in etwas Blasenrundes, Ursprünglich-Sicheres, Träumendes.


















