Hans Magnus Enzensberger: Poesiealbum 84

Enzensberger/Antes-Poesiealbum 84

ANWEISUNG AN SISYPHOS

Was du tust, ist aussichtslos, gut:
Du hast es begriffen, gib es zu,
aber finde dich nicht damit ab,
Mann mit dem Stein. Niemand
dankt dir; Kreidestriche,
der Regen leckt sie gelangweilt auf,
markieren den Tod. Freu dich nicht
zu früh, das Aussichtslose
ist keine Karriere. Mit eigner
Tragik duzen sich Wechselbälge,
Vogelscheuchen, Auguren, Schweig,
sprich mit der Sonne ein Wort,
während der Stein rollt, aber
lab dich an deiner Ohnmacht nicht,
sondern vermehre um einen Zentner
den Zorn der Welt, um ein Gran.
Es herrscht ein Mangel an Männern,
das Aussichtslose tuend stumm,
ausraufend wie Gras, die Hoffnung,
ihr Gelächter, die Zukunft, rollend,
rollend ihren Zorn auf die Berge.

 

 

 

Stimmen zum Autor:

Enzensberger hat die Reizbarkeit des Moralisten, die ihn zwingt, Stellung zu nehmen, ohne Empfehlungen zu geben.
Karl Krolow

Das ist nicht nur Überdruß am Überfluß, nicht nur das Unbehagen an der aufstrebenden Behaglichkeit, das zweifelt hier und im folgenden durchaus am Fundamente; sagen wir: an dem Sinn einer Gesellschaft, die außer der Lust am wuchernden Wohlstand kaum eine Wertvorstellung zu entwickeln und in gesellschaftliche Realität umzusetzen fähig war.
Peter Rühmkorf

Eiskalt ausgeführte Schläge in die Fresse der Unmenschlichkeit.
Alfred Andersch

Das Programm der Provokation – auf unterschiedliche Weise: durch ironische Zustimmung, durch krasse Über- und Untertreibungen, paradoxe Zusammenstellungen des Gewöhnlichen verwirklicht – ist ein aktivierendes Programm. Der geheime Widerspruch der Methode der indirekten Provokation liegt darin, daß sie Leser voraussetzt, die aus den Anstößen etwas machen, die Einsichten gewinnen können.
Dieter Schlenstedt

Verlag Neues Leben, Klappentext, 1974

 

Lieber Herr Dr. Enzensberger,

ich freue mich über Ihre Zusage. Das Bändchen wird voraussichtlich im September 1974 erscheinen. Das Manuskript muß ich im Mai nächsten Jahres abgeben. Sie sehen, es eilt noch nicht. Ich werde die Auswahl etwa Anfang 1974 treffen. (Denn ich habe ja jeden Monat ein Manuskript abzuliefern.) Wenn ich schon früher Zeit dafür finden sollte, mach ichs früher. Auf alle Fälle werde ich mich rechtzeitig bei Ihnen melden.
Ihre Auswahl (im Suhrkamp-Taschenbuch) besitze ich. Ich werde die Gedichte der letzten Abteilung ganz bestimmt einbeziehen.
Wegen der Lizenz habe ich schon bei Herrn Dr. Unseld vorgefühlt. Er hat keinerlei Bedenken. Und bei uns im Verlag sind bisher alle Poesiealbum-Westlizenzen wirklich unbürokratisch behandelt worden. Ich denke, da werden wir keine Schwierigkeiten bekommen.
Im Moment probiere ich gerade, ob nicht ein Heft mit Gedichten von Alfred Mombert zu machen wäre. In einer schmalen Auswahl wird er sich außerordentlich stark erweisen. Nebenher geht seit acht Wochen die Lektüre von Brockes’ Irdischem Vergnügen in Gott. Das wird auch ein Poesiealbum werden. Sie werden kaum glauben, welche Funde ich da gemacht habe! Diese Gedichte sind auch nach 240 Jahren noch so frisch wie 1735. Ich habe auf diesen 6.000 Seiten unglaublich starke Gedichte gefunden. Die Germanisten haben immer gemeint, Brockes sei ein langweiliger Autor. Ich frage mich nun wirklich, ob sie ihn tatsächlich gelesen haben. Zum Beispiel stimmt einfach nicht, daß Klopstock der erste ist, der die Schlittschuhe als Motiv entdeckt hat („Der Eislauf“, 1764). Bei Brockes sind die „Schritt-Schuhe“ schon fünfzig Jahre früher da.
Sollten Sie einmal in dieser Hälfte von Berlin sein, wäre es schön, wenn wir uns sehen könnten (Telefon 6 58 94 72).

Mit herzlichen Grüßen!
Ihr
Bernd Jentzsch

Enzensbergers Zeiten

In den Biographien der Poeten, wie in den Lebensläufen der großen Maler, sind die Ortswechsel nicht zu vernachlässigen.
Der Umzug von der sehr friedlichen ehemaligen Priesterwohnstelle in Tjöme auf der Südseite des Oslofjordes in die Fregestraße in Berlin, Ende der sechziger Jahre, muss für Hans Magnus Enzensberger eine große Veränderung gewesen sein. Wer nicht den Oslofjord im Winter gesehen hat, hat wenig Ahnung, wovon wir reden. Dr. Enzensbergers in Presse-Interviews abgegebene Erklärung, dass er gerne in Norwegen lebe, weil das Land kein Kulturleben habe, war vielleicht nicht ganz diplomatisch. Aber merkwürdigerweise war Mang – wie wir ihn damals nannten – nicht nur akzeptiert, sondern allgemein populär in einer Bauer- und Fischerbevölkerung, die noch lebhafte Erinnerungen an die deutsche Okkupation im Gedächtnis hatte.
Dies gehört zu Hans Magnus Enzensbergers vielen Talenten; er kann mit sehr verschiedenen Menschen ganz gut umgehen. Es hat vielleicht etwas zu tun mit seiner oft bekanntgegebenen Überzeugung, dass ein afrikanisches Nomadenlager nicht exotischer sei als eine Fischkonservenfabrik in Norwegen.
Hans Magnus gehörte zu jenen jungen Autoren der deutschen Nachkriegsgeneration, die jedes Land eigentlich wie ein fremdes Land erlebten. Und die – als Folge – in sehr vielen Ländern sich sehr gut zurechtgefunden haben, wie Uwe Johnson in Manhattan und Dr. Enzensberger bei dem Osloer Fjord. Die deutschen Kollegen dieser Periode hatten ein fast epidemisches Interesse an Landkarten und Kursbüchern, als wäre die Geographie ein einziges großes Gedicht, das gelesen und verstanden werden musste. Sie waren schon in Enzensbergers Generation beschäftigt mit der Vermessung der Welt.
Doch in zwei verschiedenen Schritten kam Hans Magnus nach Hause, erst nach Berlin in der Zeit der antiautoritären Bewegung, dann nach München zu Zeiten der allgemeinen Ernüchterung von derselben Bewegung.

Es wurde für mich ohne Zweifel leichter, Mang in Berlin zu besuchen als in Tjöme. Und das, obwohl der Abstand von Mittelschweden größer geworden war. Zu den stolz demonstrierten Habseligkeiten in dem neuen Haus in der Fregestraße gehörte ein sehr massiver altbürgerlicher Geldschrank, sicher vom Gewicht einer Tonne oder vielleicht mehr, ein Meisterstück in seiner Art, ein Kennzeichen symbolischer Würde und Solidität. Mang hegte die Hoffnung, hier eine elegante Bar aufzubauen mit all den spannenden Flaschen in verschiedenen Farben und Formen, die zu einem solchen Wohndetail gehören.

Der Gedanke war gut, aber ließ sich nur teilweise realisieren, weil die Legionen von besuchenden skandinavischen Journalisten immer mit auffallender Leichtigkeit unter umständlichen Interviews den Inhalt des Schrankes leeren konnten.

In dem Leben eines Dichters sind Umzüge auch dichterische, intellektuelle Ortswechsel.
Schluss mit den unzähligen Science-Fiction-Romanen, die auf Tischen und Stühlen in Tjöme herumlagen, Schluss mit der Kahlschlaglyrik. Mit dem Umzug nach Berlin wurde die Lyrik weniger lakonisch, sie wurde vielmehr Polemik, Diskussion, Diskurs. Die eben gegründete Zeitschrift Kursbuch ging von melancholischen oder kuriosen ideenhistorischen Betrachtungen zu Rapporten über, die die Ökonomie auf Kuba behandelten, und in der Fregestraße konnte man allerlei Zeitgenossen treffen. Fast zu viele für den Geschmack mancher Menschen.
Die Winternächte waren gefüllt – von allerlei Rauch und von vielen nicht immer korrekten Gedankenaustauschen.

Ich erinnere mich, dass Mang sehr stolz darauf war, in einer Straße zu wohnen, deren Name mit einem großen Intellektuellen, dem Verfasser der Grundlagen der Arithmetik, Gottlob Frege, verbunden war. Dieses Glück dauerte ein paar Jahre, bis klar wurde, dass die Straße ihren Namen nicht von Gottlob Frege hatte, sondern von einem populären lutheranischen Pastor Frege aus dem neunzehnten Jahrhundert. Mang war enttäuscht, als Rationalist und Mathematikenthusiast.
Damals, in Berlin, gab es nicht selten kleine Taufrituale, wo verschiedene Straßen neue Namen erhielten, oder einfach ihre alten Namen zurückbekamen. Die Hermann-Göring-Straße durfte nicht mehr so heißen, und die Gartenstadt Grunewald bekam wieder ihre Rathenaustraße. In dieser Situation habe ich Mang vorgeschlagen, sich für noch eine offizielle Zeremonie einzusetzen, wo die Fregestraße zu „Fregestraße“ in feierlichen Formen umgetauft werden sollte.
Dieser Vorschlag wurde abgewiesen.
Ich habe vorigen Herbst festgestellt, dass der Schrank beim nächsten Umzug nach München – das ist auch schon ganz lange her – mitgekommen ist. Was der alte solide Schrank jetzt versteckt und beschützt, weiß ich nicht so genau.

Mit Hans Magnus kann man über praktisch alles reden. Über Brentanos Ästhetik, über finnische Gegenwartsliteratur und über Kneipen in Berlin. Über die überall anwesenden Fibonnacizahlen und Fermats Vermutung, über Gott – der eine überraschend große Rolle in seinen Gedichten spielt – und über den Teufel. Der letzte tritt in verschiedenen Jahrzehnten in verschiedenen Verkleidungen auf. Aber wird früher oder später entlarvt.
In seiner angenehmsten Form tritt er aber auf als der Zahlenteufel, ein mit Minirechner ausgerüsteter kleiner Kobold, der sich ungewöhnlich gut auskennt in den Labyrinthen der numerischen Analyse und der wohl jetzt hunderttausende von kleinen Jungen und Mädchen verschiedener Länder von Zahlenschrecken befreit hat.
Es gibt nur zwei mir bekannte wirklich wichtige europäische Schriftsteller, mit denen man in sinnvoller Weise über Mathematik reden kann: Hans Magnus Enzensberger und Peter Esterházy.

Der Zahlenteufel bleibt ein Juwel unter Kinderbüchern. Um so etwas zu schreiben, muss man zwei Eigenschaften vereinen, die bei wenigen zusammen vorkommen: ein Talent für mathematisches Denken und etwas Spielerisches, das mit innerer Freiheit zu tun hat.
Nur einmal ist es mir gelungen, Hans Magnus in einer mathematischen Frage ein bisschen zu korrigieren:
Wir befanden uns bei dem lieben Kollegen, Professor Seebald zu einem Übersetzertreffen in der University of East Anglia, Norfolk.
Jemand hat vorgeschlagen, ein bisschen optimistisch vielleicht, dass jeder von den anwesenden Autoren ein Gedicht oder eine kleine Prosa von jedem der anderen Anwesenden übersetzen sollte, – ich glaube, um ein geeignetes Material für Diskussionen zu schaffen.
„Der Gedanke ist nicht besonders klug“, hat Hans Magnus mit der ihn kennzeichnenden Aufrichtigkeit gesagt. „Der Vorschlag ist unklug und sogar unrealistisch; wir sind zwölf Teilnehmer; das ergibt 12 Quadrat Übersetzungen.“
„Was es natürlich nicht ergibt. Denn niemand übersetzt sich selbst zu sich selbst.“

Das Mathematische bei Dr. Enzensberger hängt eng zusammen mit dem Spielerischen in seinem Charakter. Ich kenne niemanden, der so viele lustige Spielsachen besitzt. Die meisten sind klein und raffiniert. Einige sind ganz groß und kompliziert, z.B. Dr. Enzensbergers Poesiemaschine.
Was der alte solide Schrank jetzt versteckt und beschützt, weiß ich – wie schon gesagt – nicht so genau. Vielleicht sind es Spielsachen. Vielleicht eine Komödie im Stil Eugène Labiches?
Kleine lustige mechanische Spieldinge, so wie man sie in alten Läden in abwegigen Straßen in großen Städten findet, alte Dosen, auf denen nette kleine Tänzerinnen zu spröden Melodien tanzen, Motorräder aus lithographiertem Blech, Pariser Busse aus dem Jahre 1920. Hans Magnus’ Spielsachen haben mit den Jahren an Format zugenommen. Die bisher größte ist wohl die Poesiemaschine, die jetzt, aus Schwäbisch Hall und von der generösen Würth-Stiftung nach Marbach umgezogen, weiterschreibt und theoretisch bis in die Ewigkeit mit Hilfe von Vokabular, Programm und Zufallszahlen aus dem Telefonbuch von Berlin ihr endloses Gedicht – ohne Müdigkeit und ohne Zögern produziert.
Mit Alphabeten kann man vieles tun. Das wussten die Herren Turing und Kurt Gödel, und das wissen die Poeten.

Das Interesse für Spielsachen sieht man nicht selten bei entthronten Fürsten. In seiner Einladung zu einem Poesieautomaten erwähnt Mang, dass er auf die Idee zu der Poesiemaschine in einer Periode gekommen ist, wo er die offenbare Aussichtslosigkeit der politischen Utopien und der antiautoritären Bewegung eingesehen hat.
Vielleicht ist es so, dass wir alle solche kleinen manipulierbaren Welten, Minimalregionen von Sinn und Zusammenhang in einer scheinbar sinnlosen und scheinbar kontradiktorischen Welt brauchen.
Und – abenteuerlicher Gedanke – vielleicht ist die Poesie eine von diesen Spielregionen? Eine Experimentalwerkstatt für das Leben? Für mögliche und eigentlich nicht mögliche Erfahrungen?
Vielleicht war mein Einwand in Norwich doch ein bisschen zu schnell: Poesie schreiben – bedeutet das vielleicht doch: sich selbst in sich selbst zu übersetzen?

Hans Magnus Enzensbergers Werk ist möglicherweise ein solcher Übersetzungsprozess.
Sein umfassendes essayistisches Werk spielte in Jahrzehnten für viele von uns die Rolle einer intellektuellen Reinigungsanlage. Ich darf wohl nur solche Erfindungen wie den Begriff ,Bewusstseinsindustrie’ erwähnen.
Vieles, was uns damals, in den Berliner Jahren, hochinteressant und wichtig erschien – z.B. das „Verhör von Habana“ –, und vieles, was im Kursbuch zu lesen war, ist jetzt mit einer sehr veränderten Weltsituation so weit in den Hintergrund getreten, als gehörte es einer anderen Welt an. Was von dieser Prosa bleibt, ist ein groß angelegter Versuch, die europäische Wirklichkeit und die europäischen Voraussetzungen der Jahrhundertwende zu begreifen.
In einem Gespräch mit holländischen Studenten in Rotterdam bei dem Poetry-International-Festival, das ich zufälligerweise mitgehört habe, bekam Mang die interessante Frage gestellt: „Wie unterscheiden sich eigentlich Prosa und Poesie?“ Seine Antwort, schnell, kurz und eigentlich erschöpfend: Die Poesie besitzt einen Freiheitsgrad mehr als die Prosa. Mit dem eigentlich aus der Topologie stammenden Begriff Freiheitsgrad meint man ja die Anzahl von Bewegungsrichtungen, in denen etwas gefaltet oder gebeugt werden kann, ohne zu zerreißen. So hat ein Schultergelenk einen Bewegungsgrad mehr als ein Knie.
Man könnte den Begriff nicht nur auf Hans Magnus’ Poesie, sondern auf sein ganzes Werk anwenden. Es hat die Beweglichkeit von Poesie, auch wenn es nicht Poesie ist. Er ist, was eine seltene aber wertvolle literarische Tugend ist, immer imstande, sich selbst und seine Positionen in Frage zu stellen.
In der Poesie wird diese Beweglichkeit sichtbar als Vereinigung von Rationalität und Mystik, als Tonlage, die man als existentialistisch beschreiben könnte:

Alles ist möglich
aaaaaaaaaaaaaadaß wir noch nicht tot sind

heißt es im Sommergedicht – geschrieben im Schatten der nuklearen Bedrohungen der frühen sechziger Jahre, aber eigentlich in jedem Augenblick jedes Lebens aktuell.
Was bedeutet das: „daß wir noch nicht tot sind“? Eine nüchterne Feststellung, deren Negation nicht möglich wäre. Eine Mahnung, das Leben zu führen, eine Mahnung zu Liebe, zu Neugier, zu Hoffnung?
All das. Und mehr.

Lars Gustafsson: aus: Dirk von Petersdorff (Hrsg.): Hans Magnus Enzensberger und die Ideengeschichte der Bundesrepublik, Universitätsverlag WINTER, 2010

Hugo Loetscher: hans magnus enzensberger
DU, Heft 3, 1961

 

REPLIK
Für H. M. E.

Reden ist leicht
Sagen ist schwer

Und wir haben doch
etwas zu sagen

Aber sagen wir immer
wenn wir reden

Und wissen wir immer
was wir reden
wenn wir etwas sagen

Und ist alles gesagt
wenn wir geredet haben

Manche die sagten
reden nur noch

Und andere die nie redeten
schweigen

Sagen wir also
in unseren Reden

solange wir etwas
zu sagen haben

Richard Pietraß

 

Fakten und Vermutungen zum Poesiealbum + wiederentdeckt

 

Zum 60. Geburtstag des Herausgebers:

Bernd Heimberger: Initiator, Inspirator, Integrator
Berliner LeseZeichen, 3/2000

Fakten und Vermutungen zum Herausgeber
Porträtgalerie

 

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Zum 60. Geburtstag des Autors:

Eckhard Ullrich: Von unserem Umgang mit Andersdenkenden
Neue Zeit, 11.11.1989

Zum 70. Geburtstag des Autors:

Frank Schirrmacher: Eine Legende, ihr Neidhammel!
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6.11.1999

Hans-Ulrich Treichel: Startigel und Zieligel
Frankfurter Rundschau, 6.11.1999

Peter von Becker: Der Blick der Katze
Der Tagesspiegel, 11.11.1999

Ralph Dutli: Bestimmt nicht in der Badehose
Die Weltwoche, 11.11.1999

Joachim Kaiser: Übermut und Überschuss
Süddeutsche Zeitung, 11.11.1999

Jörg Lau: Windhund mit Orden
Die Zeit, 11.11.1999

Thomas E. Schmidt: Mehrdeutig aus Lust und Überzeugung
Die Welt, 11.11.1999

Fritz Göttler: homo faber der Sprache
Süddeutsche Zeitung, 12.11.1999

Erhard Schütz: Meine Weisheit ist eine Binse
der Freitag, 12.11.1999

Sebastian Kiefer: 70 Jahre Hans Magnus Enzensberger. Eine Nachlese
Deutsche Bücher, Heft 1, 2000

Zum 75. Geburtstag des Autors:

Hans-Jürgen Heise: HME, ein Profi des Scharfsinns
die horen, Heft 216, 4. Quartal 2004

Werner Bartens: Der ständige Versuch der Alphabetisierung
Badische Zeitung, 11.11.2004

Frank Dietschreit: Deutscher Diderot und Parade-Intellektueller
Mannheimer Morgen, 11.11.2004

Hans Joachim Müller: Ein intellektueller Wolf
Basler Zeitung, 11.11.2004

Cornelia Niedermeier: Der Kopf ist eine Bibliothek des Anderen
Der Standard, 11.11.2004

Gudrun Norbisrath: Der Verteidiger des Denkens
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 11.11.2004

Peter Rühmkorf: Lieber Hans Magnus
Frankfurter Rundschau, 11.11.2004

Stephan Schlak: Das Leben – ein Schaum
Der Tagesspiegel, 11.11.2004

Hans-Dieter Schütt: Welt ohne Weltgeist
Neues Deutschland, 11.11.2004

Zum 80. Geburtstag des Autors:

Matthias Matussek: Dichtung und Klarheit
Der Spiegel, 9.11.2009

Michael Braun: Fliegender Robert der Ironie
Basler Zeitung, 11.11.2009

Harald Jähner: Fliegender Seitenwechsel
Berliner Zeitung, 11.11.2009

Joachim Kaiser: Ein poetisches Naturereignis
Süddeutsche Zeitung, 11.11.2009

Wiebke Porombka: Für immer jung
die tageszeitung, 11.11.2009

Hans-Dieter Schütt: „Ich bin keiner von uns“
Neues Deutschland, 11.11.2009

Markus Schwering: Auf ihn sollte man eher nicht bauen
Kölner Stadt-Anzeiger, 11.11.2009

Rolf Spinnler: Liebhaber der lyrischen Pastorale
Stuttgarter Zeitung, 11.11.2009

Thomas Steinfeld: Schwabinger Verführung
Süddeutsche Zeitung, 11.11.2009

Armin Thurnher: Ein fröhlicher Provokateur wird frische 80
Falter, 11.11.2009

Arno Widmann: Irrlichternd heiter voran
Frankfurter Rundschau, 11.11.2009

Martin Zingg: Die Wasserzeichen der Poesie
Neue Zürcher Zeitung, 11.11.2009

Michael Braun: Rastloser Denknomade
Rheinischer Merkur, 12.11.2009

Ulla Unseld-Berkéwicz: Das Lächeln der Cellistin
Literarische Welt, 14.11.2009

Hanjo Kesting: Meister der Lüfte
Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte, Heft 11, 2009

Zum 85. Geburtstag des Autors:

Arno Widmann: Der begeisterte Animateur
Frankfurter Runschau, 10.11.2014

Heike Mund: Unruhestand: Enzensberger wird 85
Deutsche Welle, 10.11.2014

Scharfzüngiger Spätaufsteher
Bayerischer Rundfunk, 11.11.2014

Gabi Rüth: Ein heiterer Provokateur
WDR 5, 11.11.2014

Jochen Schimmang: Von Hans Magnus Enzensberger lernen
boell.de, 11.11.2014

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Fakten und Vermutungen zum Autor + ArchivInterviews
Georg-Büchner-Preis
Porträtgalerie: Autorenarchiv Isolde Ohlbaum +
Autorenarchiv Susanne Schleyer
shi 詩 yan 言 kou 口

 


 

 

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

 

Hans Magnus Enzensberger Der diskrete Charme des Hans Magnus Enzensberger. Dokumentarfilm aus dem Jahre 1999.

 

Hans Magnus Enzensberger liest auf dem IX. International Poetry Festival von Medellín 1999.

 

Hans Magnus Enzensberger – Trailer zu Ich bin keiner von uns – Filme, Porträts, Interviews.

Share on Facebook0Email this to someoneShare on Google+0Tweet about this on TwitterPin on Pinterest1

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.