21. November
21. November
Ob man das Anliegen des Autors – Behauptung? Vermutung? Spekulation? Verarschung? – kapiert oder nicht kapiert, ist einerlei. Einerlei, was ich als Leser damit anfange.
21. November
Ob man das Anliegen des Autors – Behauptung? Vermutung? Spekulation? Verarschung? – kapiert oder nicht kapiert, ist einerlei. Einerlei, was ich als Leser damit anfange.
20. November
Wie kommen die zahlreichen weiblichen und männlichen Vornamen in die Wetterberichte?
19. November
Was mich hinreißt, kann mich nicht auch noch beeinflussen oder gar prägen; was mich beeinflusst und prägt, reißt mich meist nicht sonderlich hin, lässt mich vielmehr einhalten, zusehen, nachdenken, Abstand nehmen, ist auch oft schwierig, wenn nicht unangenehm zu lesen.
18. November
wie ich in der Rolle Célines beim Zivilstandsamt die sofortige Geschlechtsumwandlung meines Namens fordere; wie alle alle hassen, verleumden, übervorteilen, ausnutzen, gegeneinander ausspielen und … und auf diese Weise sich wechselseitig vernetzen.
17. November
Dass dieser junge Mann aber zu meiner Lesung kommt, weil er im Roman gleichsam die existentielle … die zum Tod hin offene Spielart des Pokerturniers entdeckt zu haben glaubt, ist das wohl ungewöhnlichste Feedback, das mich als Schriftsteller bisher erreicht hat.
14. November
Auch der November, mein bevorzugter Monat, gibt mir keinen Schutz mehr, keinen Aufschub.
13. November
Ein Rivarol täte gut … täte heute Not als Meisterdenker gegen jede Art von Korruption und Mediokrität, gegen den Scheintriumph der Quantität, gegen die Diktatur der Ratings, gegen Sprachverluderung und Denkfaulheit, gegen schlechten Geschmack, eitlen Gratismut, leerlaufende Trends.
12. November
Das Sagen steht bei ihm für die Aussage, ist Ausdruck seines Beschreibungs- und Benennungsfurors, treibt staunenswerte Sprachblüten, die gleichermaßen betäuben und erleuchten können.