Ferne Zeitgenossen (II)

Titelbild von Juliane Duda zu der Beitragsserie „Felix Philipp Ingold: Endnoten“

Hans Henny Jahnn, wiedergelesen

Ich bin alt genug und chronologisch hinreichend „fortgeschritten“, um mich an ein Seminar über Leben und Werk des Prosadichters Hans Henny Jahnn zu erinnern, das Walter Muschg, eminenter Germanist, in den mittleren 1960er Jahren an der Universität Basel ausgeschrieben hatte. Ein halbes Leben ist seither vergangen, und noch immer kann ich mir, als Teilnehmer an den wöchentlichen Sitzungen, manch ein Referat, manch eine angeregte Diskussion und nicht zuletzt die geradezu militante Begeisterung vergegenwärtigen, mit der ich bei der Sache war.
Schon als Schüler hatte ich mir im Antiquariat am Basler Münsterberg für einen Franken Jahnns Dreizehn nicht geheure Geschichten gekauft, nachdem ich vorab, stehend, Kebad Kenya und Die Marmeladenesser gelesen hatte. Das schmale Taschenbuch aus der Reihe von Rowohlts Rotations Romanen besitze ich noch heute – ein Bündel eng bedruckter Seiten aus holzhaltigem Papier, vom vielen Lesen arg zerschlissen, mit zahlreichen Randnotizen und Unterstreichungen im verstaubten Text. Auf dem Schmutztitel unten rechts hatte ich damals meinen Namen und das Erwerbsdatum notiert: „F. Ingold /1961“.
Als ich drei, vier Jahre danach, nun als Student der Philosophischen Fakultät immatrikuliert, von Muschgs Seminar erfuhr, empfand ich das, noch immer beeindruckt von jenen Geschichten, aber ohne jede Kenntnis von Jahnns grossen Erzählwerken, als eine Chance und auch als ein Obligatorium. Ich schrieb mich frühzeitig ein, meldete auch gleich ein Referat an. Das Seminar war rasch ausgebucht, der stickige, niedrige Raum in dem mittelalterlichen Institutsgebäude am Münsterhügel in der Folge stets überfüllt. Doch Interesse und Aufmerksamkeit wurden dadurch nicht beeinträchtigt. − Die damaligen Arbeitssitzungen mit Walter Muschg, der beiläufig auch über seine langjährige Freundschaft mit dem Dichter berichtete, bleiben mir, obwohl ich mich an Details kaum noch erinnern kann, als besonders produktive Erfahrung gegenwärtig.
Abgeschlossen wurde das Seminar mit einem Konzert in Muschgs Eigenheim auf dem Bruderholz, wo eine rustikale Hausorgel zur Verfügung stand, auf der am Abend eine Seminarteilnehmerin diverse Kompositionen von Hans Jenny Jahnn mit viel Knirschen und wenig Klangvolumen vortrug – für mich wie für die meisten Anwesenden ein unerwarteter Schlussakkord.
Dass Jahnn neben seiner Schriftstellerei auch Organist und Komponist gewesen war und sich als Experte für Orgelbau einen Namen gemacht hatte, war uns neu. Auch Jahnns Dichtungen könne man als Musikstücke auffassen, meinte Muschg nach der dissonanten Darbietung der Stücke … als grossangelegte Orgelwerke, in denen – so mag er es sinngemäss ausgedrückt haben – die geahnte Harmonie des Kosmos angestimmt werde.
Erst später, bei ergänzenden Lektüren, stiess ich dann, nicht mehr überrascht, auf diverse Episoden, in denen die Orgel als von Menschenhand geschaffenes Dingsymbol für eine höhere, bessere, ja ideale, der mechanischen Uhrzeit enthobene Weltordnung aufwendig in Szene gesetzt wird, wie ein reich geschmückter, sphärisch klingender Altar, der das mechanische Ticktack alltäglicher Geschäftigkeiten transzendiert. Für mich entschieden zuviel des Erhabenen, des bloss Geahnten und Verklärten.
Jedenfalls galt mein damaliges Interesse nicht der angeblichen Harmoniesuche des Autors, vielmehr faszinierte mich, gerade umgekehrt und vor allem bei der Lektüre von Perrudja, sein bald hochtrabender, bald verzweifelter Mut zu konsequentem Normbruch, zu Dissonanz und Brutalismus. Das galt für sein sprunghaftes Denken und Imaginieren ebenso wie für seinen kataraktischen Personalstil, den er, über Hunderte von Seiten hin, immer wieder bis zum puren Nonsense, bisweilen zur schieren Unverständlichkeit strapazierte.

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Seit kurzem liegt die Letztfassung von Perrudja (1929), ergänzt durch nachgelassene Fragmente zum geplanten zweiten Teil des Romans, in einer unveränderten und unkommentierten Neuausgabe vor, die mir nun einen nochmaligen Zugang und die revisionistische Auseinandersetzung mit dem Text ermöglicht.* Ein halbes Jahrhundert nach meiner ersten Lektüre (und mit nur sehr vagen Erinnerungen daran) gehe ich das rund 800seitige Werk erneut durch, wobei ich recht bald feststelle, dass von meiner einstigen Faszination kaum etwas übriggeblieben oder wiederzubeleben ist. Weder thematisch noch stilistisch vermag mich Hans Henny Jahnn heute in seinen narrativen Furor zu involvieren, und dennoch – auch dies wird rasch klar – bietet er eine Vielzahl von Anhaltspunkten für ein aktuelles Verständnis des Romans.
Vorab muss man sich allerdings über manche Unverträglichkeiten und auch Peinlichkeiten hinweggesetzt haben – über Jahnns quasifaschistisches Blut-und-Boden-Pathos ebenso wie über sein mythenpoetisches Schwadronieren, ganz zu schweigen von seiner Ästhetisierung exzessiver Gewalt und seiner Verherrlichung nicht nur heroischer Grosstaten, sondern auch heroischer Askese. Und man muss sich abgefunden haben mit unzähligen Protagonisten unterschiedlichen (oder unbestimmten) Geschlechts, die zwar unentwegt zurück zur Natur, zurück zum Ursprung streben, sich aber darbieten wie imaginäre Mischwesen aus menschlichen und tierischen Versatzstücken, bisweilen auch wie ferngesteuerte Automaten aus Stahl und Fleisch, die lauter programmierte Sprüche von sich geben.
Walter Muschg hatte Perrudja als „visionär-phantastisches Weltgedicht“ rubriziert und auf Wolfram von Eschenbachs Parzival-Epos zurückgeführt. Auch bei Jahnn zieht ein junger Mensch (der offenkundig als sein Alter ego zu gelten hat) auf abenteuerlichen Wegen in die Welt, um diese gleichsam als irdisches Paradies auszuweisen, als Ort des Glücks und der Harmonie. Schauplatz ist hier eine karge Gebirgslandschaft im norwegischen Norden (mit Oslo als zivilisatorischem Gegenpol), Zeit der Handlung – eine Gegenwart ausserhalb der Zeit und damit auch (die Wetterlage schwankt unentwegt zwischen Extremwerten) ausserhalb der Jahreszeiten.
Perrudja, ein hochgebildeter feinsinniger Ephebe, ist ein Held ohne Herkunft, er kennt weder seine Eltern, noch weiss er, wie seine gewaltigen Reichtümer auf ihn gekommen sind, die ihn naturgemäss zum Machthaber habilitieren.
Schon früh verfällt er einer wechselhaften, zwischen Dämonie und Idyll schwankenden Liebe zu einer naturverbundenen „wilden“ Frau, Signe, die er durch die Erlegung eines mächtigen Nebenbuhlers zwar gewinnen, dann aber doch nicht an sich binden kann. Statt dessen geht Perrudja mit Signes Bruder, der gleichermassen sein Sklave und sein Retter wird, eine Blutsgemeinschaft ein und entwickelt aus dieser qualvoll-lustvollen Beziehung sein Phantasma einer idealen, der Natur eingepassten Menschenwelt. Als seine Lebensaufgabe nimmt er sich die allseitige Durchsetzung des Guten und Schönen vor, wird jedoch in seinem Bestreben immer wieder durch dunkle Kräfte, orgiastische Verführungen und schicksalhafte Fehltritte behindert.
Perrudja gehört zu den nomadisierenden Heroen, die raumgreifend ausziehen, um die dekadente, dem Untergang geweihte Welt zu retten oder wenigstens deren Geheimnisse zu ergründen. Doch sein Weltverbesserungsprogramm erweist sich zuletzt als ein masslos überhöhter pubertärer Traum, dessen Fazit der Autor in einem nachgelassenen Romankapitel einem jungen Mann in den Mund legt: „… alles ist Traum, alles ist nacktes Dasein. Alle Erscheinung ist süss vergoldet, alles Seiende ist schwarz vom Schmerzleiden.“ − Auch das Paradies ist mithin bloss ein Jammertal. Die Tatsache, dass hier der „Traum“ und das „nackte Dasein“ nicht von einander abgesetzt, vielmehr einander gleichgestellt werden, bezeugt freilich die Ambivalenz von Jahnns synthetistischer Weltauffassung.

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Hans Henny Jahnn ist einer jener Schriftsteller, die sehr viel Text hervorbringen müssen, damit da und dort ein paar Absätze oder Seiten von höchster Sprach- und Einbildungskraft mitkommen. Perrudja auf derartige Passagen hin zu lesen, erweist sich denn auch als überaus ergiebig. Manche davon liessen sich kontextfrei zitieren und könnten durchaus als eigenständige Stücke bestehen.
Ein einziges Beispiel will ich an dieser Stelle anführen; es handelt sich um einen knappen Auszug aus Kapitel XIX („Alexander“), in dem Jahnns imaginärer Kosmos wie unter einem Brennglas in all seinen Dimensionen jäh aufscheint:

In Perrudja schmeckte der Augenblick hinein, die Zeitlosigkeit der starken Gegenwart, die noch keiner besiegte. Ganz sündlos. Ganz wissend. Ganz dumm. Die grosse Freiheit kam, die Einigkeit, das Du und Du. Das Innen, das Aussen wurde, das Aussen, das nach innen schlich. Die Vergessenheit. Das Leben, über das es keinen Streit geben kann. Ihr Alter [das von Perrudja und Alexander, einem seiner ekstatischen Liebhaber] war gleich, ihre Geburt, ihr Leben, ihr Geniessen. Sie schrieen sich an, weil sie sich schön fanden, bissen ihre Zähne ineinander, weil sie sich fühlten und der Schmerz eine taube Nuss war. Und eine Stille kam. Das Meer wie Glas. Wie eine Kerze die Sonne. Das Grün der Bäume hielt an. Die Hunde wedelten mit dem Schwanze. Die Pferde frassen. Die Neger lachten. Libellen schwebten. Teichrosen: weiss, grün, gelb. Siebenblättrige Lotosblüten. Schnecke am Blattrand. Dengelndes Schilf. Dünen. Sand rieselte. Ein Buch. Die Buchstaben tot. Kirchhof der Worte. Kein Richter. Leere Gefängnisse. Die letzte Gerichtete ist zum Himmel eingegangen. Alle schwarzen Mondsteine wurden weiss. Zwillingsbrüder schliefen im gemeinsamen Bett. Eine Tigerin, eine Tigerin, die schwanger ist und deshalb frisst. Frisst um zu gebären. Gebiert um zu säugen. Säugt, damit die Nacht still wird. Das Krokodil schloss das Maul und war nicht mehr. Die Zeit hielt tausend Jahre an. Usf.

Hier – wie an zahlreichen vergleichbaren Stellen – schafft Jahnn ein Kondensat, das auf knappem Raum die wichtigsten Eigenschaften und Ingredienzien seines phantasmatischen Weltbilds vereint: Verschmelzung von Sinnlichkeit und Rationalität, Natur und Kultur, Tierwelt und Menschenwelt, Dinghaftigkeit und Leiblichkeit. Das Leben – als solches schuldlos und doch immer wieder Schuldgefühle aufkommen lassend − ist ein orgiastisches Schwelgen, das naturgemäss Gewalt, Notzucht, Mord mit sich bringt, das aber auch alle Register menschlicher Zuwendung und Hingabe kennt: Zärtlichkeit, Mitleid, Trauer, Freude, Begeisterung.
Von daher erweist sich Jahnns Titelheld, obwohl er vergewaltigt, misshandelt und mordet, schlicht als ein „Mensch wie du und ich“, er ist weder schlechter noch besser als alle andern, er ist wie alle andern, und alle andern sind ihm mehr oder minder gleich, auch wenn sie diese − ihre − monströse Normalität konsequent zu verbergen suchen. Unvereinbar bleiben demgegenüber die lebendige, nicht artikulierte „Sprache“ der Natur und die „tote“ Sprache der Texte, die Jahnn im oben zitierten Abschnitt als einen „Kirchhof der Worte“ desavouiert, ungeachtet der Tatsache, dass er selbst, als höchst produktiver Schriftsteller, sich der Buchstabensprache bedient, deren Unverlässlichkeit, ja Lügenhaftigkeit er an manchen Stellen seines Werks polemisch vermerkt.

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Hans Henny Jahnns Personalstil nimmt sich wie eine narrative Endlosschlaufe aus, in der, fast durchweg expressonistisch intoniert, Spruch auf Spruch, Wunsch auf Verwünschung, Beichte auf Beichte, „Wahrheit“ auf „Wahrheit“ folgt. Irrwitzige Episoden aller Art, detailreiche Naturschilderungen und Objektbeschreibungen, lehrhafte Exkurse, erhabene Lyrismen, paradoxale Statements, innere Monologe, ingeniöse Wortspiele werden unverbunden aufgereiht – insgesamt ergibt sich daraus ein synkretistisches Textgebilde von starker rhythmischer Einprägsamkeit. Dabei fallen auch zahlreiche Sätze ab, die sich als eigenständige Aphorismen zitieren liessen; etwa diese: „[Wer] der Wahrheit misstraut, muss auch der Lüge misstrauen.“ – „Von allen Menschen ist das Selbst der unbekannteste.“ – „Vom Samenerguss der Väter bis zur Fäulnis, das ist unser Weg.“ − „Man muss sich nicht verpflichtet fühlen, das Unglück zu suchen. Man darf ihm ausweichen.“ – „Im Recht sind nur die Sterne, denn Menschenhände können sie nicht pflücken.“ Usf.
Man weiss, dass Hans Henny Jahnn nach der ersten Niederschrift des Romans, tief beeindruckt von James Joyce’s Ulysses (1922; deutsch 1927), den in konventoneller Prosa abgefassten Text während zweier Jahre tiefgreifend überarbeitete, um ihn den Erfordernissen und Ergebnissen der avantgardistischen Erzählkunst anzupassen. Das ist ein ungewöhnlicher Akt literarischer Rezeption, aber auch künstlerischer Selbstüberwindung. Die oftmals störende Artifizialität des Perrudja-Romans (Erstdruck 1929) ist auf diese angestrenge Umarbeitung zurückzuführen.
Auffallend bleibt die Vorliebe des Autors (ebenso wie die sexuelle Präferenz Perrudjas) für Knechte, Sklaven, Kinder, Neger, Chinesen, Pferde, Hunde, Tigerinnen und sogar für Tote, deren „bestialische“ Körperlichkeit ihn offenkundig fasziniert und die er deshalb, entgegen sozial oder psychologisch begründeten Vorurteilen, in ihr natürliches Recht zu setzen, wenn nicht gar zu adeln versucht. Die Sexualität transzendiert die beiden biologischen Geschlechter: Männer und Frauen, Männer und Männer, Menschen und Tiere, lebende und tote Menschen, auch Menschen und Maschinen drängen nach stetiger Vereinigung.
Das Naturhafte, Wilde, Tierische ist, um sich kund zu tun, nicht auf die Wortsprache angewiesen, es manifestiert sich – bei Jahnn im Übermass – durch den unmittelbaren „Ausdruck“ von Schweiss, Tränen, Harn, Sperma, Blut und andern Sekreten, die nichts als die Wahrheit (begriffen als „Authentizität“) zu erkennen geben und mithin jeglicher Lüge enthoben sind. Bei kaum einem andern Erzähler der europäischen Moderne finden sich körperliche Ausscheidungen so explizit und so häufig dargeboten wie bei Hans Henny Jahnn, und nirgendwo sonst werden sie so vorbehaltslos der naturhaften menschlichen Kommunikation zugeordnet.

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Die Aufhebung von Differenzen, Hierarchien, Vorurteilen aller Art, die das menschliche Zusammenleben zugleich strukturieren und behindern, ist Jahnns hauptsächliches Anliegen und es ist auch eins der wenigen, mit denen er noch heute Interesse zu wecken vermag. Auf literarischer Ebene bringt er es dadurch zum Ausdruck, dass er all seine Protagonisten als gleichberechtigt, genauer: als gleichwertig behandelt – Haupt- und Nebenfiguren unterscheiden sich kaum: Perrudja ist gleichermassen Weltenbummler und Weltbeherrscher, Wohltäter und Verderber; seine Knaben und Mägde und edlen Stuten sind ihm gleichermassen lieb; Verbrecher und Heilige, Dummköpfe und Intellektuelle, Tiere, Engel und Maschinen gehören gleichermassen zu seiner erträumten und im Traum erfahrenen Welt.
Angesichts der Globalisierung und ihrer sozialökonomischen Konsequenzen wird man sich natürlich fragen, ob die von Jahnn propagierte Vereinheitlichung nicht notwendigerweise zu schierer Gleichmacherei führen muss oder ob nicht vielleicht doch, umgekehrt, sein Konzept einer zwar nivellierten, in sich aber ungemein vielfältigen, der Natur und Kultur gleichermassen zugewandten Weltgesellschaft eine Option sein könnte. Perrudja liefert dazu keine Antwort, kann aber, dank der rücksichtslosriskanten Einbildungskraft des Autors, hilfreich sein für die Präzisierung der gegenwärtig anstehenden Fragen.

[*Hans Henny Jahnn, Perrudja, Roman. Neuausgabe. Hamburg 2016.]

 

aus Felix Philipp Ingold: Endnoten
Versprengte Lebens- und Lesespäne

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