Peter Waterhouse solidarisiert sich mit Flüchtlingen in Wien

Es ist bei deutschsprachigen Autoren eher eine seltene Gabe, sich bei Themen abseits ihres Medienbetriebes öffentlich und uneitel zu positionieren. Als Gegenbeispiel fällt mir dazu immer zuerst Heinrich Böll ein, wie er auf der Mutlanger Heide unter Antipershingdemonstranten sitzt. Eine ähnliche Stellung hat auch Peter Waterhouse eingenommen. In der Wiener Votivkirche bei hungerstreikenden Flüchtlingen spricht er ganz klar, ganz genau, ganz stoisch, ganz wie seine Gedichte, über die besondere Situation, die dort herrscht. Wie wohltuend (ja tuend nicht blablablasend!) unterscheidet sich das von der spärlichen Angstpetition der Suhrkamp Autoren und Erben.

 

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