Bert Papenfuß: RUMBALOTTE CONTINUA 6. Folge
Die letzte Folge der Serie.
„Zwischen Geschichte und September“ hieß ein anderer Band des Autors.
„Eigentlich bin ich Lyrikerin“, sagt Anna Rheinsberg von sich selbst. Und fügt hinzu…
Fünf mal zwölf Gedichte. Mit 5 Monotypien von Silka Teichert. Herausgegeben von Kai Pohl.
Die ersten Anzeichen einer Oper der „Lyrischen Orgie“. Man beachte das Gedicht des Soldaten Lutz Rathenow.
Dieses Papenfußheft reicht von einer Widmung an seine Volksbildungsministerin Margot Honecker über einen Abriß seiner abseitigen Plattensammlung bis zu Nachdichtungen von Nestor Machno. Und dazwischen Geist, Geister, Gedichte, Stadtguerilla, Eurofighter, Demseschwoof…
Es kommt zur Sprache, behauptet Kai Pohl u.v.a.m., was von Belang ist - das eine mehr, das andere weniger - auf dem Weg zu ‚Freiheit, Gleichheit, grundsätzlichere Liebe‘: mehr Selbstbehauptung, weniger Popanz; mehr soziale Substanz, weniger Dezenz; mehr Phantastik, weniger Hochglanz; mehr Rockmusik, weniger Abstinenz.