Aufgepasst

Titelbild von Juliane Duda zu der Beitragsserie „Felix Philipp Ingold: Gegengabe“

Das Paradox ist der mit sich selbst gereimte Widerspruch; rhetorische Geste, die Sinn und Unsinn sanft zusammenzwingt; produktiver Impuls für aphoristisches wie poetisches Denken; rezentes Gegengift für den gesunden Menschenverstand; setzt Logik und Chronologie für jähe Momente ausser Kraft; gibt Einsicht in die Realität möglicher Welten; arretiert Automatismen des Denkens und Redens durch Verweis auf deren Bedingtheit; hält schwebend die Mitte – Messers Schneide – zwischen Traktat und Gedicht; hebt sich vom alogischen Traumbild dadurch ab, dass es nicht geschieht, sondern gewollt und gemacht werden muss.

 

aus: Felix Philipp Ingold: Gegengabe
zusammengetragen aus kritischen, poetischen und privaten Feldern

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

„Suppe Lehm Antikes im Pelz tickte o Gott Lotte"

Vormundschaft

formt und straft. – Schund schafft Mord. – Saft vorm Mund.

Michel Leiris ・Felix Philipp Ingold

– Ein Glossar –

lies Sir Leiris leis

Würfeln Sie später noch einmal!

Lyrikkalender reloaded

Luchterhand Loseblatt Lyrik

Planeten-News

Planet Lyrik an Erde

Tagesberichte zur Jetztzeit

Tagesberichte zur Jetztzeit

Freie Hand

Haupts Werk

Gegengabe

Endnoten

0:00
0:00