Hans Magnus Enzensberger: blindenschrift
Die lyrische Ruhe vor dem Prosasturm.
Jakob Leiners neuer Gedichtband wirft sich der Natur an den Hals, mal bedürftig, mal ungestüm.
Crauss spürt in seinen Gedichten den Nullpunkten im Alltag nach.
„Es sind Gedichte von der Übermacht des Schmerzes, der die Horizonte verdüstert.“ stellt ein Kritiker nicht weniger pathetisch fest.
Tanja Dückers’ Poesie ist mal melancholisch, mal träumerisch, oft spielt sie mit schroff ironischen Kontrasten.
Überhaupt geht es in Sarıçiçeks Lyrik oft um Objekte, um Exponate.
Zwischen „todernst“ und „lebensheiter“ liegt das Alphabet, unser aller Ding.
Nora Bossong reist in ihrem neuen Gedichtband von der deutschen Provinz übers Mittelmeer ins Heilige Land und weiter, der Zeitsprung ist ihre natürliche Gangart.
Mit dem Essay „Verwandlungskunst: Von der Welt ins Werk und wieder zurück“ als Nachwort.