Ilma Rakusa: Ein Strich durch alles
Neunzig Neunzeiler sind: ein Strich durch alles. Was können schon neun Gedichtzeilen fassen? Wenig, viel. Momente, Erinnerung, Notate, verkürzte Geschichten.
Ilma Rakusa: Farbband und Randfigur
In ihren „Grazer Poetikvorlesungen“ 1993 spricht Ilma Rakusa von einigen Verfahrensweisen, mit deren Hilfe Literatur entsteht, von Formen, Strukturen und Prinzipien ihrer Herstellbarkeit, sie spricht von Texten, die diese Techniken in Dichtung verwandeln, und sie stellt einige ihrer Lieblingsautoren mit dem geschärften Blick einer Schreibenden vor.
Jannis Ritsos: Das ungeheure Meisterwerk
Jannis Ritsos kehrt mit den „Erinnerungen eines ruhigen Menschen der nichts wußte“ zum „ich” zurück.
Bert Papenfuß: NUNFT
Es bleibt eine Sprache von NUNFT.
Odysseas Elytis: Der Duft des Mittagsmahls
Eine Übertragung von Asteris Kutulas.
Odysseas Elytis: Tagebuch eines nichtgesehenen April
Eine Publikation anläßlich des 80. Geburtstages von Odysseas Elytis.
Jannis Ritsos: Deformationen
Eine Auswahl von Gedichten und Prosatexten aus dem veröffentlichten und unveröffentlichten Werk von J. Ritsos. Ein persönliches aber auch einmalig schönes Portrait des 1990 verstorbenen Dichters.
Jannis Ritsos: Halbkreis Erotika
Erotische Gedichte. Sie waren eine Erstveröffentlichung und zum Erscheinungszeitpunkt der 1. Auflage dieses Buchs auch in Griechenland nicht erschienen. Jannis Ritsos hat die griechischen Texte dieser zweisprachigen Ausgabe eigens für diese Buchausgabe handgeschrieben. Die erste Auflage erschien 1989.
Tom Schulz: Kanon vor dem Verschwinden
Er kann und will zum Glück nicht anders — mit Tom Schulz hat die Oberlausitz einen Lyriker hervorgebracht, aus dessen Gedichten eine bezwingende Notwendigkeit spricht.
Ron Winkler: Fragmentierte Gewässer
Ron Winklers Lyrik ist, um es mit dem Titel eines seiner Gedichte zu sagen, ein „Leitfaden für Landschaftstouristen“ — zu denen wir heute alle geworden sind, wenn wir vor die Berg-, See- und Waldbilder der Natur treten.
Václav Hrabě: Litanei vom endenden Morgen
Václav Hrabě (1940–1965), Autor eines einzigen Gedichtbandes, der zu seinen Lebzeiten nie erschien. Hraběs Verse kursierten nach dem Tod des Dichters in Abschriften und ihr Verfasser wurde mit den Jahren zu einer Legende.
Jáchym Topol: K Vodojemu 24 / Zwischen Kirche und Western
Die vorliegenden Gedichte präsentieren die verschiedenen Facetten von Topols Werk. Alle sind sie jedoch von einem Bestreben nach Authentizität bestimmt.


















