Zurück zu allem!

Titelbild von Juliane Duda zu der Beitragsserie „Felix Philipp Ingold: Endnoten“

Zum Anfang von allem? Geradeaus weiter bis zum Gehtnichtmehr!

Und ein Gleiches in der Gegenrichtung. Bis zum Schlussakkord. Dort dröhnt dann nur noch Unerhörtes.

Unerhörtes gilt naturgemäss auch ohne die wummernden Bässe. Auch ohne jeden Widerhall.

Mit dem Meer gut vergleichbar! Das wälzt im Wechsel der Fluten seine Wogen zum Festland und stemmt sie über die Riffe.
Wirft viel Gischt. Überschwemmt die gewellten sich breitenden Strände.

Zieht sich dann wieder zurück und schlürft die taumelnden Kiesel.
Und mit sinkendem Pegel der Flut steigt es herunter vom Ufer.
* 

Was für ein Ostinato. So nah dem letzten Trost und doch schon ganz ohne Wunsch. 

Kunst ist nie nicht anderswo

Sondern? Weiterwandern auf Kohlen? Auf Wolken?

Hinter den Anfang zurück. Und also hinter den Sinn.

[*Zitat nach Publius Vergilius Maro, Aeneis, Buch XI, 624ff.]

 

aus Felix Philipp Ingold: Endnoten
Versprengte Lebens- und Lesespäne

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