15. Februar
15. Februar
Das ist das minimale Maximalprogramm hienieden.
14. Februar
Der gleitende Übergang vom Da-Sein zum Dort-Sein muss die Bewusstseinsgrenze verwischt haben.
13. Februar
Die strenge winterliche Kälte gefällt, weil sie Klarheit und Differenzen schafft, weil sie die Zeit anzuhalten oder wenigstens zu verlangsamen scheint, weil sie Verschmelzung und voreilige Synthesen verhindert.
12. Februar
Man mag den Konstrukteur als Gott bezeichnen oder die Konstruktion als numerisches Kombinationsspiel ausweisen, am magischen Zauber ändert es nichts.
11. Februar
Der Rückblick auf Getanes und Vertanes ist mehr als ernüchternd, nichts will sich zusammenfügen, zu vieles kommt in Sackgassen und auf Abwegen zum Stocken, bleibt bei mir hängen, genügt weder mir noch sich selbst, hat keinen Horizont und keine Perspektive.
10. Februar
Ich bin … das Ich ist gleichzeitig so etwas wie ein Berg und ein später Hahnenschrei: I-i-i-íiich; i-i-i-íiich!
8. Februar
Die Kunst lässt sich nicht vernichten, sie kehrt als Wirklichkeit wieder.
7. Februar
Ich redete nur einfach mit jemandem … zu jemandem, der vielleicht noch eine Intonation aufnehmen konnte, aber nicht mehr etwas Gesagtes und Gemeintes.
6. Februar
Wieder ein wenig Antrieb jetzt; nach den Migräneschlieren und den verquollenen Kondensstreifen wird das alte wahre Blau des Himmels zur tröstlichen Leere.