Christian Lehnert: Ich werde sehen, schweigen und hören
Lehnert hört „auf die Sätze, die aus der Stille heraufsickern“, er gibt dem Schläfer poetische Stimme, dem Soldaten, dem Physiker oder dem taubstummen Tänzer, besingt den Vulkan, die Autobahn, die Brache in einer Sprache äußerster Verdichtung, die nie auf Effekte aus ist.
Verheißung und Wehmut – Erweiterte E-Books
Wann fangen die Gestalter der neuen E-Books an, mit den digitalen Formen zu spielen?
TEXT+KRITIK: Erich Arendt – Heft 82/83
Im Todesjahr des Dichters ist diese Hommage erschienen.
Norbert Hinterberger: Keine Angst ich bin nur neidisch
Das ist der Gegenwert für den Kaufpreis dieser Gedichte: Kriminalromane in Kurzform, konservierte Filmfetzen, Worte zum Programmschluß.
Ernst Meister: Gedichte
Die textkritische und kommentierte Ernst Meister-Ausgabe enthält sämtliche zu Lebzeiten publizierte Gedichtbände von „Ausstellung‟ (1932) bis „Wandloser Raum‟ (1979) und verstreut veröffentlichte Lyrik.
Else Lasker-Schüler: In Theben geboren
Ein höchst anmutiges und phantastisches „Geschichtenbuch“.
Lothar Klünner: Gegenspur
Diese Gedichte, Vor- und zeitweiliges Gegenspiel zu dem Gedichtband „Wagnis und Passion‟ (Verlag Günther Neske, Pfullingen 1960), werden hier nachgereicht, weniger um ihre Spur zu sichern, als um einen Weg neu zu markieren.
Erich Arendt: Sämtliche Gedichte – Flug-Oden
Band 5 der Werkausgabe im Rimbaud Verlag.
Hugo Claus, Maria Csollány, Waltraud Hüsmert: Preis für Europäische Poesie 2001
Der Lyriker Claus freilich, in seiner Heimat wohlbekannt und hoch geschätzt, war bis zum Erscheinen des Bandes „Gedichte“ für den deutschen Sprachraum noch zu entdecken.
Zbigniew Herbert: Poesiealbum 86
Nicht Neuerungen sind Herberts Ziel. Seine Ziele heißen vielmehr Vollkommenheit, Maß, Harmonie, Gleichgewicht. Ein Gleichgewicht aus Überraschung und Mitteilung, Konstruktion und Emotion.
Verlags-ABC
Wir können jetzt einen lang gehegten Wunsch erfüllen: die Vorstellung von Lyrikverlagen im deutschsprachigen Raum durch einen Spurenleser der Szene: Theo Breuer.
Franz Hodjak: Landverlust
In seinen neuen Gedichten erweist er sich als Zeuge jenes Exodus, mit dem die Geschichte des siebenbürgisch-sächsischen Kultur- und Sprachraums endgültig zu Ende geht.

















