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Oft scheint das Persönlichste das Allgemeinste zu sein; so könnte ich aus fremden Briefen, Tagebüchern, aus intimen Schriften anderer Autoren beliebig viele Stellen für mich selbst beanspruchen, Stellen, die meinem eigenen Erleben und Empfinden sehr genau entsprechen. Derartige Entsprechungen sind, unabhängig von ihrer geschichtlichen oder kulturellen Herkunft, ein schlichter Beleg dafür, daß Wahrnehmungen, im Unterschied zu Ideen, nicht veralten. Und man weiß ja, daß nicht nur wissenschaftliche Werke oder publizistische Texte, sondern auch die meisten Romane, Erzählungen und Dramen sehr viel schneller überholt sind als die schlichteste Wahrnehmungsnotiz aus einem Sudelheft von Lichtenberg.

 

aus: Felix Philipp Ingold: Freie Hand
Ein Vademecum durch kritische, poetische und private Wälder

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