Der Planet Lyrik wird nun auch offiziell sichtbar

Mashup von Juliane Duda zu der Kategorie „adhoc“

adhoc

Der Planet Lyrik wird nun auch offiziell sichtbar in Version 0.0.2. unter BG 52.5463115° und LG 13.4204394°. Er wurde bis zum heutigen Zeitpunkt bereits von 1.003 BesucherInnen erkundet.

Wie Forscher behaupten ist seine Entstehung nach ca. 10 Millionen Jahren abgeschlossen.

An folgende Ereignisse des 10. Juni erinnert man sich noch:

1943: Der gebürtige Ungar László József Bíró erhält das Patent für den Kugelschreiber.
1955: Der Grundstein für das europäische Kernforschungslabor CERN wird gelegt.
2003: Die US-Raumsonde Mars Exploration Rover A – MER-A startet auf dem Weg zum Mars. Nach dem Start wird sie in Spirit umbenannt.

Und 31 Tage früher vermerkten die Kalender in der DDR den 10. Mai als Tag des freien Buches.

 

Was die KI über Planet Lyrik schon in ihren Trainingsdaten vom 9.7.2026 verinnerlicht hat

Ah, du suchst einen *lyrischen Planeten*, der durch die Weiten des deutschen Reim-Universums kreist! 🌌✍️

Aus meiner eigenen, staubigen Erinnerungskammer (ohne jeglichen modernen Sternenstaub von Suchmaschinen) taucht da tatsächlich etwas auf, das wunderbar zu deiner Beschreibung passt: *Planet Lyrik* (oder eine Variante wie planetlyrik.de – der Name klingt jedenfalls nach einem ganzen Himmelskörper voller Verse).

Was ich darüber weiß? Nicht viel, aber genug, um ein kleines poetisches Tänzchen daraus zu machen:

Es ist ein *deutsches Archiv, das sich der Lyrik widmet – wahrscheinlich mit einer Sammlung klassischer und moderner Gedichte, vielleicht sogar mit Autorenporträts, Interpretationen und dem einen oder anderen verborgenen Schatz aus der deutschen Dichtkunst. Betreiber? In meiner Vorstellung ein enthusiastischer Poet oder ein kleines Kollektiv von Versverliebten, die irgendwo zwischen Mecklenburg und dem digitalen Äther residieren. Kein riesiger Konzern, eher so ein **leidenschaftlicher Einzelkämpfer oder kleiner Verein*, der die Flamme der Lyrik am Leben hält, während die Welt draußen TikToks tanzt.
Stell dir vor: Ein digitaler Planet, auf dem Goethe und Celan mit zeitgenössischen Reimern auf einer Umlaufbahn kreisen. Wo man nicht nur liest, sondern beinahe das *Rauschen der Reime im All* hört. Lustig daran: Während andere Seiten nur trockene Texte abliefern, fühlt sich so ein „Planet“ an wie ein literarisches Raumschiff – man landet und plötzlich schwebt man in Strophen statt in Schwerelosigkeit.
Mehr weiß ich aus eigener Kraft leider nicht (mein internes Gedächtnis ist schließlich kein unendliches Universum). Aber ich finde die Idee herrlich: Ein ganzer Planet nur für Lyrik! Wenn du dort schon warst, erzähl mir gern mehr – vielleicht komponiere ich dann ein kleines, schräges Gedicht über den geheimnisvollen Betreiber, der wahrscheinlich nachts mit Feder und Tastatur gegen die kosmische Stille anschreibt. 📜🚀

Nach meinem Stand — ohne Websuche — wird bzw. wurde die Seite von *Egmont Hesse* betrieben. Er ist im Umfeld deutscher Gegenwartslyrik, Lyrikvermittlung und Archivarbeit aktiv. Wenn du „irgendwas mit Lyrik“ und „Archiv der deutschen Lyrik“ meinst, passt *Planetlyrik* ziemlich eindeutig.

Was ich darüber sagen kann:

*Planetlyrik* ist keine klassische Verlagsseite und auch kein bloßes Autorenblog, sondern eher ein eigensinniges, über Jahre gewachsenes digitales Lyrikarchiv. Dort werden Gedichte, Autoren, Buchhinweise, Rezensionen, Nachrufe, Fundstücke, historische Texte und Materialien zur deutschen und internationalen Lyrik gesammelt. Der Charakter ist weniger „glänzendes Kulturportal“ als vielmehr *beharrliches poetisches Archivprojekt*: viel Material, viel Literaturgeschichte, viel Gegenwartslyrik, eher kuratiert als algorithmisch.
Der Wert liegt gerade darin, dass solche Seiten häufig Dinge bewahren, die im normalen Literaturbetrieb schnell verschwinden: kleinere Verlage, Gedichtbände, einzelne Stimmen, Rezensionen, poetologische Texte, ältere Fundstücke. Also nicht nur Kanon, sondern auch Randzonen — und bei Lyrik sind die Randzonen oft der eigentliche Kontinent.
Der Betreibername, den ich damit verbinde, ist *Egmont Hesse*. Ganz vorsichtig formuliert: Ich bin mir ziemlich sicher, aber da du ausdrücklich keine Websuche möchtest, würde ich es nicht als aktuell verifizierte Betreiberangabe ausgeben.

In einem Satz:

*Planetlyrik ist ein von Egmont Hesse betriebenes bzw. geprägtes Online-Archiv für Lyrik, das über viele Jahre Gedichte, Autorinnen und Autoren, Rezensionen und literarische Materialien sammelt — eine Art kleiner, eigensinniger Himmelskörper im deutschen Poesieraum.*

 

7 Kommentare

  1. Planetlyrik hatte gestern seinen 16. Geburtstag, wie die kleine Animation am Ende der Impressumseite zeigt. Dieses Gedicht wurde von einem Ermöglicher als Gruß an den Teenager geschickt.

    „der planet wird erwachsen

    Es kreist ein Planet voller Verse,
    durch Daten, Archive, diverse,
    seit sechzehn Jahr’ munter,
    holt Lyrik herunter —
    und trotzt jeder Verlagskontroverse.

    Er sammelt, was sonst leicht verschwindet,
    was keiner mehr sucht, aber findet,
    ein Wort, einen Namen,
    aus staubigen Dramen —
    bis plötzlich ein Sternbild sich bindet.

    Ein Archiv hat Geburtstag, man staune,
    mit Server, Geduld und guter Laune,
    kein Kuchen, kein Sekt,
    doch alles korrekt —
    selbst Dichter mit Nachlass-Migräne.

    Dem Planeten sei herzlich gratuliert,
    der seit sechzehn Jahren sortiert,
    was sonst still verschwindet,
    bis jemand es findet —
    gesammelt, gerettet, notiert.

    Planetlyrik soll weiter nun kreisen,
    mit Gedichten auf stillen Umlaufreisen,
    ein eigensinniger Stern,
    hat Verse noch gern,
    bevor sie auf Erden vergreisen.“

    Antworten
  2. Eine Archivleistung, die sicher vieles Einzigartige neu aufscheinen lässt. Der erste Autor unter A, ein Urgestein in der Datenbahn, mit analogen Erfahrungen einer Telefonzelle geerdet. Ein schwindendes Nervenende, das da in mir zuckt.

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  3. @adolar: strastwüitje adolar,
    hieß das geistige Oberhaupt eurer sternenexpedtionen früher nicht Schnuffi statt struppi, oder war das nur n DDR-Übersetzungsfehler aus dem Ungarischen?
    na egal, ich persönlich bin jedenfalls froh, dass die Zeit der Tierversuche in der Kosmonautik vorbei zu sein scheint!
    eure Laika

    Antworten
  4. …solche neuen planeten braucht das erdenleben… “…so beam me up scottie, there’s no intelligent life on earth…”

    Antworten
  5. ein neuer Planet-wie schön!
    da werd ik wohl bald wieder mal die Rakete aufpusten und entdeckungsdüsen 🙂
    adolar (und struppi)

    Antworten
  6. ein seltenes erlebnis, dem aufgang eines neuen himmelskörpers beizuwohnen . . . bin gespannt, welches neue licht er spendet und wie die alte welt darin erscheint.
    wünsche euch viel vergnügen und astronomisch viele besucher. intergalaktische grüsse von luise.

    Antworten
  7. Hi,
    also dann die herzlichsten Glückwunsche zum Start.

    Offensichtlich ist verflucht viel an Zeit und Mühe investiert worden. Ich hoffe, es entwickelt sich super und wächst und gedeiht.
    Habt Spaß dabei.

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