Lyrikstimmen auf faz.net
Die faz.net hat bisher in ihrer Ruprik „Hörproben“ 6 Folgen von Lyrikstimmen zusammengestellt.
Håkan Sandell: Tagebuch, Abendwolken
Håkan Sandell nennt sich selbst einen Retrogardisten. Vielleicht bedeutet das „Seine Gedichte nehmen im 20. Jahrhundert verdrängte Traditionen und Topoi früherer Kunstepochen wieder auf und entwickeln sie konsequent zu einer modernen, traditionsbewußten Poetik weiter“ wie es im Klappentext heißt.
Zeitschrift: Zwischen den Zeilen – Heft 31
In der aktuellen Nummer 31 von „Zwischen den Zeilen“ präsentieren sich einige Autorinnen und Autoren, die ihre literarische Sozialisation am Literaturinstitut in Leipzig durchlaufen haben: Konstantin Ames, Michael Fiedler, Kerstin Preiwuß und Bertram Reinecke. Nicht vor Ort waren: Andrea Heuser und Daniela Seel.
Thomas Kunst: Estemaga
„Im Sonett muß die Gastfreundschaft aufhören, hört die Gastfreundschaft auf.“ Thomas Kunst hat dieser Gedichtform einen Besuch abgestattet.
Don Coles: Die weißen Körper der Engel
Das Buch bietet einen zweisprachigen Überblick über die Arbeit eines Dichters, der mit ziselierter Sprache in die Tiefen des Geistes führt und die Beziehungen der Menschen untereinander ebenso wie die Gefühlswelten des Einzelnen aufleuchten läßt.
Iain Crichton Smith: Segel aus Salz
In Schottland wird er als einer der wichtigsten Dichter seiner Generation verehrt. Elmar Schenkel übersetzte eine breite Auswahl aus dem Werk dieses großen Lyrikers und schrieb zudem ein Nachwort, um den großen Schotten deutschen Lesern zugänglich zu machen.
Jörg Fauser: Trotzki, Goethe und das Glück
Die Gedichte sind die Werke von Fauser, in denen er am deutlichsten zu erkennen ist.
Heiner Müller: Gedichte 1949–89
Das Gedicht war stets die deutlich dominierende Form der schriftstellerischen Arbeit von Heiner Müller. Er selbst entschied 1992 über Zusammenstellung und Redaktion dieser ersten Buchausgabe seiner Gedichte.
Gerhard Falkner: X-te Person Einzahl
Das „sprachkraftwerk“ produziert wieder Dichtung.
Gerhard Falkner: der atem unter der erde
Gerhard Falkners zweiter Gedichtband beginnt mit dem Zyklus „körpervorhersage“ und endet mit der „trauer zum bösen“. Andere Zyklen heißen: „die diskotheken“; „reisen, abnehmende heimat“; „wissen ist melancholie“.
Edition Rugerup
Die Entdeckung der Edition Rugerup.
Gerhard Falkner: so beginnen am körper die tage und aufzeichnungen aus einem kalten vierteljahr
In den 80er Jahren schrieb der tip in Berlin „Freunden von Verständigungs- und Erbauungslyrik ist von diesem Buch abzuraten.“ Daran hat sich bis jetzt nichts geändert.


















