Kultgedichte / Kült Şiirleri
Prominente Persönlichkeiten wurden gebeten, ihr liebstes Gedicht auszuwählen und in einem kurzen Essay zu erzählen, was es ihnen bedeutet. Auf diese Weise ist nicht nur eine Auswahl entstanden, die all die großen Dichter versammelt - gleichzeitig bezeugt sie die Faszination und Wirkungskraft der Poesie in der Türkei.
Der essayistische Dialog zwischen den Dichtern und den zeitgenössischen Interpreten wirft zudem zahlreiche Schlaglichter auf die Gedankenwelt und die Repräsentanten der heutigen Kulturszene.
Bert Papenfuß: Berliner Zapfenstreiche
Schnelle Eingreifgesänge konterkarierend bebildert von A.R. Penck. In diesem Heft erlangt der preußische Zapfenstreich nach 1813 seine aktuelle Bedeutung.
Bert Papenfuß: LED SAUDAUS
„notdichtung, karrendichtung“ mit vom Autor gezeichneten Emblemen. Poetische LEDs (light emmiting diods) für existentielle Momente und Prozesse - german graffitis, wie von Mauern und Mauersturzereignissen notiert und damit zugleich eine unerwartete Zeit-Dichtung.
John Barton Epstein: VEGA
Eine poetische Traumreise zwischen wirklicher und visionärer Welt. Eine unerwartete, genuine Dichtung seiner Zeit in Berlin lebenden Amerikaners Epstein. Die archetypischen Zeichen von A.R. Penck und die sinnenfrohen Figurationen Leibergs geben diesem visionären Poem das einmalige Signum vom schöpferischen Zusammenwirken gegenwärtiger Kunst.
Bert Papenfuß: ATION–AGANDA
Was auf Musikkassetten und Schreibmaschinen-Durchschlägen in 10-20er Auflage zwischen 1983-1990 im Abseits kursierte ist nun als Buch und CD gesammelt. Dazu die Zeichnungen von Ronald Lippok. Avantgarde-Barock pur, damals wie heute.
Bert Papenfuß: tiské
Ihr seid ein Volk von Sachsen.
Elke Erb: Sonanz
5-Minuten-Notate. Als Buch kredenzt vom Truchsess Urs Engeler Editor zum 70. Geburtstag der Autorin.
Elke Erb: Mensch sein, nicht
Es ist ein sehr offenes und sehr mutiges Buch, in dem die Dichterin über alltägliche und sehr intime Dinge nachdenkt und sie nicht nur meistert, sondern glänzend für ihr lyrisches Laboratorium zu nutzen weiß. (Olga Martynova, „Die Zeit‟)
Bert Papenfuß: Rumbalotte
Die einen an-, die andern aufzuregen ist die Mission dieser Räuberpistolen und Seeräubersongs, Anarchie ihre Botschaft, Stabreim und Knittelvers sind ihre Mittel, aber auch das dunkle und trunkne Wort, Rotwelsch und Platt, Kalauer und KO-Schläge, Slam und Slang, der Freibeuterei zur Freude und dem Kapital zum Trotz.
Bert Papenfuß: vorwärts im zorn &sw.
Der Ausweg aus Sinnsystemen und Deutungsmonopolen.
A.R. Penck: Sonette
Pencks Sonette sind seiner Malerei gleichrangig. In seinen geschliffenen und provozierenden Texten drückt sich sein großes finderisches Talent aus.
Flanzendörfer: unmöglich es leben
Memorial und Menetekel einer zerrissenen Zeit.


















