Ales Rasanaŭ: Das dritte Auge

Mashup von Juliane Duda zu dem Buch von Ales Rasanaŭ: Das dritte Auge

Rasanaŭ-Das dritte Auge

Es wird dunkler:
Zeit,
die Laternen anzuschalten.
Es wird schwerer:
Zeit zu lächeln.

 

 

 

Ales Rasanau gehört zur stillen Sorte von Dichtern

Er macht kein Aufhebens um seine Person, lehnt „Ichhaftigkeit“ und Originalitätssucht im Schreiben ab und kümmert sich weder um Zeitgeist-Themen noch um literarische Trends. Poetische Arbeit bedeutet für ihn das Angerührtwerden von einem Stoff, einem Ding – und das Echo darauf. Seine „Punktierungen“ sind haikuhafte Gebilde von großer Lakonie und lapidarer Schönheit, die sowohl auf Pointen wie auf Metaphern verzichten. Scheinbar unprätentiös realisieren sie am vollkommensten, was Rasanau als poetische Arbeit bezeichnet: von einem Stoff, einem Ding angerührt werden – und darauf antworten. Wobei eines mitspielen sollte: die paradoxe Verbindung von „außerordentlichem Zufall und außerordentlicher Gesetzmäßigkeit“. Die Abwesenheit des „Ich“, des „Begehrens“, der Zielstrebigkeit ermöglicht eine anmutige Anwesenheit der Dinge, die ein Eigen-Gewicht und eine Eigen-Sprache erlangen. Reduktion, nicht Opulenz ist Rasanaus Motto, wobei der Schreibprozess einem geduldigen Geschehenlassen gleicht („der Funke springt von alleine“), das sich nicht viel aus sogenannter handwerklicher Professionalität macht. Die in diesem Band versammelten „Punktierungen“ nehmen kleine Alltagsbegebenheiten oder Naturszenen zum Anlass für ein poetisches Echo. Das Entsorgen von Flaschen, die Begegnung mit einem Mönch, der Anblick eines rauchenden Mädchens oder der eigenen abgetragenen Schuhe werden ebenso zu „Epiphanien“ wie der Wind in den Halmen, ein Rabe im Geäst oder der sich ständig wandelnde See. Ja, es ist nicht falsch, ganz unemphatisch von Offenbarungen zu sprechen, da das – in der verdichteten Form – Dargebotene die „Essenz“ zur Evidenz bringt. Etwa in diesen Kürzest-„Punktierungen“:

Urs Engeler Editor, Ankündigung, 2007

 

… Zu den prägnantesten „wesentlichsten“ Texten

in Rasanaus Schaffen

gehören zweifellos die „Punktierungen“. Es sind haikuhafte Gebilde von großer Lakonie und lapidarer Schönheit, die sowohl auf Pointen wie auf Metaphern verzichten („die Metapher erhellt die Wirklichkeit nicht, sie entstellt sie“). Scheinbar unprätentiös realisieren sie am vollkommensten, was Rasanau als poetische Arbeit bezeichnet: von einem Stoff, einem Ding angerührt werden – und darauf antworten. Wobei eines mitspielen sollte: die paradoxe Verbindung von „außerordentlichem Zufall und außerordentlicher Gesetzmäßigkeit“.
Auf das Paradox läuft es immer wieder hinaus: Wie wird das Einmalige zum Allgemeinen, das Zufällige zum Gesetzmäßigen? Wie kommt es, dass aus der Fülle der Erscheinungen ein bestimmtes Detail, ein bestimmter Moment sich zur zeitlosen Aussage kristallisiert?
Rasanau schreibt seit 1970 „Punktierungen“, doch hat er sie – nach eigenen Worten – im Laufe der Jahre „haikuisiert“, sprich entpersönlicht, entdramatisiert. Von daher rührt auch ihre Anmut: Die Abwesenheit des „Ich“, des „Begehrens“, der Zielstrebigkeit ermöglicht eine anmutige Anwesenheit der Dinge, die ein Eigen-Gewicht und eine Eigen-Sprache erlangen.
Die in diesem Band versammelten, während eines Stipendienaufenthalts im schweizerischen Zug entstandenen „Punktierungen“ nehmen kleine Alltagsbegebenheiten oder Naturszenen zum Anlass, für ein poetisches Echo. Das Entsorgen von Flaschen, die Begegnung mit einem Mönch, der Anblick eines rauchenden Mädchens oder der eigenen abgetragenen Schuhe werden ebenso zu „Epiphanien“ wie der Wind in den Halmen, ein Rabe im Geäst oder der sich ständig wandelnde See. Ja, es ist nicht falsch, ganz unemphatisch von Offenbarungen zu sprechen, da das – in der verdichteten Form – Dargebotene die „Essenz“ zur Evidenz bringt.
Etwa in diesen Kürzest-„Punktierungen“:

Nebel:
Der Umwelt
ist schwindlig.

Und:

Regen:
Der See
unter Akupunktur.

Anschaulichkeit entsteht hier durch die Übertragung menschlicher Attribute und Verfahrensweisen auf die Natur, durch eine überraschende Zusammenführung von Bereichen, die normalerweise getrennt sind. Aber dass dieser wie beiläufige Gestus so viel bewirkt, gehört zur Kunst komplexer Einfachheit.
Diese Kunst will nicht erregen, sondern „wachrufen“, durchlässig machen. Vielleicht auch verwandeln, auf eine besondere Art. Rasanau ist ein Weiser, dem es nicht an Humor gebricht; er weiß, dass der Weg zur Metaphysik über das Physisch-Sichtbare führt, dem liebevolle Aufmerksamkeit gebührt. Schauen wir bei ihm zum (mitunter augenzwinkernden) Durchschauen, die Worte folgen der treffenden Einsicht:

Wind:
Der Halm
lehnt sich an den Halm,
doch der – lehnt ab.

Oder:

Sie ist zwar verrostet,
hält aber trotzdem
fest an ihrer Überzeugung:
Die Kette

Manche „Punktierungen“ sind Minimal-Bilder („Durchlass-Bilder“), andere haben die Form einer Anrede, eines Kurzdialogs, eines Rätsels; doch einprägsam und wesentlich sind sie immer. Und bisweilen umgeben von einer Aura des Geheimnisvollen, die ahnen lässt, wohin es den Wortwanderer Rasanau im Tiefsten hinzieht:

Die Sonne geht unter:
Mit zwei Augen
schau ich ins dritte.

Dass der Rest nur Schweigen sein kann, zeigt die Sprachkraft dieser und vieler anderer Verse des Weißrussen Ales Rasanau.

Ilma Rakusa, Aus dem Nachwort, 2007

Alas Rasanau, seit dem 1. April 2008 Stipendiat des Müllerhaus Literatur und Sprache, ist im kulturfernsehen im netz art-tv mit Ilma Rakusa zu sehen und hören.

Laudatio auf Elke Erb zum Literaturpreis für Poesie

als Übersetzung

Am Ende sei alle Poesie Übersetzung, hat Novalis geäußert. Am Ende ist alle Übersetzung Poesie, sage ich mit Hinblick auf Elke Erbs übersetzerisches Oeuvre. Sie selber würde, so wie ich sie kenne, zwischen der einen und der anderen Tätigkeit nicht unterschieden wollen. Elke Erb ist eine Wortarbeiterin, das besagt alles. Sie prüft die Wörter auf Sinn und Klang, auf Nebensinn und Echoraum, sie hört auf ihre innere Stimme und zieht gewissenhaft Wörterbücher bei, weil man Verantwortung hat. Einen leichtfertigen Umgang mit Wörtern lässt sie nicht gelten. Oder wenn es denn um Spiel geht, dann in Zwetajewas Verständnis (Die Kunst im Lichte des Gewissens, 1932): „Das, was für euch ‚Spiel‘ ist, ist für uns der einzige Ernst. Ernsthafter werden wir auch beim Sterben nicht sein.“
Elke Erb hat ein selten feines Ohr und ein Ethos, das beeindruckt. Ein Wortethos. Man muss ihr nur beim Reden zuhören, wie sie die Worte wählt, wie sie es schafft, erfinderisch, um der Sache gerecht zu werden. Was dabei entsteht, ist ein Elke-Idiom, unverwechselbar und wahr, denn Elke Erb ringt nicht nur um den richtigen, sondern um den wahren Ausdruck. Das meint Wahrhaftigkeit mit allem Drum und Dran, andere mögen es Authentizität nennen. Und wie, bitte, geht das mit dem Übersetzen zusammen, wo nicht die eigene, sondern eine fremde Stimme im Vordergrund steht? Elke Erb sieht es als ihre Aufgabe an, jeder sprachlichen Wahrhaftigkeit auf den Grund zu gehen, so gründlich, dass sie diese Wahrhaftigkeit neu formulieren kann.
Wir wissen und bewundern es: Neben ihrem umfangreichen eigenen poetischen Werk hat Elke Erb viel übersetzt, vor allem aus dem Russischen: Gedichte und Prosa von Marina Zwetajewa, Verse von Alexander Blok, Boris Pasternak und Olga Martynova, ein dramatisches Poem von Sergej Jessenin, Romane und Gedichte von Oleg Jurjew, außerdem den schwierigen Weißrussen Ales Rasanau, der mit seinen Poemen, Versetten, aphoristischen „gnomischen Zeichen“ und haikuartigen „Punktierungen“ eigene Genres entworfen hat. Daneben hat Elke Erb – aufgrund von Interlinearübersetzungen – auch aus fernen oder ihr wenig geläufigen Sprachen nachgedichtet: etwa das wunderbare georgische Versepos Wis und Ramin oder (in jüngerer Zeit) Verse der Deutsch-Amerikanerin Rosmarie Waldrop. Überhaupt ist sie begabt für Zusammenarbeit, indem sie dankbar Vorschläge und Anregungen aufnimmt, um dann eine selbstverantwortete Version herzustellen, die überraschend, aber nie prätentiös ist, die das Deutsche nach allen Regeln der Kunst aktiviert, ohne es zu verbiegen oder gar zu vergewaltigen.
Bei Elke Erb lässt sich beobachten, wie fließend die Grenzen zwischen Übersetzen und Nachdichten und Dichten ist, da die Arbeit am Wort vor allen Dingen in einem genauen Hinhören besteht. Es mag emphatisch klingen, von einer medialen Begabung zu sprechen, und doch trifft es die Sache. Im Zusammenhang mit der Übersetzung von Oleg Jurjews Hütchenspiel hat Elke Erb am 30. Januar 1996 notiert (nachzulesen in Mensch sein, nicht): „eine Haarsträhne von mir denkt durch eine Haarsträhne von ihm hindurch, folglich. (Rohr.)“ Aus der Denkverbindung (und Hörverbindung) erwächst der neue Text: ein Nachbild von eigener Evidenz.
Das Wort Einfühlung oder Nähe habe ich in Elkes übersetzerischen Reflexionen nicht angetroffen, vielleicht versteht es sich von selbst. Dagegen das Wort „Echo-Art“ in dieser Notiz vom 4. August 1995: „Gestern, als ich die Übersetzungen aus Dylan Thomas verglich / NB: Elkes skrupulöses Wissenwollen /, empfand ich mit einem Mal fasslich, wie ich es selbst gemacht hätte: rund und real wie Erbsen. Wie sie als trockene oder grüne Erbsen sind, zugleich nur gegenwärtig mit ihren Blütenlippen, an den Ranken, die sich locker häufen und winden, über die Beeterde auflungernd. – Wie geht es wohl an, jemanden wiederzugeben mit solcher Präsenz der Komposition aus dem eigenen Grund, wie sollen Lesende hinfinden zu dem übersetzten Text? – Keine Antwort. – Vermutlich holt jede Art ihre Echo-Art aus dir, wenn du übersetzt, und jedenfalls ist kein anderer Weg. – Vermutlich verschwindet das Medium im Hintergrund, und das Poem hat viele Fonds übereinander, vor welchen die Kontur spricht wie nur die des Verrats, die der Hahn kräht.“
Das ist nun durch und durch elkisch formuliert, nicht unvertrackt, zumal das Wort Verrat auftaucht. Nicht dass sich die traduttore Elke Erb als traditore bezeichnen würde, aber die Problematik ist ihr bewusst. Was holt man aus einem Text heraus, was vernachlässigt man, wo liegen die Akzente, die Einbußen, die Gewinne? Oder jenseits rechnerischen Kalküls: wie gelingt ein Echo, das Musikalität und Anschaulichkeit des Originals vereint?
Ein kleines Beispiel dafür, wie Elke Erb im Detail vorgeht. Sie erklärt ihr Wortfindungsverfahren in einer Notiz vom 23. Juni 1995 so: „entlang an der anscheinenden Gleichheit von russisch dal’, dol’ (Weite, Länge, auch Tal) und dolja (Anteil, Los, Schicksal) bis zu odolet’ (bewältigen, überwinden) komme ich dahin, überwinden mit überlängern zu übersetzen, – verweile ein wenig bei dem seltsamen Genuss, für das krampfige überwinden das lederige überlängern einzutauschen.“
Elke Erb hat sich übersetzerisch extrem schwierige Texte vorgenommen, nicht zuletzt solche, deren semantischer Eigensinn zu deutschen Neologismen herausfordert. Auf solchem Terrain agiert sie meisterhaft. In Oleg Jurjews Roman Der neue Golem oder Der Krieg der Kinder und Greise verpasst sie Büsten „eine gewisse avantgardistische Zottigkeit und Höckerigkeit, stellenweise auch Rippeligkeit, an Lenins Glatze besonders unangebracht“. Wir lesen von „acid-farbenen Wachstuchrhomben“ und „schwelenden Augäpfeln“, von „Drei-Rathäuser-Plätzen“, „eierlbetriebenen Kondomfliegern“ und einem „Dösbattel“, während in Jurjews Gedichten „Kirschlorberei“ und „Rebenfurchen-Dunkel“, „Schaum-Staub“ und „Sonnenabstiege“ aufmerken lassen.
Eine verbale Extremkletterpartie stellt Zwetajewas elliptischer Nominalstil in ihren kurzen, oft männlich gereimten Versen dar. Semantik, Rhythmus und Klang bilden hier eine kompakte Einheit,, die im Deutschen (das grammatikalisch-syntaktisch anders funktioniert) nur schwer wiederzugeben ist. Elke Erb schafft Straffheit und trifft den Ton, wie in dieser Übersetzung eines Gedichts aus dem Nikolaj Gronskij gewidmeten Zyklus Gedichte an eine Waise (1936):

Auf dem Eise –
Meine Waise,
Auf der Eisscholle, Mine –
Der Geliebte,
In Vermimtem, Guyana, Gehenna – Geliebter!

Unter Grind – und begehrt,
Aus dem Grab – und begehrt:
Sei mein Gast – Gebiss und Gebein nur – mein!

Mit der Kniekehlen-Trauer
Bis zur Abgrundnacht-Lauer
Von der letzten Wehe des Bauchs du bedauert.

Noch so elend die Grube und der Abgrund tief –
Versehrt du, begehrt du, zu hegen, geliebt.

Erbsche Findungen sind die „Kniekehlen-Trauer“ und die „Abgrundnacht-Lauer“ – und an anderer Stelle ein prägnantes „verwich“, Vergangenheitsform von „verweichen“, das „weichen“ und „verbleichen“ kombiniert.

Geschick und Erfindungsreichtum beweist Elke Erb (nicht nur bei Zwetajewa) im Umgang mit dem Reim, einem der leidigsten translatorischen Probleme überhaupt. Und doch ist gerade die russische Lyrik – bis hin zu Oleg Jurjew und Olga Martynova – größtenteils gereimt. Ein Eins-zu-eins verbietet sich wegen der unterschiedlichen Traditionen, aber auch, weil das Deutsche über weit weniger Reimwörter als das Russische verfügt und somit leicht in ein Korsett gerät. Alliterationen und Assonanzen helfen aus der Bredouille, und da und dort ein gezielter Reim, doch das erfordert feinsten poetischen Spürsinn. Diesmal zitiere ich zur Illustration ein Gedicht von Olga Martynova, das Elke Erb (aufgrund von Olgas Rohübersetzung) im besten Sinne des Wortes nachgedichtet hat, so dass es  – eine Art persönlicher Schöpfungsgeschichte – gleichermaßen Sinnlichkeit und Musikalität entfaltet.

Im Anfang war der Lehm der Rede Milch,
Honig, Luft. Im Strahl die Stäubchen hingen.
Die Welt war unwägbar. Wir konnten wie auf Schwingen
Im Karussell um Pappefernen fliegen:
‚Drei Quellen‘, ‚Alter Turm‘, ‚Georgiens Hügel‘,
‚Die Darjalschlucht‘. Schwalben schrien und querten
Des Abendhimmels Lücken. Ewig währte
Der ewige Herbst. Rubinrot durchsichtig die Welt, bekannten Bilds
Und behaglich so, wie ein Bonbon unter der Zunge schmilzt.

Die Anziehung wird stärker, die Welt verfestigt sie.
Staub setzt sich ab, verklebt zu Pillen, zieht sich aus dem Spinngeweb.
Vom hohen Flug der Schwalben zittern nun die Knie.
Und jenen Turm zu finden, muss man ihn wiederbaun, weichkneten den Lehm,
(Der Erbe gab das Haus aus aufgrund der Hypothek),
Der Lehm wird hart, und den Flügel kennt im Abdruck niemand;
Der Schnee schmilzt nicht, das Karussell rotiert, nicht dort indessen, wo die
Drei Palmen wachsen und im Springbrunnen schwimmt die Rose.
Das Bonbon verliert den Geschmack – ein Kieselstein, unter die Zunge gelegt.

Doch die Welt wird wieder dünn und im Nebeldunst wieder
Wird kalt die schwingende Klinge der Schwalbe schweifen;
Und zu Funken der Batzen Staub zerfällt;
Auf dem Wasser im Vogelgeschnatter beginnt deine arme Flöte zu pfeifen,
Dummer Tamino, den der Drache schon als Bild entsetzt;
Und der Bach fließt, ‚Die Mühle‘ umbiegend, ein ‚Zugefrorener,
Teich unter gelbem Laub‘. Der Lehm wird werden wie Luft. Und zu sprudeln
Heben an ‚Die drei Quellen‘, unklar, wovon sie reden freilich,
eifrig beipflichtend;
erneut herrscht immer Herbst und weiß nicht von Gesetz
noch Segenschenken.
Zu rasch, um über das noch nachzudenken,
wie unter der Zunge ein Bonbon zerschmilzt die Welt.

Schön, dieser abwechselnd prosaische und getragene Tonfall, ziseliert aus kleinen syntaktischen Inversionen und hellem Klang („Wird kalt die schwingende Klinge der Schwalbe schweifen“), aus Alltagsvokabeln (Bonbon, Hypothek) und Allegorie, fein austariert; so und nicht anders verdanken wir ihn Elke Erb. Sie gibt sich der sekundären Autorschaft hin, als wär’s die erste, ohne Zeit und Kraft zu scheuen, ohne Angst, dem Ich als einem Andern zu begegnen. Rohr – Sprachrohr – Instrument.

Liebe Elke, töne weiterhin so vielstimmig. Ich gratuliere Dir von Herzen zum wohlverdienten Preis, dem Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung!

Ilma Rakusa, 26.8.2011

 

4. Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung 2011 an Elke Erb

 

Lesen – Spuren: Lesung im Lyrik Kabinett, München am 4.11.2003. Einführung: Urs Engeler. Aufgrund äußerer Umstände konnte Ales Rasanau nicht wie geplant persönlich teilnehmen; Elke Erb liest aus seinen Gedichten.

 

 

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Bild von Juliane Duda mit den Übermalungen von C.M.P. Schleime und den Texten von Andreas Koziol aus seinem Bestiarium Literaricum. Hier „Die Elkeerb“.

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