PUZZLE
Aus einem einfachen Text
ein ganz kompliziertes Puzzle machen:
Die Buchstaben auf das Papier
und das Papier auf das Sperrholz leimen,
das Sperrholz in kleine Teile zersägen.
Oder Puzzles aus berühmten Gedichten
ins Museum hängen
oder in eine Schachtel legen.
Oder Puzzles aus Puzzles machen.
Oder einen Haufen Puzzleteile fotografieren
und aus dem Foto ein Puzzle machen.
Oder aus einem ganz komplizierten Text
ein einfaches Puzzle machen:
ein riesiges Puzzle aus zwei Teilen.
Oder das Weiß einer Museumswand
in ein weißes Puzzle verwandeln,
das sich um andere Puzzles schließt,
auf denen dieses Gedicht steht.
Oder ein Puzzle aus einem Stück:
ein Ganzes, das keine Teile hat.
Alle diese Puzzles ausstellen
in einem Museum
oder in eine Schachtel legen.
K. Schippers / H. M. E.
Postskriptum
„Suchen dich Seelen heim? Spürst du sie?“ heißt es bei Pedro Salinas. Seelen, das wäre vielleicht zuviel gesagt. Aber Geisterstimmen aus anderen Zeiten, anderen Räumen sind es auf jeden Fall. Was da auf einen einredet, wenn man fremde Gedichte liest, ruft merkwürdige Echos, Ober- und Untertöne im eigenen Kopf hervor, und zuweilen wird man diese Hörspiele im eigenen Kopf schwer wieder los – ein sicheres Zeichen dafür, daß das Gedicht etwas taugt. Die radikalste Art, mit solchen Heimsuchungen umzugehen, ist die Übersetzung.
Mit der Knochenarbeit derer, die ihr Brot damit verdienen, Kochbücher und Romane, Gebrauchsanweisungen und philosophische Texte ins Deutsche zu bringen, hat meine Vorliebe wenig gemein. Die Übersetzerinnen und Übersetzer von Profession sind die aristokratischen Kulis der Literatur, unentbehrlich, schwer schuftend, chronisch unterbezahlt wie niemand sonst auf dem weiten Feld der verlegerischen Industrie – ausgenommen die Dichter, bei denen von Brotarbeit kaum die Rede sein kann; und das gilt erst recht für Leute, die Gedichte übersetzen. Es liegt mir fern, solche sublimen Formen der Ausbeutung zu beklagen. Das Vergnügen, um nicht zu sagen die Sucht, belohnt sich selbst. Niemand kann einem dreinreden, es sei denn hie und da ein übellauniger Rezensent, der einen Fehler entdeckt. Also ist, wer sich auf derartige Versuche einläßt, selber schuld. Der Lyrik-Übersetzer ist kein Märtyrer, sondern ein brüderlicher Egoist.
Das fängt schon bei der Wahl seiner Opfer an. Sie verdankt sich keinem Auftrag, keiner Pflichtübung, und auf Begründungen kann sie verzichten. Jeder nimmt sich, was er brauchen kann, folgt seinen Vorlieben und Idiosynkrasien. Was dabei im Lauf der Zeit entsteht, ist eher eine Art Collage als ein Kanon; vielleicht sogar ein Spiegelbild, in dem man das Selbstportrait eines Dichters erblicken kann.
Kein Wunder, daß schon in der Antike so viele große Lyriker von ihren Vorgängern gelernt haben, indem sie ihre Verse übertrugen. Wollte man die unsern aufzählen, der Katalog nähme kein Ende: Gryphius und Hofmannswaldau, Goethe und Hölderlin, Mörike und Rückert, Rilke und George, Eich, Nelly Sachs und Celan… Sie haben eben gewußt, daß alles Dichten ein Fortschreiben am endlosen Text der Überlieferung, und daß die schiere Originalität bloß eine Wahnvorstellung der Moderne ist.
Die Übersetzung ist die intensivste Form der Kritik. Als angewandte Poetik stellt sie jeden creative writing course in den Schatten. Denn auf die Geisterstunde folgt das kühle Licht des Morgens, an dem der Text wie ein Uhrwerk auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt wird. Wie hat der Autor das gemacht? Das können nur Zerstörung und Rekonstruktion lehren. Dabei kommt manches zum Vorschein: die wunderbaren Erfindungen und die heimlichen Mängel, die Zaubertricks und die Marotten, die technischen Höhenflüge und die blinden Stellen. Ohne die Rätsel und die Schwierigkeiten wäre der Versuch nicht der Mühe wert.
Man lernt nicht nur, wie Verse gemacht werden. In der Renaissance und bis ins achtzehnte Jahrhundert hat mancher sein Griechisch und sein Latein an Hand von Homer und Horaz studiert. So gehen einem Eigensinn und Verführungskraft beider Sprachen, der fremden wie der eigenen, oft erst beim Übersetzen auf. Man bewundert die majestätische Schleppe von Anspielungen, Sprichwörtern, Idiomen und versteckten Zitaten, die sie hinter sich hertragen; die impliziten und expliziten Spielregeln ihrer Syntax und ihrer Semantik; die tausend Tonfälle, die der Alltag ihnen eingeschärft hat; ihr ewiges Spiel mit der Mehrdeutigkeit; und die Abgründe der Lautung, in denen der Reim seine Beute findet.
Ob man Gedichte überhaupt übersetzen kann, soll, darf – diesen alten Streit lassen wir kalt lachend auf sich beruhen. Hundert Übersetzer haben Shakespeares Sonette ins Deutsche zu bringen versucht. Natürlich hat keiner Shakespeare erreicht. Doch mit jedem Versuch ist der Dichter uns, und sei’s nur um ein Haar, heimischer geworden. Jede Migration ist mit Konflikten und Schwierigkeiten verbunden, doch ohne sie würde die menschliche Gesellschaft veröden. Nicht nur die Literatur, auch die Sprache wäre ohne ihre Aus- und Einwanderer ein trostloses Heimspiel geblieben. Die Übersetzung belebt, sie hebt den Standard, indem sie den Vergleich ermöglicht und die Latte höher legt.
Man kann sich fragen, ob es klassische Übersetzungen geben kann. Fast alle Versionen gelten nur vorläufig; ihre Halbwertzeit ist begrenzt. Umgekehrt zeigt sich die Haltbarkeit einer Vorlage auch daran, wie oft und wie lange sie neu übersetzt wird. Texte, die keinen Widerstand bieten, zerfallen rasch. So ist auch dieses Buch nur eine knappe Auswahl; es wäre gut und gern dreimal so umfangreich geworden, hätte ich es auf Vollständigkeit abgesehen. Ich habe es vorgezogen, nur Gedichte aufzunehmen, die mir zuweilen nach Jahrzehnten, auch heute noch, gefallen.
Ein beliebtes Thema für stockfleckige Diskussionen ist die Treue/Untreue des Übersetzers, Dabei liegt doch auf der Hand, daß jeder es anders macht, auf eigene Rechnung und Gefahr. Mir zumindest scheint eines ganz sicher: Ohne eine Spur von Skrupellosigkeit geht es nicht. Die Philologie in allen Ehren, ja selbst die Pedanterie ist durchaus nicht zu verachten – aber ob das, was am Ende gedruckt wird, lebt, steht auf einem anderen Blatt. Gewiß, wo der Text es erlaubt, wird jeder gern eins zu eins Übersetzen. Wo nicht, müssen höhere Freiheitsgrade in Rechnung gestellt werden. Dann grenzt die Übersetzung an die Paraphrase oder an die Imitation. Selbst das Capriccio und die Parodie sind ihr weniger fremd als einfältige Leute glauben. Παϱψδϛό, Gegengesang, nannten die Griechen, die darin nicht heikel waren, „ein indirektes Lied voll versteckter Anspielungen“ oder „ein ernstes Gedicht, das sich unter der Hand ins Burleske wandelt“. Wer könnte solchen Schmuggel eindämmen oder verbieten? Dem Reinen ist nichts heilig, oder besser: erst im Sakrileg zeigt sich, was einer ernst nimmt, so wie die Blasphemie nur dem Frommen etwas bedeutet.
Fast alles, was ich über Gedichte weiß, verdanke ich meinen Vorgängern und Mitstreitern, und so ist dieses Buch aus vierzig Jahren auch eine Art, ihnen zu danken.
Hans Magnus Enzensberger, München, im Herbst 1998, Nachwort
Geisterstimmen aus anderen Zeiten,
anderen Räumen sind es, die den heimsuchen, der Gedichte liest. Merkwürdige Echos, Ober- und Untertöne werden dabei laut, die man schwer wieder los wird – ein gutes Zeichen dafür, meint Hans Magnus Enzensberger, daß ein Gedicht etwas taugt.
Er hat vieles von dem, was ihm auf diese Weise im Kopf herumging, übersetzt, im Laufe von vierzig Jahren und aus einem runden Dutzend fremder Sprachen. So bietet diese Anthologie ein Spiegelbild, in dem man auch das Selbstportrait eines Lyrikers erblicken kann. Denn „fast alles, was ich über Gedichte weiß“, sagt Enzensberger, „verdanke ich meinen Vorgängern und Mitstreitern, und so ist dieses Buch auch eine Art, ihnen zu danken“.
Wohl kaum ein anderer deutscher Autor in diesem Jahrhundert hat ein solch umfangreiches Übersetzungswerk vorgelegt wie Hans Magnus Enzensberger – dieser Band versammelt es nun erstmals.
Die ältesten Gedichte reichen bis ins vorkolumbianische Amerika zurück, und die jüngsten stammen aus der unmittelbaren Gegenwart; der Schwerpunkt liegt aber auf den großen Autoren der Moderne, von Guillaume Apollinaire bis William Carlos Williams und von Wystan Hugh Auden bis César Vallejo. „Die Philologie in allen Ehren“, sagt der Übersetzer, „aber ohne eine Spur von Skrupellosigkeit geht es nicht.“ Deshalb hat er dem Korpus seiner Übersetzungen eine Folge von „Imitationen“ angehängt: Paraphrasen, Capricci und Gegengesänge. Erst im Sakrileg nämlich zeigt sich, was einer ernst nimmt, so wie die Blasphemie nur dem Frommen etwas bedeutet.
Suhrkamp Verlag, Klappentext, 2020
Geisterstimmen – Übersetzen als Schreibverfahren
Dass die Übersetzung für Enzensberger nicht nur im Dienst eines anderen Autors steht, sondern selbst Werkcharakter gewinnt, zeigt sich auch daran, dass er seine Übersetzungen verschiedener Dichter in einem eigenen Band sammelte. Im Jahr 1999 erschien bei Suhrkamp ein fast 400 Seiten starkes Buch, das eine umfangreiche Auswahl von Enzensbergers Lyrik-Übersetzungen aus mehreren Jahrzehnten enthält. Es trägt den Titel Geisterstimmen. Übersetzungen and Imitationen1 und wurde auf Enzensbergers Vorschlag hin umgesetzt. Im Januar 1998 hatte er das Projekt angekündigt und zunächst den – später verworfenen – Titel Geisterbahn vorgeschlagen:
[K]ürzlich habe ich mir einmal einen Überblick verschafft über meine Übersetzungen. Dabei hat sich gezeigt, daß im Lauf der Zeit viel zusammengekommen ist – Gedichte aus einem halben Dutzend Sprachen, zum Teil in Buchform publiziert, oft aber auch weit verstreut in Zeitschriften oder Anthologien.
Vielleicht wäre es sinnvoll, aus diesem Vorrat einen Band zusammenzustellen. Ich denke an den Titel Geisterbahn. Übersetzungen und Imitationen. Es ginge mir nicht um Vollständigkeit – das wären wohl fast 400 Gedichte, zuviel für ein handliches Buch. Auch hat gewiß nicht alles der Zeit standgehalten. Eine Auswahl also, die noch zu treffen wäre.2
Im Zentrum des Buches stehen nicht bestimmte ausländische Dichter, deren Werk (etwa in einer repräsentativen Auswahl) vorgestellt werden soll, sondern vielmehr der Übersetzer Enzensberger selbst. Seine in Geisterstimmen versammelten Übersetzungen waren zuvor in unterschiedlichsten Zeitschriften, Anthologien oder Einzelveröffentlichungen publiziert worden, insbesondere im Museum der modernen Poesie. Nun erscheinen sie in neuer Verlagsrahmung, gebündelt unter dem Namen ,Hans Magnus Enzensberger‘ und werden weniger als exemplarische Auswahl, sondern als seine Werke lesbar.
Im Gegensatz zum Museum der modernen Poesie oder der Reihe Poesie, die bislang unbekannte literarische Stimmen in Deutschland bekannt machen sollten, erscheint Geisterstimmen ca. 40 Jahre später in einer völlig anderen historischen Situation. Enzensberger tritt hier nicht als kenntnisreicher Vermittler, sondern als vielseitiger Dichter auf, der das Übersetzen als eine Spielart seiner eigenen Autorschaft begreifbar macht.Während sein Name auf den Bänden mit William-Carlos-Williams-Gedichten gar nicht oder nur in kleiner Type erschien, wird das Größenverhältnis auf dem Schutzumschlag zu Geisterstimmen entsprechend umgekehrt: in der Mitte und in großer Type steht der Name „Hans Magnus Enzensberger“, dahinter, in kleinerer und farblich dezenterer Schrift sind die Namen der von ihm übersetzten Dichter aufgelistet.
Im Nachwort betont Enzensberger selbst den großen Einfluss, den die Übersetzertätigkeit auf sein eigenes Schreiben ausübt:
Fast alles, was ich über Gedichte weiß, verdanke ich meinen Vorgängern und Mitstreitern, und so ist dieses Buch aus vierzig Jahren auch eine Art, ihnen zu danken.3
Indem Enzensberger zu seinen „Vorgängern und Mitstreitern“ fremdsprachige Autoren zählt, tritt er ein weiteres Mal als kosmopolitischer Poet auf, der seinen literarischen Bezugsrahmen keineswegs auf den deutschsprachigen Raum beschränkt. Sein Übersetzungsprogramm zielt auf eine Internationalisierung poetischen Sprechens, das die Grenze zwischen deutscher und internationaler Literatur verschwimmen lässt. Es erinnert an das Europäisierungsprogramm, das Stefan George mit seinen Übersetzungen von Dante, Baudelaire, Swinburne oder Verwey verfolgt hatte.4
Wenn Enzensberger den Aspekt des Lernens betont, der im Übersetzen liege, erteilt er einer modernen Originalitätsvorstellung eine klare Absage. Er zeigt sich vielmehr einem imitatio-Denken im Sinne der Nachahmung literarischer Vorbilder verpflichtet, das von der Antike bis hin zur Entstehung einer deutschen Nationalliteratur im Rekurs auf Petrarca eine wichtige Rolle gespielt hat.5 Auch hierin Stefan Georges Übersetzungspoetik verwandt, verwandelt sich Enzensberger fremde Dichter in eigener Stimme an.
Nicht umsonst ist der zweite Teil des Buches mit „Imitationen“ überschrieben.6 Dort finden sich eine ganze Reihe von Gedichten, die sich gegenüber den übersetzten Originalen so große Freiheiten erlauben, dass man sie – mit Genettes Terminologie – als Transformationen von Hypotexten bezeichnen könnte, als eine „Literatur auf zweiter Stufe“.7 Viele von Enzensbergers Imitationen wurden zuvor in dem Band Das Wasserzeichen der Poesie in der Anderen Bibliothek veröffentlicht. Das Verwandlungsspiel, das er darin mit Pseudonymen wie ,Andreas Thalmayr‘ oder ,Serenus M. Brezengang‘ aufgeführt hatte, wird in Geisterstimmen aufgelöst. Das verstreut-verspielte Schreiben wird unter der Suhrkamp-Autorschaft in einem Buch subsumiert.
Tobias Amslinger: Verlagsautorschaft – Enzensberger und Suhrkamp, Wallstein Verlag, 2018
Weitere Beiträge zu diesem Buch (Erstausgabe):
Jürgen P.Wallmann: Ein denkender Dichter
Am Erker, Heft 38, 1999
Hanno Helbling: Abbilder, Zerrbilder
Neue Zürcher Zeitung, 7.10.1999
Claus Telge: Hans Magnus Enzensberger und die Sichtbarkeit des Autor-Übersetzers
literaturkritik.de, Juni 2011
Angelika Brauer: Im Widerspruch zu Hause sein – Porträt des Schriftstellers Hans Magnus Enzensberger
Michael Bauer: Ein Tag im Leben von Hans Magnus Enzensberger
Moritz von Uslar: 99 Fragen an Hans Magnus Enzensberger
Tobias Amslinger: Er hat die Nase stets im Wind aller poetischen Avantgarden
Gespräch mit Hans Magnus Enzensberger (1961)
Hans Herbert Westermann Sonntagsgespräch mit Hans Magnus Enzensberger (1988)
Aleš Šteger spricht mit Hans Magnus Enzensberger (2012)
Steen Bille spricht mit Hans Magnus Enzensberger am 5.9.2012 in der Dänischen Königlichen Bibliothek in Kopenhagen
Hans Magnus Enzensberger wurde von Marc-Christoph Wagner im Zusammenhang mit dem Louisiana Literature Festival im Louisiana Museum of Modern Art im August 2015 interviewt.
Zum 60. Geburtstag des Übersetzers:
Eckhard Ullrich: Von unserem Umgang mit Andersdenkenden
Neue Zeit, 11.11.1989
Zum 70. Geburtstag des Autors:
Frank Schirrmacher: Eine Legende, ihr Neidhammel!
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6.11.1999
Hans-Ulrich Treichel: Startigel und Zieligel
Frankfurter Rundschau, 6.11.1999
Peter von Becker: Der Blick der Katze
Der Tagesspiegel, 11.11.1999
Ralph Dutli: Bestimmt nicht in der Badehose
Die Weltwoche, 11.11.1999
Joachim Kaiser: Übermut und Überschuss
Süddeutsche Zeitung, 11.11.1999
Jörg Lau: Windhund mit Orden
Die Zeit, 11.11.1999
Thomas E. Schmidt: Mehrdeutig aus Lust und Überzeugung
Die Welt, 11.11.1999
Fritz Göttler: homo faber der Sprache
Süddeutsche Zeitung, 12.11.1999
Erhard Schütz: Meine Weisheit ist eine Binse
der Freitag, 12.11.1999
Sebastian Kiefer: 70 Jahre Hans Magnus Enzensberger. Eine Nachlese
Deutsche Bücher, Heft 1, 2000
Zum 75. Geburtstag des Übersetzers:
Hans-Jürgen Heise: HME, ein Profi des Scharfsinns
die horen, Heft 216, 4. Quartal 2004
Werner Bartens: Der ständige Versuch der Alphabetisierung
Badische Zeitung, 11.11.2004
Frank Dietschreit: Deutscher Diderot und Parade-Intellektueller
Mannheimer Morgen, 11.11.2004
Hans Joachim Müller: Ein intellektueller Wolf
Basler Zeitung, 11.11.2004
Cornelia Niedermeier: Der Kopf ist eine Bibliothek des Anderen
Der Standard, 11.11.2004
Gudrun Norbisrath: Der Verteidiger des Denkens
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 11.11.2004
Peter Rühmkorf: Lieber Hans Magnus
Frankfurter Rundschau, 11.11.2004
Stephan Schlak: Das Leben – ein Schaum
Der Tagesspiegel, 11.11.2004
Hans-Dieter Schütt: Welt ohne Weltgeist
Neues Deutschland, 11.11.2004
Zum 80. Geburtstag des Übersetzers:
Matthias Matussek: Dichtung und Klarheit
Der Spiegel, 9.11.2009
Michael Braun: Fliegender Robert der Ironie
Basler Zeitung, 11.11.2009
Harald Jähner: Fliegender Seitenwechsel
Berliner Zeitung, 11.11.2009
Joachim Kaiser: Ein poetisches Naturereignis
Süddeutsche Zeitung, 11.11.2009
Wiebke Porombka: Für immer jung
die tageszeitung, 11.11.2009
Hans-Dieter Schütt: „Ich bin keiner von uns“
Neues Deutschland, 11.11.2009
Markus Schwering: Auf ihn sollte man eher nicht bauen
Kölner Stadt-Anzeiger, 11.11.2009
Rolf Spinnler: Liebhaber der lyrischen Pastorale
Stuttgarter Zeitung, 11.11.2009
Thomas Steinfeld: Schwabinger Verführung
Süddeutsche Zeitung, 11.11.2009
Armin Thurnher: Ein fröhlicher Provokateur wird frische 80
Falter, 11.11.2009
Arno Widmann: Irrlichternd heiter voran
Frankfurter Rundschau, 11.11.2009
Martin Zingg: Die Wasserzeichen der Poesie
Neue Zürcher Zeitung, 11.11.2009
Michael Braun: Rastloser Denknomade
Rheinischer Merkur, 12.11.2009
Ulla Unseld-Berkéwicz: Das Lächeln der Cellistin
Literarische Welt, 14.11.2009
Hanjo Kesting: Meister der Lüfte
Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte, Heft 11, 2009
Zum 85. Geburtstag des Autors:
Arno Widmann: Der begeisterte Animateur
Frankfurter Rundschau, 10.11.2014
Heike Mund: Unruhestand: Enzensberger wird 85
Deutsche Welle, 10.11.2014
Scharfzüngiger Spätaufsteher
Bayerischer Rundfunk, 11.11.2014
Gabi Rüth: Ein heiterer Provokateur
WDR 5, 11.11.2014
Jochen Schimmang: Von Hans Magnus Enzensberger lernen
boell.de, 11.11.2014
Zum 90. Geburtstag des Autors:
Andreas Platthaus: Eine Enzyklopädie namens Enzensberger
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.11.2019
Andreas Platthaus: Der andere Bibliothekar
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.11.2019
Peter von Becker: Kein Talent fürs Unglücklichsein
Der Tagesspiegel, 10.11.2019
Lothar Müller: Zeigen, wo’s langgeht
Süddeutsche Zeitung, 11.11.2019
Florian Illies: Im Zickzack zum 90. Geburtstag
Die Zeit, 6.11.2019
Jörg Später: Hans Magnus Enzensberger wird 90
Badische Zeitung, 8.11.2019
Anna Mertens und Christian Wölfel: Hans Dampf in allen Gassen
domradio.de, 11.11.2019
Ulrike Irrgang: Hans Magnus Enzensberger: ein „katholischer Agnostiker“ wird 90!
feinschwarz.net, 11.11.2019
Richard Kämmerlings: Der universell Inselbegabte
Die Welt, 9.11.2019
Bernd Leukert: Igel und Hasen
faustkultur.de, 7.11.2019
Heike Mund und Verena Greb: Im Unruhestand: Hans Magnus Enzensberger wird 90
dw.com, 10.11.2019
Konrad Hummler: Hans Magnus Enzensberger wird 90: Ein Lob auf den grossen Skeptiker (und lächelnden Tänzer)
Neue Zürcher Zeitung, 11.11.2019
Björn Hayer: Hans Magnus Enzensberger: Lest endlich Fahrpläne!
Wiener Zeitung, 11.11.2019
Wolfgang Hirsch: Enzensberger: „Ich bin keiner von uns“
Thüringer Allgemeine, 11.11.2019
Rudolf Walther: Artistischer Argumentator
taz, 11.11.2019
Kai Köhler: Der Blick von oben
junge Welt, 11.11.2019
Ulf Heise: Geblieben ist der Glaube an die Vernunft
Freie Presse, 10.11.2019
Frank Dietschreit: 90. Geburtstag von Hans Magnus Enzensberger
RBB, 11.11.2019
Anton Thuswaldner: Der Zeitgeist-Jäger und seine Passionen
Die Furche, 13.11.2019
Alexander Kluge und Hans Magnus Enzensberger: „Maulwurf und Storch“
Volltext, Heft 3, 2019
Fakten und Vermutungen zum Autor + Instagram + Archiv + Internet Archive + IZA + KLG + Kalliope + IMDb + PIA + Interviews + Georg-Büchner-Preis 1 & 2 + Orden Pour le mérite
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Hans Magnus Enzensberger – Trailer zu Ich bin keiner von uns – Filme, Porträts, Interviews.
Hans Magnus Enzensberger – Der diskrete Charme des Hans Magnus Enzensberger. Dokumentarfilm aus dem Jahre 1999.
Hans Magnus Enzensberger liest auf dem IX. International Poetry Festival von Medellín 1999.










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