Die Frau

Titelbild von Juliane Duda zu der Beitragsserie „Felix Philipp Ingold: Haupts Werk“

DIE FRAU als sirrendes Neutrum; das Nichtige, Unfruchtbare. – Das Störende; das Ärgernis. – Das Nicht-zu-Ende-Gedachte. Das Wüste; die Abwesenheit jäh im Jetzt. – Hanna, die Schwester und das Meretlein. – Lückenlose Erinnerungen; ohne Zuschlupf von heute und hier. 

(»Vom Sinn zum Un-Sinn, vom Leben zum Tod, vom Fluß zum Meer – breit sind des Neutrums sandige Alleen!«) 

Das Zelt zu Haus – ein Ghetto unter andern; unter Menschen. – Verdrehte Räume, paradoxe Zeiten. 

Die Schrift der Frau: nur Stimme; ein Getuschel, Geflüster, Gezeter, Geschrei. – Nur Spur; Denunziation. – Und doch ist’s DIE FRAU, die den Mann macht; sie macht ihn aus. 

(»Dem Saftschaft am nächsten ist das Neutrum.«) 

DIE FRAU bei Strauß: der außer sich geratene Mann. 

 

aus: Felix Philipp Ingold: Haupts Werk Das Leben
Ein Koordinatenbuch vom vorläufig letzten bis zum ersten Kapitel.

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