Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht „Kinder am Ufer“
KINDER AM UFER – O sieh doch! siehst du nicht die Blumenwolke / Da drüben in dem tiefsten Weiherkolke?
KINDER AM UFER – O sieh doch! siehst du nicht die Blumenwolke / Da drüben in dem tiefsten Weiherkolke?
Unglück schäumt wie Glück. Über Stock / und Stein reitet die Pein. Kein Licht / leuchtet so hell wie Feindseligkeit. Zur Musik
AN DIE MELANCHOLIE – Du geleitest mich durch’s Leben, / Sinnende Melancholie! / Mag mein Stern sich strahlend heben,
SPAZIERGANG – Der Abend kommt mit Mondschein und seidner Dunkelheit. / Die Wege werden müde. Die enge Welt wird weit.
AUF DIE LIEDERLICHEN VERSVERDERBER – Ihr ungestimmten Flöten / Verhungerter Poeten, / Pfeift vor ein Maß verdorbnes Bier
DER LAG BESONDERS MÜHELOS AM RAND – Der lag besonders mühelos am Rand / Des Weges. Seine Wimpern hingen
DEN VEREINIGTEN STAATEN – Amerika, du hast es besser / Als unser Kontinent, das alte, / Hast keine verfallene Schlösser
Mein Alles ist dahin / mein Trost in Lust und Leiden / mein ander Ich ist fort / mein Leben / meine Zier /
MANSCHETTE 7 – Es ist nicht schwierig blond zu sein // Seit es in manchen Nächten / rote Ringe sprengt einher
WENN DER MALZ UND HOPFEN… – Wenn der Malz und Hopfen / steigt dem Mensch zu Kopfen, / und er singet Lieder,