Ezra Pound: Dichtung und Prosa
Ein Geleitwort T.S. Eliots, ein ausführlicher Essay der Übersetzerin Eva Hesse und eine vollständige Bibliographie ergänzen die Auswahl dieser Ausgabe, wobei den Gedichten der Originaltext gegenübergestellt ist.
Marina Zwetajewa: Maßlos in einer Welt nach Maß
Unter uns Heutigen ist dieser Stimme, die auf Wahrheit brennt, der Platz bereitet.
Juri Kusnezow: Poesiealbum 274
Niemand hat so wie Kusnezow die Leere, die Ziel- und Sinnlosigkeit jenes Jahrzehnts, das später als das des gesellschaftlichen Stillstandes umschrieben wurde, mit einer solchen geistig-emotionalen Konsequenz des romantischen Aufbegehrens dargestellt, schwankend zwischen Resignation vor der Gegenwart und Kraftgewinn aus dem Mythos der Vergangenheit.
Les Murray: Größer im Liegen
Dieser Band präsentiert eine mit dem Dichter getroffene Auswahl aus „The Biplane Houses“ (2006) und „Taller when Prone“ (2010). Hinzu kommen zwei gänzlich neue Texte.
Sandro Penna: Mein Junge hat leichte Federn
Sandro Penna (1906–1977) stellte sich der Gesellschaft seiner Zeit als selbstbewusster Aussenseiter, als distanzierter Beobachter entgegen. Er lebte lange in Rom, wo er für Tageszeitungen und Zeitschriften arbeitete und sein „Anderssein‟ in knappe Verse, in präzise Prosa-Miniaturen einschrieb. Seine Gedichte haben Sandro Penna zu einem der grossen Lyriker Italiens gemacht, ohne spektakulären Erfolg, aber hoch geschätzt und gefördert von Umberto Saba und Pier Paolo Pasolini.
Fedor Sologub: Die Teufelsschaukel
Die Auswahl der Gedichte berücksichtigt besonders die Gedichtsammlungen „Plamennyj krug‟ (1908) und „Odna ljubov’‟ (1921) mit seinen neoklassischen, an den Jugendstil erinnernden Gedichten.
Hermann Wallmann (Hrsg.): Als ihr Alphabet mich in die Hand nahm
Die Jubiläumspublikation zum „Preis der Stadt Münster für Internationale Poesie‟ 1993–2011.
Vincenzo Cardarelli: Gedichte
Vincenzo Cardarellis Gabe, hohe Kunst und leichte Verständlichkeit zu vereinen, läßt ihn im Panorama der modernen italienischen Dichtung fast einzigartig dastehen.
Durs Grünbein: Strophen für übermorgen
Durs Grünbeins Gedichtbuch ist ein poetisches Erinnerungswerk, zugleich ein Buch der Übergänge und Verwandlungen. In sieben Abteilungen und einer Vielzahl von Versformen entfaltet sich hier ein Bilderbogen zum Weltbild.
Peter Wawerzinek: Wawerzineks Raubzüge durch die deutsche Literatur
„Was als Fingerübung und praktische Textkritik begann, ist inzwischen zu einer beeindruckenden Sammlung angewachsen, die sich wie eine kuriose deutsche Literaturgeschichte liest, geschrieben in Parodien.‟ Wenn ein Verlagstext mit der deutschen Literaturgeschichte so maßlos übertreibt, hat er die Lacher gleich auf seiner Seite.
Kathrin Schmidt: Ein Engel fliegt durch die Tapetenfabrik
Der wegen „politisch anstößiger Stellen‟ bis 1987 verschobene Gedichtband.
Udo Degener: Poesiealbum 244
Udo Degener ist nicht nur Lyriker sondern einer von fünf deutschen Großmeistern für Schachkomposition (Stand 2008).


















