TEXT+KRITIK: Lyrik des 20. Jahrhunderts – Sonderband
Das Jahrhundert reizt zum Rückblick.
Mit „komprimierten, erhellenden Bildern‟ zum Nobelpreis
„Ich habe keine Ahnung, wer der Lyriker ist‟ behauptet Marcel Reich-Ranicki.
Kim Soo-Young: Jenseits des Rausches
Zu Lebzeiten hat Kim Soo-Young nur einen einzigen Lyrik-Band veröffentlicht („Spielerei im Mond‟, 1959); sein Gesamtwerk, zu dem auch bedeutende literaturkritische Arbeiten gehören, wurde erst postum veröffentlicht.
Durs Grünbein: Porzellan. Poem vom Untergang meiner Stadt
Es ist dieses Menetekel, die bis heute nicht gelöschte Flammenschrift auf Dresdens Steinen, die den Dichter nicht ruhen läßt: „Was hätte sein können, wenn –“
Durs Grünbein: Aroma
Ein römisches Zeichenbuch.
Das Lyrik Kabinett der Ursula Haeusgen
Eine Institution aus Glas und Leidenschaft.
Helga M. Novak: Colloquium mit vier Häuten
Gesagt und gesungen oder novakisch-kosakisch erscheinen diese Gedichte.
Arseni Tarkowski: Auf der anderen Seite des Spiegels
Arseni Tarkowski stand schon immer auf der anderen Seite. Sie wird in diesem umfangreichen Band transparent.
Fundgrube (backlist for the future)
Wortschätze online.
Klaus Anders & Andreas Struve (Hrsg.): So schmeckt ein Stern
Diese Anthologie stellt eine breite Auswahl von norwegischen Gedichten des 20. Jahrhunderts vor. Vierzig Dichterinnen und Dichter dieser uns größtenteils unbekannten Poesie wurden von Klaus Anders und Andreas Struve ausgewählt und ins Deutsche übertragen.
Helga M. Novak: Märkische Feemorgana
Helga M. Novak ist wieder am Ort der Kindheit angekommen und sieht sich um wie am ersten Tag.
H.C. Artmann: Eine Lektion in Poesie wird vorbereitet
Artmann zeigt vor, wie aus Klängen und Formen, aus Rhythmus- und Bildervariationen unterschiedliche Poesien gemacht werden. Und wie manche Anläufe gelingen und andere scheitern.

















