Bertolt Brechts Gedicht „Als ich in weißem Krankenzimmer der Charité“
ALS ICH IN WEISSEM KRANKENZIMMER DER CHARITÉ – Als ich in weißem Krankenzimmer der Charité / Aufwachte gegen Morgen zu
ALS ICH IN WEISSEM KRANKENZIMMER DER CHARITÉ – Als ich in weißem Krankenzimmer der Charité / Aufwachte gegen Morgen zu
KELTISCH – Ich sehe eine Erde die mir / Gar nicht gefällt Sommer / Vogellos Kühe
LETZTE HOFFNUNG – Hier und da ist an den Bäumen / Noch ein buntes Blatt zu sehn,
SCHLAFLIED FÜR K. – Nacht oder Tag oder jetzt / Will ich bei dir liegen / Vom schlimmsten Frieden gehetzt
DAS NASOBĒM – Auf seinen Nasen schreitet / einher das Nasobēm, / von seinem Kind begleitet.
DAS SAGBARE SAGEN – das Sagbare sagen / das Erfahrbare erfahren / das Entscheidbare entscheiden / das Erreichbare erreichen
UNTER DER BLANKEN HACKE DES MONDS – Unter der blanken Hacke des Monds / werde ich sterben,
DIE NACHBARIN – Die Nachbarin, die hüstelnd die Treppe fegt. / „So anstrengend heute. / Weiß auch nicht,
WONNE DER WEHMUT – Trocknet nicht, trocknet nicht, / Tränen der heiligen Liebe! / Ach nur den halbtrocknen Augen schon
DIE STADT – Am grauen Strand, am grauen Meer / Und seitab liegt die Stadt; / Der Nebel drückt die Dächer schwer,