Erich Fried: Liebesgedichte
Kann Erich Fried Liebesgedichte oder nur Es ist was es ist?
Diese Gedichte scheinen unter Strom zu stehen, der sich oft aus der Spannung zwischen heterogenen Erlebniswelten speist.
Patrioten und andere Gläubische betupft Droste mit Heiterkeit und fröhlicher Härte, kompetent schickt er das prämenstruelle Syndrom, Soldaten und öffentliche Blähboys nach Hause.
Dass Assoziation und Gedankenschärfe gleichberechtige Funktionen von poetischer Präzision sein können, führt uns Monika Rinck aufs Neue vor Augen.
Der dichterische Blick ist genau: seine Aufmerksamkeit gilt immer wieder der Natur, dem menschlichen Miteinander und den Medien.
„Dieses Buch soll meinem Freund Jürgen Fuchs ein Wind unter den Flügeln sein“ merkt Wolf Biermann an.
„Hundert Gedichte machen auch Lyrik zum Œuvre.“ So dachte Peter Hacks.
Verkümmert das Versprechen „licht“ nicht zu einem schlichten „lich“?
Die Gedichtsammlung wurde hauptsächlich während des Krieges in der belagerten Stadt geschrieben.