Robert Gernhardt: Was das Gedicht alles kann: Alles
Texte zur Poetik.
Constantin Virgil Bănescus Gedichte sprechen von radikalstem Nihilismus, der auch vor dem makaberen Witz nicht zurückscheut.
Was also auf den ersten Blick wie ein Todesbuch daherkommen könnte, ist ein Canto General auf das Leben.
Die Erfahrung des Ichs führt über Natur und Farben, Klänge und Künste.
Hier wird sie weiter erzählt, die unendliche Geschichte vom Leben auf der anderen Seite der Alltäglichkeit.
Weil es eine sinnliche Rede ist und ein immer ganz eigener Rhythmus, spürt man in Creeleys Gedichten jedesmal den Herzschlag, der immer dann entsteht, wenn Literatur Sprache und Erfahrung ist.
Paul Celan hat kaum 500 Gedichte zur Veröffentlichung bestimmt – fast noch einmal so viele haben sich nach seinem Tod im Nachlaß gefunden.
Tadeusz Dąbrowski vermischt mit sprachlicher Leichtigkeit und formaler Strenge das Erhabene, die Abstraktion mit der Alltäglichkeit.