Contra?

Titelbild von Juliane Duda zu der Beitragsserie „Felix Philipp Ingold: Gegengabe“

Schreiben gegen Sprachzerfall; das Gedicht als Absage an die verludernde Alltagsrede; Dichtertum als Domäne «derer, die wissen» und willentlich sich abgrenzen von jenem «schussligen Mädchen», in dem Paul Valéry einst die Sprache des Normalverbrauchers zu erkennen glaubte?
Doch wozu sollte Poesie gegen etwas aufgeboten werden? Gegen etwas, das ohnehin nicht aufzuhalten ist? Nicht gegen die Sprachverluderung hat die Poesie einzustehn, sondern für das Gedicht – damit das Gedicht, trotz fortschreitendem Sprachzerfall, da sei; und eine Weile noch bleibe.

 

aus: Felix Philipp Ingold: Gegengabe
zusammengetragen aus kritischen, poetischen und privaten Feldern

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

„Suppe Lehm Antikes im Pelz tickte o Gott Lotte"

Quälerei

(quer zur Leiter?). – Ei leck: leer! – Kerle lehren Eile…

Michel Leiris ・Felix Philipp Ingold

– Ein Glossar –

lies Sir Leiris leis

Würfeln Sie später noch einmal!

Lyrikkalender reloaded

Luchterhand Loseblatt Lyrik

Planeten-News

Planet Lyrik an Erde

Tagesberichte zur Jetztzeit

Tagesberichte zur Jetztzeit

Freie Hand

Haupts Werk

0:00
0:00