Wo der Text durchschaubar

Titelbild von Juliane Duda zu der Beitragsserie „Felix Philipp Ingold: Haupts Werk“

»Wo der Text durchschaubar wird oder…«
»…genauer…«
»…wo die Undurchschaubarkeit Text wird, sind endlich die Mythen zu lesen…«
»…redest du aber von Wörtern…«
»…in Worten…«
»…die älter als die Mythen sind und die noch immer werden…«
»…redest also von jenen…«
»…in denen, die das Ende hinter sich haben und nichts anderes bedeuten als die Stimme, die sie über sich ergehen lassen…«
»…Niederschlag, Brandung…«
»…wälze ich sie im Mund wie Kiesel, bringen sie mir Härte bei, Kälte…«
»…aber die Ferne? Die Klärung?«
»…nein. Dafür gibt’s den Stein!«
»…Gewitter, Zeit, schon aufgerieben!«
»…Steinzeit, schlimme Endlichkeit«
»…Form geworden; also überwunden!«

 

aus: Felix Philipp Ingold: Haupts Werk Das Leben
Ein Koordinatenbuch vom vorläufig letzten bis zum ersten Kapitel.

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