Zeitschrift: Zwischen den Zeilen – Heft 32
Neue Musik trifft neue Poesie.
EIN STÜNDLEIN WOHL VOR TAG – Derweil ich schlafend lag, / Ein Stündlein wohl vor Tag,
IM WALDE IN KÜHLEM SCHATTEN – Im Walde in kühlem Schatten / Lag ich auf grünen Matten,
Die Verse des 23-Jährigen enthalten bereits den unverkennbaren Brinkmann-Sound, vielleicht etwas roher, beredter, persönlicher, expressiver als später publizierte Texte des Autors.
Im vorliegenden Band sind zum ersten Mal die beiden großen Dialektgedicht-Zyklen – „med ana schwoazzn dintn‟ und „rosn‟ – vereint, ergänzt um die Sammlung „med ana neichn schwoazzn dintn‟ und das separat erschiene Gedicht „i bin a bluadbankdirekta“, das in „rosn‟ eingeordnet wurde.
LIEDER AUF DER FLUCHT (II) – Ich aber liege allein / im Eisverhau voller Wunden.
Zum 10. Todestag des Dichters wird dieses Werk nun neuerlich zur Diskussion gestellt, nicht mehr in einer notgedrungen schmalen Auswahl, sondern in seiner Gesamtheit.
Der vorliegende Band stellt zum erstenmal den „Aristokraten des Essays“, den begnadeten Polemiker, Analytiker und Stichler Endler mit Aufsätzen zur jüngsten „Szene“-Literatur in der DDR sowie zu Lyrikern wie Sarah Kirsch, Uwe Greßmann, Erich Arendt und Inge Müller vor.
URLAUB IM URWALD – Ich geh im Urwald für mich hin… / Wie schön, daß ich im Urwald bin:
WAS ES IST – Es ist Unsinn / sagt die Vernunft / Es ist was es ist / sagt die Liebe