L’ubomír Feldek: Poesiealbum 269
Er bricht Tabus, nicht um Mut zu beweisen, sondern Verantwortung; sein Spaß an treffsicheren Pointen und seine Fabulierlust scheinen unerschöpflich zu sein; Ironie und Sarkasmus sind Angriff und Schutz der eigenen Verletzlichkeit.
Gunnar Ekelöf: Es ist spät auf Erden
Gunnar Ekelöfs Dichtung, die hier in einer umfassenden Auswahl aus dem Gesamtwerk vorgestellt wird, gibt Zeugnis von seinem Ringen um Erkenntnis, von seinem rastlosen Bemühen, einen Sinn in der Sinnlosigkeit zu finden, und seinem schmerzhaften Drang, das Leben in all seiner Widersprüchlichkeit zu erfassen.
Nicolás Guillén: Sie gingen Gitarren jagen
Guillén, in viele Sprachen übersetzt und mit hohen Literaturpreisen geehrt, gilt heute als Kubas Nationaldichter.
Hwang Chi-Woo: Die Schatten der Fische
In den Gedichten Hwang Chi-Woos treffen sich Lakonismus westlicher, insbesondere amerikanischer Poesie mit der Anwesenheit des Buddha und den Prägungen des Konfuzianismus.
Beat Brechbühl: Traumhämmer
Mit Beat Brechbühl begegnet uns ein Dichter, der, aller modisch-müden Resignation abhold, sein poetisches Reich, seine schönen, blinkend-aggressiven Verse unerschrocken Mystizismus und Inhumanität entgegenstellt.
Aimé Césaire: Poesiealbum 231
„Ein Gedicht Césaires explodiert und kreist über ihm wie eine Rakete, aus der Sonnen schießen, die kreisen und in neue Sonnen zerbersten, ein stetiges Überbieten.‟ euphorisiert Jean-Paul Satre.
Kathrin Schmidt: Flußbild mit Engel
Variantenreich sind die Formen, Themen und Motive der Lyrik von Kathrin Schmidt… Immer aber scheinen in der Lyrik von Kathrin Schmidt die deutschen Zeitläufte durch – vom untergegangenen DDR-Staat bis zu deutschen Gegenwart.
Ernst Jandl: Augenspiel
Dieser Band wirkte auch in der DDR wie ein Paukenschlag.
Saint-John Perse: Anabasis Winde
Erich Arendt, mit dem Werk Saint-John Perses eng vertraut, hat für die vorliegende zweisprachige Ausgabe die beiden in sich geschlossenen Dichtungen „Anabasis‟ (1924) und „Winde‟ (1946) ausgewählt.
Kathrin Schmidt: Poesiealbum 179
Die Ursprünglichkeit, mit der diese junge Dichterin ihren Liebes- und Lebensanspruch ausspricht, läßt aufmerken.
Dorothea Grünzweig: Sonnenorgeln
Seit 1997 sind vier Gedichtbände der in Finnland lebenden Autorin im Wallstein Verlag erschienen. Die ersten beiden, „Mittsommerschnitt‟ (1997) und „Vom Eisgebreit‟ (2000), sind seit geraumer Zeit vergriffen. Grund genug, die Entwicklung und den Bestand des lyrischen Werks von Dorothea Grünzweig in einer Sammlung aus ihren ersten vier Büchern zu sichten und zusammenzufassen.
Choi Seung-Ho: Autobiographie aus Eis
Choi Seung-Hos Lyrik feiert das Alltägliche, in seiner Schönheit, seiner Hässlichkeit in seinem Dasein.


















