Matthias Buth und Günter Kunert (Hrsg.): Dichter dulden keine Diktatoren neben sich

Mashup von Juliane Duda zu dem Buch von Matthias Buth und Günter Kunert (Hrsg.): Dichter dulden keine Diktatoren neben sich

Buth & Kunert-Dichter dulden keine Diktatoren neben sich

ABSCHRECKENDES BEISPIEL
EINES STAATSERSCHÜTTERERS

In der Weimarer Jakobskirche las Reiner Kunze aus seinem Gedichtband Lindennacht (2007). In eben dieser Kirche, die Pfarrer Hardy Rylke wiederum für eine Veranstaltung geöffnet hatte, erhielt er 2009 den Thüringer Literaturpreis. Der gewählte Ort, der während der revolutionären Ereignisse vor über zwanzig Jahren eine historische Rolle gespielt hatte und dem damaligen Pfarrer Erich Kranz zu danken ist, galt einem Dichter – ich sage Dichter mit Nachdruck –, der entscheidend diesem Epochenumsturz mit Bekennermut und Zivilcourage gedanklich vorgearbeitet hat, mit Gedichten, mit einer Fülle von Nachdichtungen, Übersetzungen, mit Prosa (Die wunderbaren Jahre, 1976). Als ich Reiner Kunze 1967 kennenlernte, war er im Kreis der Mitglieder des Schriftstellerverbandes (Bezirk Erfurt) ein Gemiedener. Er kam von Greiz nach Weimar in die Schubertstraße 10, wo die Verbandstagungen stattfanden und er wie ein Aussätziger geschnitten wurde. Unsere Gespräche fanden außerhalb statt, straßauf – straßab gehend oder in meiner damaligen sieben Jahre währenden Interimswohnung (zur „Teilhauptmiete“) Prellerstraße 15. Meinen kleinen Söhnen schenkte er Teddybären, einer überlebte die ganze Kindheit und wurde nur „der Kunze“ genannt. Wir korrespondierten und gelegentlich fuhr ich zu Verwandten nach Greiz und besuchte ihn und seine Frau Elisabeth. Das Gedicht „stufen“ reflektiert einen dieser Besuche im Herbst 1968, nachdem russische Panzer in Prag eingerollt waren und alle Hoffnungen der Tschechen und ausländischer Sympathisanten des Prager Frühlings niedergewalzt worden waren. 1972 erlebte ich mit der siebenbürgischen Lyrikerin Roswith Capesius (1929–1983), die gerade in Weimar zu Besuch weilte, eine Lesung Reiner Kunzes in einem Raum der Herderkirche, in dem sich Jugendliche trafen und den ich späterhin nie wieder zu betreten Gelegenheit hatte. Ende der siebziger Jahre muß es gewesen sein, als wir uns in Düsseldorf wieder begegneten. Zwei Autoren auf Lesereise. Die meinige hatte ich einer Einladung Rolfrafael Schröers zu danken. Natürlich auch denen, die mich fahren ließen. Dazwischen lag ein harter Schnitt in der Biographie Reiner Kunzes: die Ausreise Ostern („über Ostern!“) 1977 in die Bundesrepublik. Die Verhältnisse waren für ihn immer bedrohlicher geworden. Der Kulturminister Hans Joachim Hoffmann (1929–1994) erklärte in einer seiner Reden angesichts der sich immer weiter aufheizenden Atmosphäre, es gäbe nur noch zwei Fälle zu klären: den Fall Biermann und den Fall Kunze. Wie vehement die von dieser „Klärung“ erhoffte Ruhe im Stall DDR ins Gegenteil umschlug und welche Folgen diese Unruhe zwölf Jahre später zeitigte, ist – wie gern würde ich sagen – allzu bekannt. Was aber nach mehr als zwei Jahrzehnten historischer Ab- und Überlagerungen so unumwunden schon nicht mehr der Wahrheit entspricht und Nachhilfestunden in deutsch-deutscher Geschichte fortwährend, fortlaufend sehr nötig macht.
Nach Erscheinen des Gedichtbandes auf eigene hoffnung (1981) fragte der Kritiker Jürgen P. Wallmann (1939–2010): „Sind Sie ein politischer Dichter?“ Reiner Kunze antwortete:

Ich bin kein politischer Autor, kein Autor, der schreibt, um Politik zu machen.

Als Zeuge aus unmittelbarer Umgebung setze ich hinzu: Wohl aber einer, mit dem Politik gemacht wurde wegen seiner Geradlinigkeit und Kompromißlosigkeit. Er wurde zum Politikum erhoben und als abschreckendes Beispiel eines Staatserschütterers vorgeführt. Öffentlich wie heimlich bis unheimlich.
Mein Freundesgruß bliebe lückenhaft, nicht davon zu reden, welche thüringisch verortete Realität seinen Gedichten zu Grunde lag und liegt, was auf die sensiblen Wege, die er in Greiz und Umgebung ging, hineinschlug an menschlich-allzumenschlichen bis unmenschlichen Verwerfungen. Wenn mir Reiner Kunze erzählte, was ihm gerade wieder an Restriktionen, Verachtung, an Gemeinheit widerfahren war, wem das Taschenmesser aufging, wenn er den Namen Kunze hörte, wie ihm zugesetzt wurde, um ihn aus dem Land zu ekeln, dachte ich mitunter: Übertreibt er nicht doch? Sieht er nicht doch alles zu kraß? Die Wahrheit, die in Gestalt pervertierter personifizierter Bosheit ans Licht kam, sollte mich eines anderen belehren. Er hatte noch untertrieben!
Ich wiederhole, nun auch anläßlich des 80. Geburtstages, Reiner Kunze war mir in meinen Anfängen ein strenger Lehrer. Nicht, nie zu vergessen, wie er an dem Programmgedicht „satzanfang“ (1967) korrigierend, kritisierend konstruktiv mitgearbeitet hat auf Stringenz hin, so dass aus dem Gedicht am Ende die poetische Idee hervorging beziehungsweise sinnfällig und klar wurde dank sprachlicher Hintergründigkeit, doppeltem Boden und Vertiefung mittels Unterzug.
Reiner Kunze danke ich aber auch die Hin- und Einführung in die tschechische Poesie des 20. Jahrhunderts. Unabhängig vom Surrealismus der Franzosen gewannen die tschechischen Avantgardisten der Poesie den Poetismus hinzu, dem ich bereichernde Anregungen und Einflüsse danke. In der DDR bestand die Differenz zwischen Theorie und Praxis gerade umgekehrt. Der Realismus wurde verkündet, was aber an Absurdität praktiziert wurde, war der glatte Surrealismus. Sagte ich mechanischer Materialismus, steigerte Reiner Kunze in einem unserer klandestinen Straßengespräche ohne Zuhörer: Nein, mechanischer Idealismus. Ketzerische Äußerungen. Wer sie öffentlich machte, wurde zum Feind erklärt. Reiner Kunze hat es erlitten.

ANSICHTSKARTE AUS KUNSTÁT, REGENVERWISCHT
für L. K. und J. S.

der grabstein des dichters
war ganz ins schweigen hineingewachsen.
eine ruhige schwermut füllte die senken
der sich hügelnden erde,
die wegwarte blühte wieder
aus einem blauen feldweggedicht,
von Rolíneks schwertträger,
vor ort aus der felswand gemeißelt,
blieben nur die steinernen füße,
aus denen farnwedel sprießen,
die häusler bockten das heu,
als sich der himmel drohend verwölkte,
die dämmerung flocht einen weidenkorb
aus werten, gefüllt mit grummetwünschen.
der nächtliche regen
schwärzte das pflaumengestrüpp,
wir waren geborgen,
und ein wind fuhr ums haus,
den einer von uns Jaromir nannte.

Wulf Kirsten

RUDERN ZWEI

Es gibt nicht viele Gedichte, die ich auswendig kann. Zwei, um genau zu sein. Eines von Bert Brecht („Wechsel der Dinge“), bei dem ich aber jedesmal zwischen der ersten und der zweiten Strophe ins Stocken komme. Außerdem ist es eher ein Gedicht, das für die schlechteren Tage geeignet ist.
Das andere ist von Reiner Kunze, es begleitet mich schon viele Jahre lang:

RUDERN ZWEI

Rudern zwei
ein boot
der eine
kundig der sterne
der andre
kundig der stürme,
wird der eine
führn durch die sterne,
wird der andre
führn durch die stürme,
und am ende ganz am ende
wird das meer in der erinnerung
blau sein

Ich habe keine Idee, wann und wo mir dieser Text das erste Mal begegnete. Ich wußte damals nicht einmal, wer Reiner Kunze ist (ich bitte mir dieses Unwissen nachzusehen). Und nun verlege ich die Festschrift zu seinen 80. Geburtstag. Und was liegt da näher, als mir selbst den Platz in diesem Buch einzuräumen, um – endlich mal – dem Dichter direkt zu danken.
Danke für dieses Gedicht, lieber Reiner Kunze.

Ralf Liebe

 

 

Kunzes Mut

Wenn Mut eine literarische Kategorie ist, dann ist sie von Reiner Kunze nobilitiert worden.
Ein Leben in Deutschland seit 1933, erst als Kind im Verbrechersystem des NS-Staates, dann als Student und Schriftsteller bis 1977 gefangen im Repressionssystem der SED, anschließend nach Bayern gewechselt und seit dem 3. Oktober 1990 im Vereinigungsland.

Hätte Heinrich Heine in Deutschland. Ein Wintermärchen in Caput XIX auch Reiner Kunze meinen können?

O, Danton, du hast dich sehr geirrt
Und musstest den Irrtum büßen!
Mitnehmen kann man das Vaterland
An den Sohlen, an den Füßen.

„Mein Vaterland ist Deutschland“, sagte Kunze am 16. Oktober 1979 in der ARD und auf die Frage, ob er ein politischer Autor sei, am 27. Oktober desselben Jahres im WDR:

Ich stelle mich dem Politischen dort, wo es mich als Autor stellt, wo es ins Existentielle hineinreicht. Aber ich bin kein politischer Autor, kein Autor, der schreibt, um Politik zu machen.

Im Buch Deckname Lyrik stellt Reiner Kunze 1990 Auszüge aus 12 Bänden Stasi-Verfolgungen zusammen.

Dort heißt es:

Gera, 31. August 1976 (Datierung ungenau)
Durch… IM… wurde bekannt, dass der
Deutschlandfunk am 1.9.1976 gegen 19.30 Uhr eine Sendung über Reiner Kunze ausstrahlte, die folgendes beinhaltete: … Jetzt erscheint im S. Fischer Verlag eine neue Textsammlung von Reiner Kunze Die wunderbaren Jahre... Über dieses Buch sprach Gottfried Hoster mit der Leiterin des S. Fischer Verlages, Monika Schoeller… Nach der Veröffentlichung dieser stark politischen und systemkritischen Texte sowie evtl. persönlichen Konsequenzen des Autors befragt, äußerte die Sch.: „Das (ist)… möglich. Doch Reiner Kunze ist zu sehr realistisch, um das nicht zu sehen. Er hat mir, als ich das Manuskript bekam, einen Brief geschrieben, in dem steht – ich zitiere das jetzt:
Nach Erscheinen dieses Buches rechnen wir, meine Frau und ich, mit jeder möglichen Maßnahme, die eine Regierung gegen einen Schriftsteller treffen kann. Wir hoffen, dass uns das Schlimmste erspart bleibt, aber auch darauf bin ich vorbereitet. Seien Sie jedenfalls versichert, dass ich meinen Teil gründlich bedacht habe.

Für Reiner Kunze ist die Sprache der Ort, um Halt zu finden und Mut zu mobilisieren, sein inneres Vaterland.
In Gedichten, in den Prosastücken Die wunderbaren Jahre, in den Kinderbüchern, den Nachdichtungen vor allem tschechischer Lyrik sowie in Interviews und Essays hat er so Deutschland auch als geistiges Gefilde, als Sprachraum, erkennen lassen.
Am 16. August 2013 blickt Reiner Kunze auf acht Jahrzehnte zurück. Sein Werk und sein tapferes Leben haben viele angeregt, über ihn zu schreiben und sich in einen Kontext zu setzen zu seinen Texten und Einsichten.
So ist ein Lesebuch entstanden zur Lyrik in Deutschland, zur Diktatur und Bevormundung des SED-Staats und zum Selbstbehauptungswillen aller, die wie Reiner Kunze an Deutschland gelitten haben und leiden, dieses Land aber heute als offene Hand erkennen wollen.
Mut und Entschiedenheit sind erforderlich: im Leben wie in der Literatur.

Matthias Buth, Vorwort

Herr Keuner und Herr Kunze

Einst habe ich mit Vergnügen die Brechtschen Keuner-Geschichten gelesen, und, wozu sie ja auch gedacht waren, auf unsere Wirklichkeit bezogen. Nur die eine der Geschichten scheint mir heute fragwürdig, dubios, auf unausgesprochene Weise sogar verräterisch. Es handelt sich um die Geschichte, da Herr Keuner von der Macht – sie ist übrigens namenlos – gefragt wird:

Willst du mir dienen?

Und Herr Keuner, ohne direkt zu antworten, dient der Macht, folgt ihren Wünschen, wartet ihr auf, pflegt sie und hegt sie, bis sie eines Tages stirbt, Keuner sich die Hände wäscht und sagt. „Nein!“ Damals lächelten wir einverständig nickend über diesen Text, ohne zu ahnen, welchen moralischen Abgrund, welchen Niedergang des Menschlichen er heiter anekdotisch beschrieb. Nach dem Kriegsende 1945 traten die Keuners massenhaft auf, und es ist gar keine Frage, dass Brecht zu einem der Berühmtesten dieser Kategorie gehörte. Nur hat er den Tod der Macht nicht mehr erlebt, wie leider allzu viele nicht, die ihren Lippendienst geleistet hatten, um des eigenen Fortkommens, der eigenen Karriere willen.
Es war dieses Jahrhundert, das berüchtigte Zwanzigste, da die Keuners in allen Bereichen des Lebens und natürlich auch in denen der Kunst und Literatur auftraten. Ihre Namen sind meist schon vergessen. Erinnert werden nur jene, die die Frage der Macht vor deren Tod mit „Nein“ beantworteten. Unter diesen befand sich auch ein Herr Kunze, der anfänglich der Macht gefällig gewesen war, weil er sie und ihre Ziele und Absichten verkannt hatte. Es war ja auch ein Jahrhundert des Getäuschtwerdens und der Selbsttäuschung. Herr Kunze jedoch, der durch seine Antwort sogleich in kafkaester Weise zu einem „Fall“ wurde, gehörte zu der nicht gerade großen Schar, die sich früher oder später von der Macht, aber noch zu deren Lebzeiten, eigenständig aus diesem Dienst entließen. Damit hatte Herr Kunze ein Zeichen gesetzt, ein würdiges, indessen Herr Keuner seinen später geleugneten Opportunismus weder jemals abgestritten noch erwähnt hat. Natürlich weist der „Fall Kunze“ weit über den Anlaß hinaus, er ist, vorsichtig gesagt, paradigmatisch, und zwar keineswegs nur gewesen, sondern auch heute beispielhaft gültig.
Wo immer die Macht bemüht ist, über alles und jeden herrschen und bestimmen zu können, wird jeder, dessen Wort diesem überheblichen Anspruch nicht genügt, zum Außenseiter, zur „Unperson“, zum Feind, ob klassen- oder rassebezogen spielt keine Rolle, wird er auf jeden Fall zum Störenfried, der als Schlange im permanent deklarierten Paradies der Macht nichts zu suchen hat. Bis jedoch der Keunerungleiche merkt, worum es geht, dauert eine gewisse Weile, denn anfangs ist er ja noch gutwillig und glaubt an das, was im 18. Jahrhundert „Fürstenerziehung“ hieß, glaubt an die Möglichkeit, literarisch die Macht zu sympathiesieren, ihr ein „menschliches Antlitz“ zu verleihen, bis er merkt, dass die anfängliche Liebesmüh ganz unerwünscht ist. Die Macht ist bekanntlich nur an dem interessiert, was ihr nützt und was sie stützt. Herr Kunze war keine Stütze. Wir wissen ja, dass ein ziemlich umfangreicher Teil von Autoren, Intellektuellen überhaupt, von Künstlern die DDR verließen, im Bewußtsein, dass dieses tiefgekühlte, festgefrorene System unreformierbar ist.
Die meisten von ihnen, von uns, möchte ich meinen, lebten lange Zeit in der Illusion, aus diesem „Ländchen“ (wie Sarah Kirsch die DDR nannte) etwas machen zu können: zwar kein liebenswertes, aber doch ein lebenswertes Gebilde. Insofern unterlagen die Nachdenklicheren einem zeitweilig währenden Irrtum, bis sie eines Tages mit der Macht kollidierten. „Es ist eine alte Geschichte, doch bleibt sie ewig neu,….“ wie es bei einem anderen Emigranten namens Heinrich Heine heißt.
Herrn Kunzes Schicksal bildete die Blaupause für viele folgende Lebensläufe. Seine Vertreibung war schon der Anfang von dem kommenden Exodus wesentlicher Autoren. Kein Keuner zu sein, war gewiß beschwerlicher und beängstingender, als sich nach der historischen „Wende“ die Hände zu waschen und den Dienst, der sowieso sinnlos geworden war, zu verweigern.

Günter Kunert, Vorwort

 

Michael Wolffsohn: REINER KUNZE – der stille Deutsche

In Lesung und Gespräch: Reiner Kunze (Autor, Obernzell-Erlau), Moderation: Christian Eger (Kulturredakteur der Mitteldeutschen Zeitung, Halle). Aufnahme vom 17.01.2012, Literaturwerkstatt Berlin. Klassiker der Gegenwartslyrik: Reiner Kunze. Wenn die post hinters fenster fährt blühn die eisblumen gelb.

 

 

Zum 60. Geburtstag des Autors:

Harald Hartung: Auf eigene Hoffnung
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.8.1993

Zum 70. Geburtstag des Autors:

Katrin Hillgruber: Im Herzen barfuß
Der Tagesspiegel, Berlin, 16.8.2003

Lothar Schmidt-Mühlisch: Eine Stille, die den Kopf oben trägt
Die Welt, 16.8.2003

Beatrix Langner: Verbrüderung mit den Fischen
Neue Zürcher Zeitung, 16./17.8.2003

Sabine Rohlf: Am Rande des Schweigens
Berliner Zeitung, 16./17.8.2003

Hans-Dieter Schütt: So leis so stark
Neues Deutschland, 16./17.8.2003

Zum 75. Geburtstag des Autors:

Michael Braun: Poesie mit großen Kinderaugen
Badische Zeitung, 16.8.2008

Christian Eger: Der Dichter errichtet ein Haus der Politik und Poesie
Mitteldeutsche Zeitung, 16.8.2008

Jörg Magenau: Deckname Lyrik
Der Tagesspiegel, 16.8.2008

Hans-Dieter Schütt: Blühen, abseits jedes Blicks
Neues Deutschland, 16./17.8.2008

Zum 80. Geburtstag des Autors:

Jörg Bernhard Bilke: Der Mann mit dem klaren Blick: Begegnungen mit Reiner Kunze: Zum 80. Geburtstag am 16. August
Tabularasa, 18.7.2013

artour: Reiner Kunze wird 80
MDR Fernsehen, 8.8.2013

André Jahnke: Reiner Kunze wird 80 – Bespitzelter Lyriker sieht sich als Weltbürger
Osterländer Volkszeitung, 10.8.2013

Josef Bichler: Nachmittag am Sonnenhang
der standart, 9.8.2013

Thomas Bickelhaupt: Auf sensiblen Wegen
Sonntagsblatt, 11.8.2013

Günter Kunert: Dichter lesen hören ein Erlebnis
Nordwest Zeitung, 13.8.2013

Marko Martin: In Zimmerlautstärke
Die Welt, 15.8.2013

Peter Mohr: Die Aura der Wörter
lokalkompass.de, 15.8.2013

Arnold Vaatz: Der Einzelne und das Kartell
Der Tagesspiegel, 15.8.2013

Cornelia Geissler: Das Gedicht ist der Blindenstock des Dichters
Berliner Zeitung, 15.8.2013

Johannes Loy und André Jahnke: Eine Lebensader führt nach Münster
Westfälische Nachrichten, 15.8.2013

Michael Braun: Süchtig nach Schönem
Badische Zeitung, 16.8.2013

Jochen Kürten: Ein mutiger Dichter: Reiner Kunze
Deutsche Welle, 15.8.2013

Marcel Hilbert: Greiz: Ehrenbürger Reiner Kunze feiert heute 80. Geburtstag
Ostthüringer Zeitung, 16.8.13

Hans-Dieter Schütt: Rot in Weiß, Weiß in Rot
neues deutschland, 16.8.2013

Jörg Magenau:  Der Blindenstock als Wünschelrute
Süddeutsche Zeitung, 16.8.2013

Friedrich Schorlemmer: Zimmerlautstärke
europäische ideen, Heft 155, 2013

 

Fakten und Vermutungen zum AutorRede + Interview 1 + 2 + 3
DAS&D + Georg-Büchner-Preis
Porträtgalerie: Autorenarchiv Isolde Ohlbaum +
Autorenarchiv Susanne Schleyer + Dirk Skiba Autorenporträts
shi 詩 yan 言 kou 口

 

Beitragsbild von Juliane Duda zu Richard Pietraß: Dichterleben – Reiner Kunze

 

Reiner Kunze – Befragt von Peter Voss am 15.7.2013.

Fakten und Vermutungen zu Matthias Buth

Zum 80. Geburtstag von Günter Kunert:

Cornelia Geissler: Die Welt ertragen
Berliner Zeitung, 6.3.2009

Fred Viebahn: Ein unbequemer Dichter wird heute 80
ExilPEN, 6.3.2009

Reinhard Klimmt: Günter Kunert
ExilPEN, 6.4.2009

Hannes Hansen: Ein heiterer Melancholiker
Kieler Nachrichten, 5.3.2009

Renatus Deckert: „Ich bin immer noch naiv. Gott sei Dank!“
Der Tagesspiegel, 6.3.2009

Hubert Witt: Schreiben als Paradoxie
Ostragehege, Heft 53, 2009

Zum 85. Geburtstag von Günter Kunert:

Peter Mohr: Die Worte verführten mich
lokalkompass.de, 3.3.2014

Schreiben als Selbstvergewisserung – Dichter Günter Kunert wird 85
Tiroler Tageszeitung, 4.3.2014

Wolf Scheller: Die Poesie des Melancholikers
Jüdische Allgemeine, 6.3.2014

 

Beim 1. Internationalen Literaturfestival in Berlin, am Samstag, den 16. Juni 2001, lesen im Festsaal der Sophiensäle in Berlin-Mitte die Lyriker Rita Dove (USA), Günter Kunert (Deutschland) und Inger Christensen (Dänemark), gefolgt von einer Podiumsdiskussion und Fragen aus dem Publikum (moderiert von Iso Camartin).

Fakten und Vermutungen zu Günter Kunert + DAS&D + Archiv + KLG
Porträtgalerie: Autorenarchiv Isolde Ohlbaum +
Autorenarchiv Susanne Schleyer + Galerie Foto Gezett
shi 詩 yan 言 kou 口

 

Bild von Juliane Duda mit den Übermalungen von C.M.P. Schleime und den Texten von Andreas Koziol aus seinem Bestiarium Literaricum. Hier „Der G.kunert“.

 

Bild von Juliane Duda mit den Texten von Fritz Schönborn aus seiner Deutschen Dichterflora. Hier „Kunertbiß“.

 

Bild von Juliane Duda mit den Zeichnungen von Klaus Ensikat und den Texten von Fritz J. Raddatz aus seinem Bestiarium der deutschen Literatur. Hier „Kunert, die“.

 

Beitragsbild von Juliane Duda zu Richard Pietraß: Dichterleben – Günter Kunert

 

Günter Kunert bei www.erlesen.tv.

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