Esther Kinsky: kő növény kökény

Mashup von Juliane Duda zu dem Buch von Esther Kinsky: kő növény kökény

Kinsky/Thanhäuser-kő növény kökény

wir fuhren durch die nacht stemmten uns
gegen entgegenkommenden schein lehnten
uns ins dunkel wie seltsam man kann keine
blume am wegrand mehr sehn als sei das
auge für blumen erblindet die wegwarte
schließt sich schon zum mittag sagte ich
wider alle verstörung und der saure salbei
der passt sich der nacht an hatte ich mir erdacht
als ließe sich etwas erklären und eulen hockten
hellgrau und silbern auf den zaunpfahlen
blinzelten in unser lebloses licht wie engel wie alte
engel die nur im dunkeln noch sehen sagtest du
sagte ich was nun sagten wirs etwa beide
das war die letzte verwirrung dieser art

 

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Beitrag zu diesem Buch:

Joachim Sartorius: Esther Kinsky: kő növény kökény
lyrik-empfehlungen.de, 2019

 

 

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